Die virtuelle Box – (Wenig) Theorie und (viel) Praxis

Praxis pur

Der heutige Tag beginnt mit einer Vertiefung des Wissens über Festplatten.

  • Wie funktioniert sie?
  • Wie wird sie beschrieben?
  • Drehzahl und Schreibgeschwindigkeit von alten und neuen Systemen

Die Geschwindigkeiten sind enorm, wenn man sich vorstellt, das eine (der insgesamt 3 inneliegenden Scheiben) sich mit mindestens 7500 Umdrehungen in der Minute bewegt. Zusätzlich schreibt der „Arm“ (vergleichbar mit dem Tonabnehmer eines Schallplattenspielers) in Nanosekundenbereich (10 hoch 12). Er schwebt immer minimal über der Scheibe, ohne sie jemals zu berühren. Sollte dies einmal geschehen wäre die Platte kaputt. Den optimalen Abstand erreicht sie durch die Drehung der Platten. Der so erzeugte Luftzug hält die Nadel an ihrem Platz.

Die Anzahl der zu beschreibenden Partitionen auf der Festplatte haben sich auch enorm geändert. Auf älteren Festplatten war eine Einteilung von 512MB pro Partition möglich. Heute gibt es eine um ein mindestens 4-5 faches mehr an Partitionen, welche auch mit 1024MB beschrieben werden können.


Die Virtuelle Box

Es handelt sich nicht um eine schöne Geschenkverpackung sondern ein Programm. In diesem Programm kann man sich Betriebssysteme erstellen, ohne dass das auf dem PC installierte davon beeinflusst wird. Wofür man mehrere Betriebssysteme benötigt? Das werde ich euch mitteilen, wenn ich es herausgefunden habe.

Aber soviel vorweg. Einige Programme laufen nicht auf jedem System. Und mit Hilfe der Virtuellen Box habe ich z.B. Windows, Linux und DOS auf einem PC. Damit stehen mir alle Möglichkeiten der Datenverarbeitung offen.

Nach einer sehr kurzen Einleitung sollten wir diese Programme installieren. Nun habe ich auf eine Anleitung gehofft….die gab es aber nicht. Es sollte uns die Realität nahegebracht werden, in der man vor unbekannten Systemen sitzt und sich die Informationen darüber selbst beschaffen muß, bzw. mit Hilfe von Kollegen bekommt.

Screenshot Virtual Box

Ein guter Ansatz, allerdings haben einige von uns ja keine große Vorbildung im Installieren von Systemen, deshalb wäre evtl. ein Hinweis auf das WIE nicht schlecht gewesen. Also hilft nur Fragen. Eine Installation findet wie auf einem normalen Rechner statt. ISO-Dateien in ein virtuelles Laufwerk legen und ausführen. Wieder rausholen und ausführen, fertig.

Im oberen Bild seht ihr die fertige Installation von MS-DOS, Windows 7 , Windows 10 und Open Suse (Linux). Und alle funktionieren. Im Anschluß daran habe ich alle mit dem Netzwerk verbunden und einen gemeinsamen Ordner angelegt. Über diesen kann ich von jedem System auf die Daten meines PC’s zugreifen. Momentan habe ich noch eine Sicherung eingebaut, sodaß ich die Daten nur lesen und noch nicht verändern kann. Es fehlen natürlich noch alle Anwendungsprogramme auf den virtuellen Betriebssystemen. Das ist dann die Kleinarbeit die noch erledigt werden muß – wie bei jedem PC.

Im Bild unten könnt Ihr sehen, das Windows 7 wirklich auf Windows 10 läuft. Nun auf ins Wochenende und lernen für die Arbeit.

Screenshot Windows7


Kaufmännisches Rechnen oder bin ich im Himmel?

Rentabilität und Amortisierung

IT-Basiswissen mal anders

Ein schöner Tag heute oder was meint ihr? Für mich schon! Ich schrecke zwar immer etwas zusammen, wenn wir das IT-Handbuch herausholen, aber nach dem Aufschlagen der Seiten „Entwicklung und Bereitstellung von IT-Systemen“ hellte sich mein Gesicht auf.

Investitionen – Amortisierung – Rentabilität – Kapitalrückfluss – Ersparnis – Nutzungsdauer – Abschreibung – HURRA – ich verstehe alle Wörter und die Zusammenhänge!

Leider ist dieses Wissen nur ein minimaler Teil des Basiswissens für Fachinformatiker für Systemintegration  :o(

Wir führten eine Beispielrechnung aus, in der Investitionskosten, Nutzungsdauer, Budget, Jahreskosten der Systemnutzung und die Sollkosten angegeben waren. Aus diesen Angaben berechnete ich dann die obenstehenden Werte um schlußendlich die beste Möglichkeit aus Make oder Buy (selber machen oder auslagern des Auftrags) herauszufinden.  Hat mal wieder Spaß gemacht. Im Prinzip ist es auch nur eine Formel samt Umstellung. Aber im Gegensatz zur Elektrotechnik verstehe ich die Begriffe mit denen gerechnet wird. Das beruhigt mich schon sehr. Vielleicht erreiche ich dadurch auch ein besseres Verständnis in E-Technik.


Fragebogen zur Selbsteinschätzung

Meine Rehaberaterin hat uns heute morgen mit Ihrer Anwesenheit beehrt. Sie gab uns eine Erläuterung zu den von uns auszufüllenden Selbsteinschätzungsbögen.

Selbsteinschätzung

Wir sollen unsere Einschätzung zum heutigen Zeitpunkt angeben. Nicht wie wir so immer sind oder wie wir in unserem alten Job waren. Heute ist wichtig. Unsere Lehrer füllen einen identischen Bogen aus, inden Sie mich mit Ihrer Erfahrung und Beobachtung meiner Leistungen bewerten. Z.B. wie sie mich im Verhältnis zu den Mitschülern sehen.

Aufgrund dieser Auswertungen wird festgestellt, wie ich mit der Belastung und dem Stoff klarkomme und wo ich Bedarf an Unterstützung habe. Ich kann meine eigenen Wünsche zur Förderung angeben, allerdings sind es erstmal nur Wünsche. In einem Einzelgepräch mit der Rehafachberaterin werden diese mit den Einschätzungen der Lehrer zusammengebracht und ausgewertet. Sicherheitshalber habe ich meine Förderungswünsche schon einmal per Mail an Sie übermittelt. Mal sehen was dabei rauskommt. Insgesamt 4 x werden wir eine solche Bewertung im Laufe der Umschulung machen, damit die Elisabeth-Stiftung ein auf mich zugeschnittenes Lernen ,bzw. die Unterstützung dabei, möglich macht.

Wiederholung und Kapitel 7 in PC-Technik

Da in der nächsten Woche die Arbeit ansteht und wir heute die letzte Unterrichtseinheit PC-Technik haben, wurden noch einmal ein paar Dinge wiederholt. Das Meiste war aus dem bereich Mainboard und Arbeitsspeicher. Die Anschlüsse benennen und er hat besonders Wert auf das M.2 Modul – also die SSD-Festplatte – gelegt. Wird wohl in der Arbeit vorkommen, oder?

Danach durfte ich nochmal mein Lesetalent unter Beweis stellen. Kapitel 7 „Grafikprozessoren und Beschleunigung“ wurde somit verlesen und abgehakt. Mehr nicht. Kaum aktiver Lerninhalt.


E-Technik am Mittag

Es hätte so schön werden können…. Bei Batterien und Akkumulatoren sind wir das letzte Mal stehen geblieben. Jetzt geht es weiter im Text.

Fachchinesisch:

„Primärelemente dienen zur einmaligen Verwendung“

Deutsch:

„Batterien können nicht wieder aufgeladen werden“

Fachchinesisch:

„Sekundärelemente können wiederholt ent- und aufgeladen werden“

Deutsch:

„Akkus kann man öfter be- und entladen.“

Wir haben die Kenndaten von Batterien besprochen (AAA, AA,C,D,9V-Block) sowie ihre Inhaltsstoffe ( Zink, Kohle, Lithium, Blei, Nickel). Das optimale Laden eines Akkus haben wir auch diskutiert. Telefon immer auflegen oder entladen lassen? Am besten den Akku bis zum Warnton entleeren lassen und dann über Nacht auf die Ladestation stellen. Tagsüber dann nicht mehr aufladen, da die Chemische Reaktion in der Batterie das nur eine bestimmte Anzahl lang mitmacht. Genauso falsch ist es, ein mit Akku betriebenes Gerät, immer mit einem Stromkabel zu betreiben. Irgendwann ist der Akku hinüber.

Einen kurzen Ausflug in die Elektrostatik haben wir anhand des Beispiels von Blitz und Donner gemacht. Positive und negative Ladungen geben sich hier ein Stelldichein. Durch das Reiben der Luftschichten aneinander entseht elektrische Ladung, die sich in Blitz ( der Strom springt von Ladungsteilchen zu Ladungsteilchen immer den Weg des geringsten Widerstands- deshalb der Zickzackkurs des Blitzes) und Donner entlädt. Man definiert diese Reaktion auch als Durchschlagsfestigkeit.

Dieser Durchschlag kann somit nicht nur Blitz und Donner hervorrufen, sondern auch elektronische, integrierte Schaltkreise innerhalt von elektrischen Geräten zerstören. Ein Beispiel aus dem täglichen Leben ist das Reiben eines Luftballons an einem Pullover. Oder auch das Ausziehen eines solchen, bei dem man eine „geschäuert“ bekommt. Manchmal sind sogar kleine Blitze zu sehen. Einfach mal Abends das Licht ausmachen und vor dem Spiegel den Pulli ausziehen. Laßt euch überraschen.

Als Schutz vor diesen Durchschlägen kann fast nur ein Paradeischer Käfig helfen. Auto, Flugzeug und Co. sind dafür geeignet. Aber warum?

Wenn die Luft mit Ihren positiven und negativen Ladungen auf Metall trifft, dann wird der Strom außen weitergeleitet . Im Inneren entsteht ein von elektrostatischen Aufladungen freies Feld. In diesem kann uns als Mensch, der Strom nichts mehr anhaben. Also Finger weg von Bäumen bei Gewitter, egal welche Sorte. Bringt nix.

Nach einem kurzen Ausflug in die Welt der Kondensatoren und deren Funktionsweise, fielen den meisten shcon fast die Augen zu (mir auch) und wir waren froh, wieder 10 Seiten Stoff an einem Nachmittag hinter uns gebracht zu haben. Zum Glück müssen wir nicht alles für die Arbeit lernen, aber für die Prüfung wäre es natürlich schön…

Zum Abschluß habe ich einen positiven Ausblick auf die nächsten Wochen bekommen. Sobald Kapitel 4 in unserem Buch durchgearbeitet ist, war es das mit der Elektrotechnik!!!! Jubel! Im Anschluß daran machen wir mit Digital-Technik weiter. Natürlich kann ich noch nicht sagen, ob mir der Bereich besser liegt, aber Hauptsache ich bin die E-Technik erstmal los.

Ein versöhnlicher Start in den Feierabend. Nun auf ins Fitnessstudio und runterkommen.


In Englisch muß ich langsam lernen

english for runaways

(Englisch/Deutsch-Übersetzung)

Englisch für Fortgeschrittene

Wie immer gab es zu Beginn des Unterrichts ein Abfrage der Vokabeln. Anschließend haben wir den Rest unseres Lückentextes bearbeitet und besprochen. Damit ist Kapitel 1 erledigt.

Wir haben einen Sprung zu Kapitel 11 gemacht : Hard Disk Drives (Festplatten)

Jeder durfte wieder reihum einen Abschnitt vorlesen. Die Besonderheiten der englischen Sprache wurden gemeinsam besprochen, wie z.B.

  • Punkt statt Komma (geschrieben und gesprochen)
  • Aussprache der Abkürzungen
  • Einzahl und Mehrzahl ( mouse und mice, woman und women)
  • Aussprache der Zahlen

Nächste Woche dürfen wir den Text übersetzen.  Vokabulär kam ich hier schon an die mir bekannten Grenzen.

  • to incorporate – einbinden, vereinigen
  • to current – aktuell, gängig
  • to refer to – verweisen auf, beziehen auf
  • purpose – Absicht, Zweck

Es gibt einiges zu tun.

Dualzahlen in Dezimalzahlen umwandeln

Unser Programm zur Zahlenwandlung steht heute wieder auf dem Programm. Es galt, einen neuen Befehl zu lernen – eigentlich 2 + ein paar neue Vorzeichen.

Length – beinhaltet die gesamte Länge der eingegebenen Zahl / Zeichen

Substring – wählt aus den eingegebenen Zeichen eines aus und ab da nimmt er eine angegebene Menge an Zeichen zum Weiterverarbeiten

-=   –> Die Ergebnisse werden automatisch miteinander addiert

+=  –> Die Ergebnisse werden automatisch voneinander substrahiert

Wieder eine neue Berechnung die ich (noch) nicht verstehe

Allerdings sollen diese Berechnungen nicht Bestandteil der Prüfungen sein. Das Programmieren ist auch kein Prüfungsfach. Ich muß nur die Strukturen kennen und beschreiben können. Dabei macht das Programmieren am meisten Spaß.  Zumindest kann ich den Rahmen und Aufbau der Programme und das bin ich mit einer Note 2 dabei (sagen die Kollegen). Mal sehen wie es in der Realität sein wird.

PC-Technik Kapitel 7

Nächste Woche steht die PC-Arbeit an, trotzdem gehen wir heute Mittag mit dem Stoff weiter. Es geht um Grafikkarten und die Standards von heute und früher. Angefanfen hat es mit VGA ( Video Graphics Array) und ging über XGA (Extended Graphics Array) bis hin zu UXGA , bzw. QXGA ( Ultra- und Quad XGA). Diese können eine unterschiedliche Grafik darstellen, von 4:3 (altes Bildschirmformat, z.B. Fernseher) bis zu 16:9 (High definition TV). Die Karten können unterschiedliche Farben darstellen. Auch hier liegen die Möglichkeiten weit auseinander. Der einfach Monochrom-Monitor (schwarz/weiß) kann 1 Bit pro Pixel mit 2 Farben darstellen, hingegen ein hochwertiger Flachbildfernseher schafft mit 48 Bit pro Pixel ganze 18.446.744.073.709.551.616 Farben ( ca. 18 Trillionen!!!). Ist schon etwas mehr…

Zum Abschluß des Tages durften wir noch etwas für die Arbeit üben. Mal schauen was davon nochin meinen Kopf geht.

Präsentation, Lernen und PC-Technik

Ein ruhiger Dienstag

Unsere Präsentation

Unsere Präsentation „Kombination: Vorberuf und neuer Beruf“ geht heute in die finale Phase. Die Folien sind fertiggestellt und die letzten Arbeiten für den Feinschliff sind soweit. Formatierungen und Animationen wurden hinzugefügt. Ich habe mir noch ein paar Notizen zu den Folien gemacht, die ich kommentieren und präsentieren soll. In der nächsten Woche ist es soweit. Dann dürft Ihr euch das komplette Werk anschauen. Ich hoffe es gefällt. Wir haben es grafisch diesmal etwas minimalistischer aufbebaut, dafür hoffentlich aussagekräftiger.

Ihr  dürft gerne raten, um welche Vorberufe es sich handelt. Schreibt eure Vorschläge gerne in die Kommentare.


Üben und erklären

Der Dienstag steht immer unter der Überschrift “ Üben von Lerninhalten, die noch nicht so sitzen“. Ich habe mich mit einer Kommilitonin hingesetzt und gemeinsam haben wir die letzten Programmierungen erarbeitet. Im besonderen die Erklärungen und Verweise der Befehlszeilen. Es ist nicht immer klar, von wo die Inhalte kommen, die das Programm ausgibt, oder wo die eingegebenen Inhalte hin übertragen werden. Je komplexer das Programm wird, umso vielfältiger werden die Möglichkeiten, wo die Inhalte hinkommen. Zur Not hilft ein Programmzusatz, der uns Schritt für Schritt zeigt, wo sich das ausgeführte Programm aktuell befindet und woher es sich die erforderlichen Daten holt. Ich bin froh, das ich in dem Fach einigermaßen den Überblick behalte.

Den Rest des Vormittags haben wir mit dem Lernen von PC-Technik, Elektrotechnik und anderen Fächern verbracht, jeder wie er es für nötig erachtet. Mittlerweile bin ich froh über solche Zeiten, da ich diesen Stoff nicht mehr am Nachmittag/Abend erarbeiten muß.


Lehrertausch: PC-Technik gegen Betriebswirtschaft

Ein schöner Tag heute. Keine PC-Technik, keine neuen Inhalte, paradiesisch. Stattdessen gab es Informationen unserer Rehafachberaterin über die demnächst anstehenden Kompetenzförderungen. Diese 1,5 Stunden in der Woche sind für die individuelle Förderung der Umschüler vorgesehen. Es finden dort keine Lerninhalte statt, sondern Fähigkeiten werden geschult, die einem im neuen Beruf von Nutzen sein können.

Hat jemand z.B. Probleme mit Stress, gibt es das Modul „Stressbewältigung“ oder man kann vor einer Gruppe oder dem Chef seine eigenen Interessen nicht vertreten, dann könnte das Modul „Selbstsicher Handeln“ etwas sein. In meine engere Auswahl sind direkt „Präsentation und freie Rede“, sowie „systematisch – analytisches Denken“. Ein besonders interessanter Kurs ist „Kryptographie“, bzw. „Verschlüsselungstechniken“. Leider kann man die Entscheidung nicht alleine fällen, welchen Kurs man besucht. Ich kann meine eigenen Wünsche angeben und genauso machen es auch die Lehrkräfte. Dann wird mit der Rehafachberaterin gemeinsam entschieden ( wahrscheinlich entscheidet Sie es) , welcher Kurs gemacht wird. Ich habe die Möglichkeit in den 4 Semestern insgesamt 4 Kurse zu belegen. Diese dauern jeweils 8 Einheiten á 1,5h. Ich kann direkt 4 Wünsche angeben oder mich nach Ablauf des Kurses erst für einen anderen entscheiden. Es sollte dann allerdings auch noch Platz sein.

Es ist eine Interessante Erweiterung meiner persönlichen Kompetenz und ich finde dies sehr gut. In dieser Zeit müssen alle Lerninhalte ruhen und eine Teilnahme ist verpflichtend.

Zum Schluss haben wir die restlichen Aufgaben der Handelsbetrieblehre besprochen. Ich kam auf 5 Fehler bei 28 Aufgaben. damit bin ich sehr zufrieden, da ich alles aus dem Kopf beantwortet habe und noch nix dafür gelernt. Ein Fach in dem ich mir weniger kopfzerbrechen machen muß.



Ein langes Wochenende mit Windows und die Woche danach

Ein langes Wochenende liegt hinter mir

Lernen, lernen, lernen oder „die Tücken der PC-Installation“

Ein langes Wochenende liegt hinter mir, nicht nur für mich, auch für meinen PC. Nachdem ich es geschafft habe, die Festplatte zu formatieren, wagte ich den Versuch, ein neues Betriebssystem aufzuspielen. Ich fing mal optimistisch mit Windows 10 an. Ich sollte vielleicht erwähnen, das es ein einfacher Pentium ist mit 160Gb Festplatte. Die 2 x 1GB Arbeitsspeicher zur Erweiterung sind diese Woche zum Glück eingetroffen. Ich habe sie eingebaut und sie wurden auch erkannt ( natürlich VOR dem Formatieren). Am Freitag um 7:30 Uhr fing ich an mit dem Hochfahren von Easy2Boot, einem Programm zur Installation von Iso-Dateien, die sich auf meinem Bootstick befinden. Iso-Dateien sind komprimierte Dateien, die z.B. Dienstprogramme (z.B. Partitionsprogramme) oder Betriebssysteme beinhalten. Der Vorteil ist, man benötigt keine Zugriffs-Codes :-).

Nach nunmehr 14 Stunden schalte ich den Computer ab. Die Windows 10 – Installation hat er mir direkt abgebrochen. Ein Versuch mit Windows XP ,das Programm, welches vorher darauf installiert war, hat ihn um kurz vor 22:00 Uhr zum Stillstand gebracht und nichts ging mehr.

Am Samstag versuchte ich es mit Windows 7, als kleinste mir zur Verfügung stehende Version. Leider hatte ich nach insgesamt 12 Stunden auch damit Pech. Nach dem 2. Installationsschritt = TILT.

Also alles eingepackt und heute morgen mit den  Kollegen eine Problembesprechung durchgeführt. Nun habe ich mir die ISO-Dateien von Linux-Betriebssystemen heruntergeladen. Es sind sehr geringe Datenmengen und ich hoffe, das es damit klappt. Nach dem Wochenende mehr davon.Somit kam der Rest vom Lernen etwas zu kurz. Aber ein paar Dinge habe ich auch noch geschafft.


EBA – Programmieren

Das Programm zur Zahlenwandlung von Dezimalzahlen in Dual-, Oktal- und Hexadeziamlzahlen hat mich am Wochenende schon beschäftigt. Die passende Umrechenformel möchte noch nicht so in meinen Kopf. Das Verständnis von Hin- und Herschieben von Variablen muß ich mir erst zu eigen machen. So haben wir heute morgen das Programm weiter fortgeführt, indem die Programmierung von Oktal- und Hexadezimalzahlen eingefügt wurden. Ich hatte bis dato noch keinen Kontakt mit Oktalzahlen und konnte mir nicht vorstellen, um was es sich handelt. Eine Erklärung tat Not, welche mir unser Lehrer auch direkt gab. Nicht, das wir diese Zahlen benötige, aber wir sollten wissen, um was es sich handelt.

Dim lng_Dezimal2 As Long = lng_Dezimalzahl
Dim str_Rest As String = Nothing
Do
str_Rest = lng_Dezimal2 Mod 8 & str_Rest
lng_Dezimal2 = lng_Dezimal2 \ 8

Loop Until lng_Dezimal2 = 0
lng_Oktalzahl = CLng(str_Rest)

Hier mal die Berechnung der Oktalzahlen.

Legende:

Blau = Variablen

Rot = Datentyp

Grün = Befehle

Rosa = Kovertierung in einen anderen Datentyp

Wer es direkt verstanden hat  =  Glückwunsch, für Euch könnte eine Ausbildung als FISI etwas sein.



Nachdem wir diese Berechnungen abgeschlossen haben, bekamen wir die Aufgabe, die Dokumentation selbst zu erstellen ( natürlich NACH dem Unterricht auszuführen). Die Strukturen haben wir dankenswerterweise noch gemeinsam aufgeschrieben. Und schon geht es weiter im Text.

Neue Aufgabe:

VORHER – Dezimalzahlen in Dual-, Oktal- und Hexadezimalzahlen umwandeln

JETZT – Dual-, Oktal- und Hexadezimalzahlen in Dezimalzahlen umwandeln (OMG)

Wieder der allgemeine Start mit Erstellen einer Startklasse, Basisklasse und den erforderlichen Anweisungen. Das geht schon recht gut. Doch wie soll ich das umrechnen? Es gab eine Einführung in einen neuen Befehl – eigentlich mehrere – mit einer kurzen Einweisung der Umrechnung. Schnell ein Menu erstellt und zum Glück war dann der Vormittag auch vorbei. Erstmal Luft holen. Das ging den meisten so. Ich habe angeregt, eine Umrechnung, egal von wo, einmal jeden selbst machen zu lassen. Wenn dann Fehler da sind, können wir diese auch ausräumen. Ich hoffe das Verständnis verbessert sich dadurch.

Elektrotechnik am Mittag

Heute war die letzte Aufgabe unseres Übungsheftes dran, die Leistungsanpassung, Lastwiderstand=Innenwiderstand, maximale Leistung, Spannungsanpassung…

Ungefähr 8 Formeln kamen zu Einsatz, aber das meiste bekommt man mit U=R * I  oder P=U * I  hin. Nur sollte man wissen welchen Teil von U, I oder R man einsetzt. Nur ein Teilwiderstand oder der Gesamtwiderstand. Da waren Sie wieder meine 3 Probleme. Keine Ahnung wie man auf die Teilwiderstände kommt, was zum Teufel ist ein Urkl und wo kommt das Pmax. her?

Nachdem das alles an der Tafel besprochen wurde..UPS ich sollte darauf hinweisen, daß wir keine Tafel haben, sondern ein Whiteboard!!! Das nur der Ordnung halber. Also, nachdem alles besprochen wurde, kam unser IT-Handbuch zum Einsatz. Wir gingen im Eilverfahren alles bisher erklärte von

  • Strom und Spannung
  • Elektrischen Widerständen
  • Parallelschaltung und Reihenschaltung
  • gemischter Schaltung
  • Elektrischer Arbeit
  • Spannungsquellen sowie
  • Batterien und Akkumulatoren durch.

Das in ganzen 45 Minuten! Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen diese Grundlagen in Ruhe zu erklären und ANSCHLIESSEND Üungsaufgaben zu lösen. Bei uns war es umgekehrt. Puh…habe ich schon einmal erwähnt, dass das nicht mein Fach ist ?

Dafür heißt es jetzt schon einmal Formeln lernen, Verständnis eben dieser zu erzeugen und Übungsaufgaben zu machen bis der Arzt kommt. Nebenbei natürlich noch für die Arbeit in der nächsten Woche in PC-Technik lernen.

Wenn man genau hinschaut, haben wir schon fast die Hälfte des ersten Semesters geschafft, wie die Zeit vergeht.

Bis morgen


Mein (Lieblings-)Tag und die Dualzahlen

Mittwoch ist der beste Tag

Starten mit Englisch

An Tage wie diesen könnte ich mich gewöhnen. Ruhig, entspannt und nicht ganz soviel Informationen wie sonst. Da ich des Englischen etwas mächtig bin, macht mir dieser Unterricht Spaß. Auch wenn es um Fachbegriffe geht, die ich teilweise nicht kenne oder noch nicht zuordnen kann. Das Meiste klappt aber schon ganz gut. wenn Ihr  ein Handbuch für ein Mainboard übersetzen könnt, dann wärt ihr hier auch gut dabei. Es geht um Begriffe wie z.B. main board, CPU,DDR-RAM, to consist ( das kannte ich noch nicht), verschiedene Zeitformen, Verben und Hauptwörter.

Wir sind die letzten Vokabeln von Kapitel 1 durchgegangen und haben diese erklärt und übersetzt. Im Anschluß gab es einen Lückentext. Dieser wollte natürlich erstmal übersetzt werden. Danach wurde der Sinnzusammenhang hergestellt und dann versucht, mit unserem Wissen, die Lücken sinnvoll zu füllen. Was im Deutschen schon nicht immer einfach ist – weil man nicht weiß was der Autor verlangt – ist im Englischen nicht eben einfacher. Aber wir haben einen guten Lehrer, der sehr flexibel ist, was die Auslegung von Übersetzungen betrifft.

Damit war Teil 1 dieses Tages gut erledigt: lockere Gespräche und überschaubares Wissen.

Und wieder Programmieren

Irgendwie habe ich das Gefühl, das wir viel häufiger Programmieren als in den letzten Wochen. Fakt ist, das ich vieles Verstehe und es mir Spaß macht. Jedoch einige Neuigkeiten, die mal eben dazwischen gestreut werden, bereiten mir machmal Kopfzerbrechen. Für heute z.B. sollten wir ein Programm selbst schreiben ( zumindest den Rahmen mit Testzeilen, damit man sieht ob es funktioniert). Dies ist mir teilweise gelungen und ich habe mich auf die Erklärung und Berichtigung gefreut. Das hat super hingehauen und die Fehler hielten sich in Grenzen. Dann kamen wir zur eigentlichen Berechnung. Eine Umwandlung von Dezimalzahlen in Dualzahlen. So nebenbei bekamen wir, mit schnellen Worten, erklärt, wie diese aufgebaut sind. Danach gab es ein Beispiel, wie man Dezimalzahlen in Dualzahlen und Hexadezimalzahlen umrechnet (an der Tafel). Danach die Probe. Das wars. Dann sollte dies auch schon mit einem – natürlich neuen- Programmcode umgesetzt werden. Ich fasse zusammen: Neue Rechnungen, neue Befehlszeile, 2 Rechenzeilen mit Übergaben, die sich den meisten nicht erschlossen.

Beim Errechnen der Dualzahlen fällt immer ein Rest 0 oder 1 an, da man durch 2 teilt (dual). Dieser Rest wird separat in einer Variablen ausgegeben und darin wiederum HINTEReinander geschrieben. Falsch, jeweils die neue Ziffer wird DAVOR geschrieben. Die Übergabe erfolgt allerdings von hinten und von rechts nach links.

Hat noch jemand den Durchblick? Viele Fragen später wurde es schlüssiger für mich, aber mir graust es schon wenn ich vor einem leeren Bildschirm sitze und diese Befehlszeile ins Programm schreiben soll. Dabei waren die Hexadezimalzahlen und die Oktalzahlen noch gar nicht dabei. Ich muß es auf mich zukommen lassen und üben, üben, üben. Verstehen kommt immer später.

Handlungssituationen der Betriebswirtschaft

Heute hatte unsere Dozentin nicht soviel Zeit für uns. Wir bekamen Aufgaben zur Ausarbeitung, 28 an der Zahl. Ich nahm mir die Freiheit und beantwortete sie ohne nachzuschlagen, da ich mich mit dem Fach etwas auskenne. Die Themen waren BBiG (Berufsbildungsgesetz), JArbSchG (Jugendarbeitsschutzgesetz) und die Ausbildung in Europa. Nach ca. 1,5 Stunden Bearbeitungszeit (ok, Netto nur eine gute halbe Stunde), sind wir die Lösungen gemeinsam durchgegangen. Die Aufgaben reichten von den Bestandteilen eines Ausbildungsvertrages, Wochenendarbeit für Jugendliche, Kündigung während der Probezeit bis zu Wahr/Falsch Angaben bei der Länge der Arbeitszeit/Pausen.

Bis zur Frage 18 sind wir gekommen und mit 3 Fehlern fühle ich mich bisher gut vorbereitet für den ersten Test. Jaaa ich lerne vorher nochmal. Aber fürs Erste bin ich zufrieden. Morgen ist unser letzter Arbeitstag in dieser Woche, da am Freitag Betriebsausflug ist. Also bis morgen.


Präsentation, Arbeitsspeicher und der Quellcode

Ein bunter Mix an diesem Dienstag

Präsentation

An diesem erstmal entspannten Dienstag , arbeiteten wir an unseren Präsentationen weiter. Diesmal hat sich jeder mit seinem Vorberuf und den Querverweisen auf den Neuen Beruf beschäftigt. Was hatte mein alter Beruf mit dem Berufsbild des Fisi (Fachinformatiker für Systemintegration) zu tun und wo hatte ich Kontakt zu PC, Drucker und Vernetzung? Für mich war es der Kontakt mit PC, MDE (Mobile Datenerfassungsgerät), Kassensystemen und Kundenberatung. Dies ist auch ein Teil der Jobbeschreibung des FISIs.



Im Anschluß daran machten wir Übungsaufgaben zu den verschiedensten Bereichen der Ausbildung.  Diesen Zeitraum darf jeder selbst mit den Themen gestalten, in denen er noch schwächer ist. Ich müßte also fast alle Bereiche durcharbeiten….

Programmieren

Wir haben einige Übungen zu den vorher fertiggestellten Programmen gemacht und die einzelnen Kommentare besprochen. Dann durften wir unsere Fragen zu den Quellcodes stellen. Das Verständnis für die Programmierung wird immer besser. Einige hatten schon das am Vortag aufgegebene Programm fertig programmiert. Ich habe erst angefangen. Erstmal das Gerüst geschrieben und nun sitze ich an den Befehlszeilen für die spezifischen Anforderungen, wie z.B. Berechnung der Dualzahlen, Verweis auf das Menu…

PC-Technik

Herr Kluge hat uns eine Zusammenfassung verschiedenster Abschlußprüfungsaufgaben ausgehändigt. Alle haben sich mit dem vorher behandelten Thema RAM ( Arbeitsspeicher) , DDR, Bandbreite, Übertragungsraten, Hertz-Zahlen…beschäftigt.

Auf Anhieb konnte ich genau 1 Aufgabe erfüllen, die anderen waren noch zu schwer. Aber so haben wir mal einen Einblick in die Komplexität der zu erwartenden Aufgaben und Anforderungen. Noch viel Arbeit.

Alle Aufgaben wurden besprochen und uns anschließend mit der Originallösung der Prüfungskommission ausgehändigt.

Wieder mal ein Tag mit einer Menge Informationen.



Programmieren, Programmieren, Programmieren

Zurück aus dem Wochenende

Ein Wochenende mit Praxistest

Eigentlich wollte ich an diesem Wochenende noch ein paar Dinge in der Theorie vertiefen, aber mein Drucker und ein paar PC’s hielten mich davon ab.  Nachdem der Bildschirm, die Tastatur und auch die Maus nicht funktionierten, sowie der PC erst gar keinen Strom zog, mußte ich mich erst darum kümmern.  Aber so konnte ich wenigsten etwas lernen. Auf dem Transportweg von

Fehlermeldung Monitor

Birkenfeld nach Bous hatte sich einfach das Stromanschlußkabel am Mainboard gelöst. Blödes Ding. Also Manual rausgesucht und herausgefunden wo der Stecker hingehört. Alle anderen Anschlüsse mit Kontaktspray bedacht und diese damit gereinigt und schon konnte es losgehen. Diese Darstellung

war natürlich im Zeitraffer, es zog sich alles schon ca. 2 Stunden hin. Den PC der Nachbarin auf Vordermann gebracht und dann kein Passwort gehabt… Dann den Drucker gelöscht, neue Netzwerkadresse angelegt und dann mit dem Laptop verknüpft. Juchuh er druckt….aber mit Streifen und warum das alles? Wegen einer No-Name Tintenpatrone für nur 4,95 € statt der teuren für über 40,-€. Na was macht man nicht alles. So ging also das ganze Wochenende rum und ich freute mich auf „Erholung“ bei der Umschulung.

Montag

Programmieren am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Noch in der letzten Nacht habe ich mich an unserem neuen Programm mit Rabatt und Quadratzahlen versucht. Rabatt klappt – Quadratzahlen noch nicht. zu Beginn des Unterrichts haben wir die Kommentierung des Programmes beendet, damit wir lernen können, was jede einzelne Befehlszeile bewirkt. Zwar wird das Programm dadurch KOMPLETT unübersichtlich, aber irgendwie müssen wir das ja auch lernen. Die Proüfung setzt sich ja aus einem Theorie und einem Praxisteil zusammen. Zuerst bekommen wir ein Blatt mit verschiedenen Befehlszeilen und Strukturen und müssen erklären, was die Funktion ist, bzw. welche Befehlszeile wir bei der Aufgabenstellung eingeben würden.



Im Anschluß haben wir das erste mal Übungsaufgaben zum Thema Programmieren bekommen. nicht das wir ein programm schreiben sollten, nein, es drehte sich um die zu verwendenden Datentypen ,z.B.

Byte : Darstellung von Zahlen von 0-255

UShort: Darstellung der Zahlen von 0-65535

UInteger: Darstellung der Zahlen von 0-4×10 hoch 9

ULong: Darstellung von Zahlen von 0-18×10 hoch 18  u.s.w.

Diese muß man kennen, damit man die entsprechenden Werte im Programm eintragen kann. Wenn z.B. jemand aufgefordert wird eine Zahl zwischen 1 und 300 einzugeben und wählt die 299 und wir haben den Datentyp Byte gewählt, dann wird diese Zahl einfach nicht angezeigt und ein Fehler ausgegeben.

Ein paar Kleinigkeiten, die aber extrem wichtig sind. Zusätzlich bekamen wir Strukturen von programmen und mußten diese erklären und die entsprechende Befehlszeile eintragen.

Nachdem diese fertig und besprochen waren, ging es weiter zum nächsten Programm. Ja ihr habt richtig gehört. Vormachen, Nachmachen, Fragen,weiter. Habe ich erwähnt, das hier ein gehöriges Tempo vorgelegt wird?

Diesmal sollen wir ein Programm selbst erstellen und zwar eine simple Umwandlung von Dezimalzahlen ind Dualzahlen, Oktalzahlen und Hexadezimalzahlen. Ncht das ich schon von Oktalzahlen gehört hätte, aber was solls. Zum Glück war nach der Aufgabenstellung Feierabend und ich kann mich in Ruhe zuhause dem Problem widmen.

Elektrotechnik

In der E-Technik kamen wir noch einmal zum Bereich Reihenschaltung, parallelschaltung und Gruppenschaltung (Gemischte Schaltung). Naja, wieder nix verstanden, aber mein Kollege hat mich einen Schritt weiter gebracht. Die Erklärung an der Tafel hört sich ja ganz gut an,aber wenn ich nicht weiß, wo ich hin soll, dann finde ich auch nicht den Lösungsweg. Bei den meisten half auch hier die Vorförderung mit Schwerpunkt Mathe und E-Technik. Muß ich mich halt an sie wenden, wenn ich was nicht verstehe.


Wiederholen ist angesagt

Rückblick auf die letzte Woche in einem Bericht

Dienstag

Speichertechnologien haben wir heute besprochen. Es gibt RAM (Random Access Memory – Arbeitsspeicher) und ROM (Read Only Memory – Nur-Lese-Speicher). Das es soo viele Unterarten gibt war mir nicht bewußt. Allerdings beschreiben diese meist den jeweils nächsten Schritt in der Weiterentwicklung dieser Technologie. Bei RAM’s ist es z.B. der SDRAM oder die DDR1-DDR4 RAM. Hier sollt eman darauf achten, dass nur der Speicher verbaut wird, den das Mainboard unterstützt. Vorher also schnell das Users Manual (Handbuch) für das Mainboard herausgesucht – oder gegooglet – und das Kleingedruckte gelesen.

Bei den ROM gab es anscheinend jemanden der gerne mit E’s arbeitet.

„Hallo, wollen Sie ein E kaufen?“  „JAAAA“ „PSSST!“  „GENAUUU!“

Es gibt als ROM, PROM, EPROM, EEPROM, FEEPROM, wobei der Speicher immer schneller und mittlerweile auch löschbar geworden ist. Die Bezeichnung ROM stammt aus der Zeit, als noch mit Magnetbändern gearbeitet wurde und wirklich nur ein Lesen möglich war. Heute kann man den FEEPROM elektronisch löschen und wiederbeschreiben, aber die Bezeichnung ist geblieben.

Ich vergaß, dass wir am diesem Morgen weiter an unserer Präsentation zum Thema „Kombination alter Beruf und neuer Beruf“ gearbeitet haben. Die Grafiken wurden begonnen und weiter Inhalte gesammelt.

Mittwoch

Der Mittwoch ist mein liebster Tag. Die ersten 2 Stunden verbringen wir mit Fach-Englisch. Dabei übersetzen wir Texte aus den PC-Handbüchern oder Bedienungsanleitungen. Hier wird dann auch noch auf den Unterrichtsstoff eingegangen, der sich imt den zu lernenden Worten überschneidet. Ein Vorteil ist, da unser Lehrer Programmierer ist und somit einen sehr guten Background hat. Meist kann er uns  die technischen Feinheiten besser erlären als unser Lehrer…..Ein weiterer Spassfaktor ist, das er an den Spielen DSA-Drakensang und Sacred mit programmiert hat. Somit findet sich immer wieder ablenkendes und nerdiges Sprachpotential.

Im Anschluß ging es ans Programmieren. Auch etwas was mir immer mehr Spaß macht. Hoffe es geht so weiter. Nachdem ich ein Programm verstanden habe, gibt es gleich ein weiteres, was nicht immer einfach ist, es so schnell aufzufassen. Diesmal geht es um Rabatte und Quadratzahlen. Ein ziemliches Hin und Her zwischen zwei Programmierteilen, aber es ist machbar für mich.

Am Nachmittag verwöhnt uns Frau Schulz mit Handelsbetriebslehre. Ein schonmal gehörter Stoff, der sich diese Woche mit dem Betriebsverfassungsgesetz , also der Schülervertretung, Betriebsrat und leben und lernen in Europa beschäftigete.

Trotz allem ist mein Schädel danach immer voll und ich ertappe mich dabei, dass ich immer früher schlafen gehe….Viel Kopfarbeit.


Donnerstag

Die verschiedenen möglichen Software-Varianten stehen uns heute ins Haus. Von Betriebssystem, Fachsoftware, Shareware bis hin zu Linus und CAD war ales mit dabei. Passend dazu durften wir uns noch eine Stunde an Übungsaufgaben zum jetzt abgeshlossenen Kapitel versuchen.

Dann holte mich wieder die PC-Technik ein. Vom Arbeitsspeicher, DIMM’s, ECC über Timing ging es zur Optimierung des Cache-Speichers. Der Inhalt ging eigentlich, aber es gibt wieder viele TOLLE Tabellen zu lernen.

Die E-Technik versorgte mich mit Aufgaben rund um Reihenschaltungen, Parallelschaltungen, Wärmemenge und Wirkungsgrad. Für einen Nachmittag (wie immer) eine Menge Input. Und das mit dem Verständnis…ich erzählte euch ja schon davon. Es wird allerdings in manchen Teilen etwas besser. Sobald ich meine Fragen besser formulieren kann, klapt es auch mit der Erklärung. Meine Kommilitonen helfen mir auch, wo immer sie können.

Freitag

Der Freitag ist – wie immer – Praxistag. Weiter an meinem Bootstick arbeiten und gleichzeitig auf dem zweiten PC 2 Betriebssysteme installieren. Da ich ja soooviel Zeit habe, habe ich mir noch meinen alten PC von zuhause mitgebracht, da er dort nicht lief und ich ja hier fachkundige Hilfe habe. Da soll mal einer sagen, Männer könnten kein Multitasking. Zur Feier das Tages bekamen wir einen 32GB Speicherstick zur Verfügung gestellt. es mußten ja Windows 7, Windows 10 und Open Suse draufpassen. Ist aber noch genug Platz für weitere Programme.

Nach einigen Tests hat mein Monitor funktioniert. Austausch von Kabel und Monitor haben hier geholfen. Der Hauptgrund war aber, das die Kontakte, nach vielen Jahren auf dem Speicher, oxidiert waren und einfach keine vernünftige Verbindung mehr bekommen haben. Also hätte es mir geholfen, die Steckverbindungen noch ein paarmal rein und wieder rauszuziehen. Wieder was gelernt. Zuhause habe ich mir zuerst mal Kontaktspray und Druckluftspray gekauft, damit mir das nicht noch einmal passiert.

Auf wiedersehen am Montag!



Die erste Leistungsüberprüfung

Endlich der erste Test

Vorbereitung

Der Morgen beginnt mit der Ausarbeitung unserer nächsten Präsentation zum Thema „Kombination alter und neuer Beruf“. Vor einer Woche habe ich mit Simone und Claudia (Namen v.d. Redaktion geändert) angefangen ein Brainstorming zu machen. Ideen wurden gesammelt und festgestellt, das es nicht so einfach ist ein Thema, das ursprünglich für eine Person gedacht war, mit 3 Personen auszuarbeiten. Aber wir lassen uns nicht entmutigen. Power Point geöffnet und losgelegt. Titel und erste Anmerkungen sind schnell erstellt. Noch etwas Tuning an den Animationen und die ersten 3 Seiten sind fertig. Meine anderen Kollegen üben teilweise noch für den Test, das wurde uns freigestellt. Ich bekomme jedoch nichts mehr in meinen Kopf. Ich freue mich, wenn es endlich losgeht.

Nach 2,5 Stunden  kam endlich unser PC-Technik Lehrer und ich hoffte es geht gleich los. Doch weit gefehlt. Wir durften uns im Zuge der individuellen Förderung noch mit Elektrotechnik (Mathe) oder anderen Themen beschäftigen, in denen wir noch üben müssen (also allen). Natürlich nutzten auch hier einige die Zeit nochmal für den Test zu lesen. Eigentlich unsinnig, denn was man da noch nicht im Kopf hat, geht auch nicht mehr rein.  Ich habe mich mit meinem Wissensstand abgefunden und weiß , wo meine Schwächen liegen. Mut zur Lücke heißt es. Zwar habe ich alles gelernt, aber es ist halt nicht alles hängen geblieben.


Die Leistungsüberprüfung

Endlich geht es um 11:00 Uhr los. 90 Minuten sind maximal angesetzt. Ich erhalte 27 Aufgaben auf mehreren Blättern. Name und Vorname werden eingetragen und die Richtlinien gelesen. KEIN Handy, KEINE USB-Sticks, KEIN Internet ( das Netzwerk wurde abgeschaltet). Wenn das Handy nur klingelt gilt das als Täuschungsversuch und somit eine glatte 6. Also aufgeschlagen und losgelegt. Die Erste Frage kam mir bekannt vor und ich mache mich direkt ans Lösen. Es ist eine Mischung aus Multiple-Choice-Fragen, Skizzen zeichnen, Tabellen eintragen und Definitionen. Es nimmt mir etwas den Schrecken, nur die Zeit im Nacken, macht es trotzdem nicht einfach. Die Fragen, bei denen mir die Antwort nicht direkt einfällt, überspringe ich. Es waren auch ein paar -eigentlich einfache – dabei, die mir spontan nicht in den Kopf wollten. Nach ca. 24 Jahren ohne Klassenarbeit auch kein Wunder. Ich blieb aber ruhig und arbeitete alles ab was ich konnte. Zu meinem Erstaunen doch einiges. Dann nochmal von vorne und den Rest angegangen.

Es waren doch einige Aufgaben die noch übrig sind und die Ersten haben schon abgegeben. Konzentration und weiter lösen. Zum Schluß blieben mir noch 2 Fragen, bei denen ich nach bestem Wissen und Gewissen (also mehr Gewissen..) eine Antwort hineingeschrieben habe. Alles noch einmal durchgelesen und fertig. Nun nur noch hoffen und abgegeben nach ca. 60 Minuten. Ich kenne mich. Und wenn ich jetzt noch an den Aufgaben rumpfusche, mache ich mehr kaputt als das was Positives dabei rauskommt.

Im Anschluß sind wir alle Aufgaben noch einmal mit unserem Lehrer durchgegangen. Ich hatte Recht mit meinen Vorahnungen und Lernlücken. Genau die Fragen waren nicht gaaanz richtig. Eine Grafik komplett versaut, aber sonst scheint alles ok. Eine kurze Umfrage unter meinen Kollegen hat mir gezeigt, das ich damit nicht alleine war. Ich hoffe also mit ca. 70% abgeschnitten zu haben.

PC-Technik die Zweite

Nach dem Mittagessen ging es gleich weiter im Text mit PC-Technik. Kapitel 5 fing mit ROM und RAM-Speichern an. Wieder viele Tabellen, Zahlen und Daten zu lernen. Aber mal sehen was sich davon lernen läßt.

Nach dem Tag habe ich mir eine kleine Auszeit vom Lernen verdient. Nur noch einmal etwas programmiert und dann ist Schluß für heute.