Fachinformatiker für Systemintegration

Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration

Mein Name ist Manfred Krebs und ich habe am 04.Juli 2017 eine Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration (FISI) begonnen. Da ich nicht mehr in meinem Beruf als Kaufmann im Lebensmittel -Einzelhandel arbeiten kann, mußte ich diesen Weg wählen.

Manfred Krebs




Ich bin 43 Jahre alt und versuche mir mit dieser Ausbildung eine neue Zukunft zu schaffen in der ich mich und meine Familie ernähren kann.

Wir haben einen schwerbehinderten Sohn, um den wir uns kümmern müssen, aber das muß nun meine Frau die Woche über alleine schaffen.

Ich bin im BFW Birkenfeld im Internat untergebracht. Dort habe ich ein Einzelzimmer. Dies, sowie die Verpflegung und Arbeitsmittel, werden von der Rentenversicherung BUND in Berlin übernommen.

Ich werde in diesem Blog meine persönlichen und absolut subjektiven Eindrücke und Erfahrungen der Umschulung beschreiben. Wie leicht oder wie schwer mir manches gefallen ist und warum. Den durchgenommenen Lernstoff werde ich auch angeben, so daß Ihr Euch einen Eindruck machen könnt, wie der Ablauf ist.

Wer noch unentschlossen ist und nicht weiß ob er diesen Beruf erlernen soll, dem kann ich praktische Tipps zur Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration geben.

Unser Lehrer für E-Technik, PC-Technik und Progammieren –> HerrKluge (Name von der Redaktion geändert)

Unsere Lehrerin für Betriebswirtschaft, Kundenschulung und Präsentation –> Frau Schulz (Name von der Redaktion geändert)

Unser Englisch-Lehrer –> Herr Müller (Name von der Redaktion geändert)



Zur Verfügung gestellte Arbeitmittel

Das BFW Birkenfeld stellt wirklich alles, was man zur Ausbildung benötigt. Vom Bleistift, Hefte, Bücher über USB-Sticks hin zu einem kompletten, neuen PC inkl. Windows 10 und sämtlicher benötigter Software für die Dauer der Ausbildung.

Tagesablauf

Mein Tag beginnt – nach Aufstehen und Eiweißshake trinken – um 7:30 Uhr mit dem Unterricht. Um 12:30 Uhr geht es zur Mittagspause.

Es stehen immer 3 verschiedene Menus zur Auswahl:

  1. Vollkost
  2. Fitline
  3. Vegetarisch

Zusätzlich ist immer eine Suppe und ein Dessert, sowie eine große Salatbar vorhanden. Getränke gibt es vom Wasser über Tee bis zu Säften.

Der Unterricht am Nachmittag beginnt am 13:30 Uhr und endet um 15:50 Uhr. Bis um 20.00 Uhr habe ich die Möglichkeit an MEINEM PC zulernen und zu arbeiten. Abendessen wird von 18.00 -19.00 Uhr „serviert“. In den freien Zeit bietet das BFW Birkenfeld ein reichhaltiges Angebot an Aktivitäten an.

  • eigener Fitnessraum
  • Bogenschießen
  • Fitnesskurs
  • Billard
  • Tischtennis
  • Dart
  • Radfahren……

Ich dürfte also keine Langeweile haben.

Noch 11 Wochen

Noch 11 Wochen bis zum Praktikum. Ich sehne mich jeden Tag danach, endlich in meinem neuen Arbeitsbereich anfangen zu können. Theorie ist gut und schön, aber jetzt will ich wieder ran an den Kunden und „richtig“ arbeiten.

In den letzten Wochen war nicht soviel los, was berichtenswert ist.

Das einzig Interessante sind technische Inhalte. Leider sind diese hier schwer wiederzugeben. Trotzdem bekommt ihr einen Überblick darüber.

Betriebswirtschaft

Zu Beginn der Woche gab es die Leistungsüberprüfung zurück. Sie enthielt ein paar Dinge, bei denen ich ins Straucheln geriet. Handelsvertreter, Handelsmakler, Handelsreisende usw. bestimmten  Tätigkeiten zuordnen, war nicht so mein Fall. Vor allem die Mehrfachnennungen waren das Problem. Aber mit einer 1,7 bin ich gut ausgestiegen. Insgesamt war die Klasse auf einem guten Niveau – trotz anfänglicher Skepsis.

Englisch

Siehe letzte Woche, nur mit dem Thema IPv6.

Am Mittwoch schrieben wir die Arbeit in TOE über Toner, Drucker und SATA. Mein Gefühl ist ok.



Der Praxisteil VPN

In der letzten Woche habe ich euch den Tunnel erklärt. Mit diesem ging es weiter – nur komplizierter. Wenn folgendes Szenario ein praxistaugliches Mittel wäre, würde jede Firma Millionen Euro an Mitarbeiterstunden verdienen.

Kurzfassung:

Erstellung eines Zertifikats für sichere Datenübertragung im Tunnel

  1.  Einen privaten und öffentlichen Schlüssel auf jedem Gerät erstellen
  2. Erstellen eines Stand-Alone-PC’s (keine Anbindung an das Netzwerk, um Angreifern keinen Zugriff zu ermöglichen) als Zertifizierungsstelle (CA)
  3. Übertragen des öffentlichen Schlüssels mittels USB-Stick, bzw. Festplatte
  4. Zertifizieren auf der CA
  5. Kopieren des zertifizierten Schlüssels und des CA-Zertifikats auf den USB-Stick, bzw. Festplatte
  6. Kopieren beider Dateien auf das Gerät

Bei genauerem Hinsehen entsteht noch viel mehr Arbeit. Erstellen eines Zertifikats auf dem CA, versch. Dateien und Ordner erstellen, Dateien umbenennen und ergänzen, Routen eintragen…

Zum Abschluss stellten wir noch einen automatisierten Start ein. Damit wird ein Tunnel bei jedem Start des Geräts ( Router, PC…) automatisch geöffnet. Diese Verbindung wurde getestet und für gut befunden.

Theorie

Im Bereich des Faches ITS haben wir wieder Abschlußprüfungen bearbeitet und gelöst. Ich sehe mich momentan bei ca. 40-50% Wissen. Es taucht immer wieder etwas auf, von dem ich noch nie gehört habe.

Bei den Datenbanken ging es um Abfragen der vorhandenen Tabellen. Wenn ich selektive Informationen aus einer Datenbank benötige, dann muß ich so eine Abfrage erstellen. Z.B. „alle Kunden aus Saarbrücken“.



BWL und VPN

BWL

Diese Woche ist die Betriebswirtschaftsarbeit wichtig. Ein großes Themengebiet mit vielen Definitionen und Text. Es ist schwer alles im Kopf zu behalten. Mein Vorteil ist es, dass ich vieles aus der Praxis ableiten kann. Andere ohne BWL-Hintergrund tun sich da schwerer. Die nächsten Abende wird noch viel gebüffelt und abgefragt. Montag Abend sind wir die Skonto-Berechnungen durchgegangen. Der Jahreszins wurde berechnet und der Gewinn aus der Skontonutzung ausgewiesen.

Zwischendurch galt es, die Definitionen zu üben. Ob Gleichgewichtspreis, Handelsvertreter oder Marketing, alles war vertreten.



Am Mittwochmorgen war um 7:30 Uhr Start ( wie immer). Für das Thema Markting und Finanzierung waren 90 Minuten Zeit. Die ersten haben nach knapp 45 MInuten abgegeben. Ich konnnte davon ausgehen, dass nicht soviele Aufgaben ausgefüllt wurden. Ich nahm mir ca. 70 Minuten Zeit und konnte alles bewältigen. Natürlich ist mir auch ein Struddelfehler unterlaufen (wurde schon auf dem Schulhof geklärt). Statt den Jahreszinssatz des Skonto-Prozentsatzes auszurechnen, habe ich den Wert des Jahreszinses von der Bank hochgerechnet. Vielleicht gibt es noch Punkte für den Weg :-). Die Korrektur dürfte in der nächsten Woche fertig sein.

Apropos Korrektur… Auf unsere Arbeit im Bereich Netzwerk warten wir noch.

VPN und die Netzwerktechnik

Was ist VPN. VPN bedeutet Virtual Private Network. Es beschreibt eine sichere Verbindung zwischen 2 Geräten. Für diesen Zweck wird ein Tunnel aufgebaut. Durch diesen Tunnel, der verschlüsselt sein sollte, werden bestimmte Router benötigt. Alternativ beherrschen die aktuellen Handys und Laptops ebenfalls diese Technik. Dann wird nur noch 1 oder gar kein Router benötigt.

Um sich an das Thema heranzutasten, haben wir mit den Verschlüsselungsarten angefangen. Im letzen Semester haben wir diese schon einmal in der Theorie durchgenommen. Heute geht es um die Anwendung in der Praxis.

Anschließend gab es die Grundlagen zum VPN.

Virtual Private Network (VPN)
Blockschaltbild

Normalerweise nehmen die Daten ihren Weg durch das Netzwerk „N2“. Durch den Tunnel kommen die Daten über die Software „openvpn“ von Linux. WIe ihr sehen könnt wird ein Umweg über diese Software genommen und dann über die gleiche Leitung geschickt. Da die Daten jetzt verschlüsselt sind, ist das kein Problem. Das geht mit symmetrischen oder assymetrischen Schlüsseln, sowie Zertifikaten. Das openvpn-Programm auf der Gegenseite entschlüsselt die Daten und führt sie den Netzwerk wieder zu.

Im Praxisteil haben wir zuerst ein „normales“ VPN mit 2 Routern aufgebaut. Eine große Fehlersuche und Kontrolle rundeten unsere Woche ab.

TOE

In Englisch ging es um USB-Arten und die technischen Grundlagen. Übungen wie: „Complete the verbs“ und „Answer the Questions“ rundeten den Unterricht ab. Zusätzlich lernten wir diese Woche noch für die nächste Englischarbeit in der nächsten Woche. Ich habe weiterhin ein gutes Gefühl in diesem Fach.

Wie in der letzten Woche, arbeiteten wir weiter an einer „alten“ Abschlußprüfung. Hier wurde uns bewußt, wofür wir den Englischunterricht brauchen. Ein Absatz mit technischen Inhalten sollte übersetzt und Informationen daraus gelesen werden. Wenn das alles ist, dann sehe ich dieser Prüfung gelassen entgegen.

Die Datenbankpräsentationen nahmen ihren Lauf. 4 weitere Kollegen trugen ihre geistigen Ergüsse vor. Alle haben die Aufgabe hinbekommen, nur ist es etwas eintönig, einen ähnlichen Inhalt 13 x  zu hören.

Aber nun Augen voraus auf die Englischarbeit und ein schönes Wochenende.



Netzwerkprotokolle und Projektpräsentationen

Datenbank-Präsentationen

Diese Woche steht im Zeichen der Präsentationen unserer Datenbank-Projekte. Am Dienstag durften 4 Projekte vorgestellt werden. Am PC wurden die Ausgangsformulare und die daraus entwickelten Tabellen erläutert. Die Erstellung von Primär- und Fremdschlüsseln wurde erläutert. In der Präsentation selbst besteht für niemanden aus dem Jahrgang ein Problem. Allerdings gibt es im Anschluss noch Fachfragen unseres Lehrkörpers. Diese zu verstehen ist nicht immer ganz leicht. Ich habe mich z.B. auf  die Normalformen vorbereitet. Gefragt hat er das aber nicht. Darin wird wohl auch in der Abschlußprüfung mein Problem liegen. Aber bis dahin ist noch etwas Zeit.

Netzwerkprotokolle

Auch in dieser Woche gab es neue Protokolle. Die Besonderheiten des IP und ICMP-Headers wurden erklärt. Besonders der TCP-3-Wege-Handshake wurde instensiv erläutert. Eigentlich heißt der nur so, weil 3 Schritte nötig sind um diesen auszuführen. Frage – Antwort – Bestätigung.

Der TCP-Socket (besteht aus IP und Portnummer) wurde noch von uns gemessen. Mit unseren Messmaschinen wurde der TCP-Bereich ausgelesen und analysiert.

Ich freue mich jetzt schon auf die Arbeit mit dem ganzen Kleinkram drin. Header auseinandernehmen, Portnummern, Hexadezimalzahlen umwandeln (ok das geht) usw.

In der praktischen Phase haben wir eine PFSense installiert. Sie ist eine Software, die einen Router ersetzen kann. Allerdings hat sie eine grafische Oberfläche, die die Bedienung einfacher macht. In dieser haben wir die Firewallregeln, sowie die Routingtabellen konfiguriert.

In ITS haben wir die ausgeteilte Prüfung aus dem Jahr 2016/2017 bearbeitet und besprochen. Einige Bereiche haben wir vor einem halben Jahr schon einmal durchgesprochen. Jetzt verstehen wir viel mehr und können die Fragen besser beantworten. Im ersten Moment verstehte ich zwar immer noch Bahnhof, aber nach etwas Einlesen, wird es besser.

Englisch

In TOE haben wir das Kapitel USB (Universal Serial Bus) abgeschlossen und bewegen uns langsam auf die nächste Arbeit zu. Mittlerweile nehmen die Vokabeln und die Fachbegriffe zu, die ich nicht so einfach in den Kopf bekomme. Also lernen, lernen, lernen…aber erst nach der HB-Prüfung :-).

Eine ruhige Woche mit viel Arbeit

Vor uns liegt eine Woche mit jeder Menge Vertretungsunterricht. Unsere Hauptlehrkraft ist diese Woche noch im Urlaub. Da wir genug mit unseren Dokumentation zu tun haben, kommt uns dies recht. Der Abgabetermin ist am 17.10.2018.  Um mich darauf vorzubereiten, erstelle ich zum dritten Mal unser Routing-Projekt. Für dieses Projekt soll eine Dokumentation erstellt werden, die der Prüfungsdoku entspricht. Die Formatierung dafür war schnell gefunden, aber was soll man unter die Vorgegebenen Überschriften, wie z.B.
– Hinweise und Erklärungen zu beigefügten praxisüblichen Unterlagen oder ähnlichem schreiben?

Das waren die Probleme die in dieser Woche gelöst werden mußten. Da wir keine 1 zu1 Vorlage bekommen, liegt es an uns, diese Rubriken mit Leben zu füllen. Erst bei der Bewertung werden wir wissen, ob dies den Anforderungen der Prüfer entspräche. Ein fast totaler Blindflug also. Denn jeder im Lehrgang fasste die VOrgaben anders auf. Es wird spannend werden.



Betriebswirtschaft

Doch zurück zum Anfang der Woche. Im ersten Fach nach den Herbstferien ging es gleich in die Vollen. Berechnung von Skonto und effektiven Jahreszinsen. Weitere Übungen zum Thema Finanzierung ließennicht kange auf sich warten. Wir bekamen eine Übersicht über die Themen, die in der nächsten Arbeit am 24.10. auf uns zu kommen

Fazit: Viel Text (Definitionen) und etwas Rechnen

Datenbanktechnik

Hier versuchten wir ebenfalls unsere Dokumentationen fertig zu stellen. Die Datenbanken wurden finalisiert und in die 3. Normalform gebracht. Beziehungen wruden hergestellt und Testdaten eingegeben. Aus diesen Informationen wurde eine Präsentation gefertigt und das wars. Abgabetermin ist Freitag, der 12.10.2018. Die Präsentationen erfolgen am Dienstag.

Umbau des Netzwerk-Switches

Am Mittwoch gab es wieder Praxis. Da unser Rack ziemlich verwüstet ausschaut muß hier etwas Ordnung hineingebracht werden. Zusätzlich bekommen wir eine neue Aufteilung des Vernetzung im Gebäude. Für unsere Klassenraum, durften wir diese Vernetzung  selbst erstellen ( nach Anweisung).

  1. Alle Netzwerkkabel und Switches raus aus dem Rack – bis auf die „Hauptschlagader“
  2. Die neuen, managbaren Switches wurden auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.
  3. Anschließend wurden Sie in den Rack eingebaut.
  4. Jeder Gruppe durfte Ihre Reihe selbst verkabeln und schon konnte es losgehen.
  5. Ergebnis: Viel weniger Kabelsalat, besserer Kontrolle des Datenflusses und Übung mit VLAN.

Den Rest der Woche verbrachten wir mit dem Finalisieren der Dokus. Nach täglich 8 Stunden Konzentration auf nur EINE Sache, waren wir froh, als Wochenende war.



Web-Server und Projekte des Vorsemesters

HB und das Ende des Routing-Projektes

Laßt mich zur Einleitung sagen, dass es momentan eher ruhig zugeht. Wir haben zwar jede Menge Aufgaben ( 2 Dokumentationen, eine Präsentation, 3 Arbeiten )  in nächster Zeit, jedoch habe ich das Gefühl, als würde sich das Ganze seeeehr ziehen. Es ist einfach zuviel Freiraum zwischendurch. Ihr könnt  euch das so vorstellen ( ok, etwas überspitzt, aber meist zutreffend).

Wir bekommen eine Übersicht über das Thema und bearbeiten dazu einige Aufgaben. Diese kann man in ca. 20 Minuten erledigen. Wir bekommen aber 1 Stunde. Auf diese Art und Weise wird es zäh. Die verbliebene Zeit wird z.B. für Dokumentationen genutzt. Jedoch beschleicht mich das Gefühl, hier Zeit vertan zu haben. Wie wäre es mit praxisnahen Aufgaben, Vertiefung von wichtigen Themen für die Prüfung usw. Wir steigen jetzt zwar schon mit der Prüfungsvorbereitung ein, aber es fehlt irgendwas. Wenn ich herausgefunden habe WAS, dann gebe ich Bescheid.

Die Woche startet mit HB ( Handeslbetriebslehre). Wir haben einige Übeungsaufgaben erledigt und diese heute durchgesprochen. Ich mußte mich dafür neu in die Preispolitik einlesen. Mit meiner Berufspraxis, konnte ich die meisten Aufgaben aber erledigen.



Fast der ganze Rest der Woche geht mit dem Routingprojekt drauf. Hier bin ich sehr froh, dass wir detailliertere Einsicht in Linux bekommen, als im zweiten Semester. So langsam setzt auch bei mir ein Verständnis dafür ein. Hoffentlich reicht es auch für die Arbeit.

Unser Wochenprogramm:

  • Bereitstellen eines SSH-Servers (lokal auf eine entfernte Kommandozeile ( Client,Server) zugreifen. Mit Programm „Putty“.
  • Web-Server installieren
  • Integration von php und Erstellen einer Testdatei
  • Einrichten des Webservers und einer Web-Applikation ( bei mir Contao)
  • Bereitstellung von MySQL und Datenbankserver
  • Bereitstellung von Contao

Die genauen Vorgänge hier zu beschreiben wäre unsinnig. Aber es ist für mich eine große Herausforderung, die Zusammenhänge nachzuvollziehen. Zum Glück habe ich etwas Vorwissen bei FTP und Web-Installationen.

Prüfungsprojekte des Vorsemesters

Wie bei jedem Vorsemester wurden die Prüfungsprojekte in unseren Unterrichtsräumen präsentiert. Das ist eine gute Übung für die Abschlußpräsentation. Nur bei diesem Mal wurde mir bewusst, dass dies die letzte Präsentation vor meiner war. Wir sind als nächste dran!

So habe ich mich mit Stift und Block aufgemacht um alles mitzuschreiben, was mir wichtig erscheint. Das erste Projekt war super, aber ein Haufen Geräte und Kabel. Nicht so meins. Das zweite Projekt war schon angenehmer. 3 Computer, 4 Monitore, 1 Server und das wars. Da ich eher weniger Technik verbauen möchte fragte ich nach den Bedingungen des Projektes. Vielleicht gibt es eine minimal verwendete Anzahl an Geräten? Doch ich bekam eine unerwartete Antwort. Ich benötige gar keine Computer. Wenn ich z.B. eine Kundenschulung nachstelle, dann benötige ich nur das Präsentationsmaterial. Natürlich muß es sich bei dem Thema um ein IT-Thema handeln, aber KEINE Kabel! Ab jetzt heißt es Gedanken machen und schauen, ob es der Prüfungskommission reicht. Es gibt nämlich nicht das EINE richtige Projekt. In Rheinland-Pfalz gibt es andere Voraussetzungen als im Saarland und wieder andere im BFW. Zur Not auf Rückmeldung der IHK warten und überarbeiten. Bis Ende Januar habe ich Zeit dafür.

Projekt „Schulungsraum“
Projektaufbau mit Beschreibung
Projektaufbau mit Beschreibung
Fritzboxen mit Verkabelung
Fritzboxen mit Verkabelung auf engstem Raum! Top!

Ein Paar Beispiele aus den Präsentationen.

Erwähnt sollte noch werden, dass wir im Bereich Datenbanken an unserer Dokumentation arbeiten durften. Ein gutes Stück Arbeit, bis das alles steht. Aber Abgabetermin ist ja erst in 1,5 Wochen.

Ausblick auf die nächsten Wochen

In der nächsten Woche sind Herbstferien. Die werde ich in Ruhe genießen…dachte ich. Wir haben noch eine Hausaufgabe aufbekommen. Die Abschlußprüfung von 2016/2017 durcharbeiten. Diese wird dann nach den Ferien besprochen. Adieu Ruhe. Immerhin kam ich dazu diese 2-3x zu öffnen…und am Ende des Tages wieder zu schließen. Am Sonntag habe ich mich endlich aufgerafft mich intensiv damit zu beschäftigen. Also aufgemacht und gefreut, dass es WISO-Aufgaben waren mit Multiple-Choice. Ich habe die ersten 14 Aufgaben erledigt und 13 gewußt. Nicht schlecht für eine Abschlußprüfung. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, waren es die falschen Aufgaben. Wir sollten die Technikaufgaben durcharbeiten 🙁 Nobody is perfekt.

In der Woche nach den Ferien erwarten uns also die Abgabe der Dokumentation der Datenbank.

Eine Woche drauf (Mittwoch) muß die Dokumentation des Routingprojektes fertig sein. Am Folgetag gibt es eine theoretische Abfrage der praktischen Inhalte des Projektes. Mannomann, wie soll man dafür lernen? Ich habe das Projekt neu aufgesetzt und versuche die fehlenden Inhalte in meinen Schädel zu bekommen. Mal schauen obs geklappt hat.

Wieder eine Woche später gibt eine Arbeit in HB. Und noch eine Woche drauf eine in Englisch. In genau den Prioritäten wird gelernt. Mehr geht nicht.

Um zu meiner anfänglichen Aussage zurückzukommen, es gäbe nicht genug Inhalte; das meine ich immer noch so, aber Langeweile haben wir keine. Bis denne euer Manfred



Zwischen 2 Firmen

Router, Router, Routing

Es scheint als gibt es in der nächsten Zeit nur noch das Routingprojekt. Zum Wochenbeginn wieder Übungen zum Thema „Routing Netzwerk“. Welche Netzwerkprotokolle gibt es noch ( es scheint unednlich viele zu geben) und wie sind deren Erweiterungen. Das Ethernet-Protokoll ist nun gänzlich aufgedröselt.

Ethernet-Frame

Im Praxisteil haben wir die Firewall auf dem Lampserver und den Routern eingerichtet. Das ist eine sehr fisselige Arbeit. Jeder Port muß einzeln freigegeben werden, damit man die volle Kontrolle behält. Einige Schlupflöcher vom System sollten dabei geschlossen werden.  Durch die Erläuterung des NAT (Network Address Translation), bzw. NAPTs (Network Address Port Translation) wurde uns klar, das es mit NAPT einen beseren Schutz, gibt. Durch die zusätzliche Änderung des Ports wird es schwerer eine „Man in the middle-Position“ zu bekommen (sich in den Datenverkehr einzuklinken und diesen zu lesen, bzw. zu manipulieren). Zum Wochenende haben wir damit eine Verbindung unseres Neztes zum Internet hergestellt.

Der restliche Unterricht der Woche

In der Betriebswirtschaft haben wir die Distributionspolitik besprochen. Das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb wurde kurz umrissen und die folgenden Vertiefungsaufgaben bearbeitet und besprochen.



In Englisch bekamen wir unsere Klassenarbeit noch nicht zurück. Einer aus der Klasse mußte nachschreiben. Das Kapitel “ Monitore und PC-Mäuse“ wurde abgeschlossen und mit einer Übersetzung gekrönt. Als nächstes sind die Tintenstrahldrucker dran.

Bei den Datenbanken herrscht allenthalben noch viel Unverständnis, wenn auch Interesse. Nur einige Wenige können helfen, da der Lehrkörper gerne mal „unterwegs“ ist. Ein bischen mehr Unterstützung wäre nicht verkehrt. Aber zum Glück ist nach den Ferien schon der Abgabetermin….

Das nächste Bewerbungsgespräch

Am Freitag Nachmittag ging es zum nächsten Bewerbungsgespräch. Dieses mal in die Nähe – nach Völklingen. Eine Firma mit dem Schwerpunkt auf Kassensoftware hat sich positiv zurück gemeldet. Nach dem letzten Gespräch war ich schon sehr euphorisch und erwartete nicht allzuviel. Der letzte warme Tag des Sommers und ich natürlich im Jacket. Hätte ich besser seinlassen sollen, denn der Aufzug war defekt. Ab in den dritten Stock über die Treppe. Ich dachte es wäre eine Prüfung für mich… Doch oben wurde ich – nach einem kurzen Verschnaufen – freundlich empfangen. Auch in diesem Gespräch wurde weniger über das Praktikum, als über den Job danach gesprochen. Das freute mich, denn schließlich suchte ich eine Stelle mit Perspektive. Alles andere hängt von mir ab.

Der Praktikumsvertrag wurde direkt dabehalten, bzw. kopiert. Eine Zusage konnte ich aber noch nicht geben. Ich mußte erst beide Angebot vergleichen und eine Entscheidung treffen. Vertrieb mit Webseitenbau und hartem Lernpensum gegen Projektmanager mit Führungsverantwortung. Nicht einfach zu entscheiden. Am Montag rief ich in Völklingen an und gab meine Zusage. Perfekt.

Alle meine Aktionen zur Bewerbung haben sich gelohnt:

  1. Stundenlanges herumbasteln an der Bewerbung
  2. Anpassen der Farben des Deckblattes an die Firmenfarben ( ist positiv aufgefallen)
  3. Erstellen einer Bewerber-Webseite
  4. Ordentliches, gut gekleidetes Auftreten
  5. Vernünftigen Schlips binden
  6. Eine ehrliche Darstellung meiner selbst

Dann laufen die Gespräche von ganz alleine. Ob es wirklich mein Traumjob wird, kann ich erst nach dem Praktikum sagen.

Viel Erfolg allen Kollegen, die noch keinen Praktikumsplatz haben.



Das erste Bewerbungsgespräch

Die erste Leistungsüberprüfung in Netzwerktechnik

In dieser Woche war einiges los. Das Aufregendste war mein erstes Vorstellungsgespräch, aber dazu später mehr.

Das akuteste Thema war die Arbeit am Mittwoch morgen. Ich habe mich mit einem Kollegen zusammen darauf vorbereitet. Die Themen waren:

  • Routingtabellen erstellen
  • Fehler mit ipconfig finden
  • Subnetzmasken verändern
  • IP-Berechnungen usw.



Ich hatte ein gutes Gefühl……bis ich die zweite Seite aufgeschlagen habe. Dort wurde eine komplette Routingtabelle verlangt. Das Erstellen ist nicht gerade meine Stärke. Ich mache es zwar gerne, aber noch nicht ganz richtig. Da ich, während der Arbeit, meine Daten nicht überprüfen kann, muß ich mir mal vertrauen. Zuerst ließ ich diese Aufgabe aber links liegen. Erstmal das erledigen, was ich weiß. Mit den folgenden Aufgaben kam ich gut durch und wollte, am Ende angekommen, die Arbeit abgeben. Ein Geistesblitz ließ mich die Arbeit noch einmal durchschauen und ich gelangt zu der Routingtabelle.

Glück gehabt. Ich stellte sie nach bestem Wissen zusammen und das wars dann. Die Zeit war knapp bemessen. Somit waren bei der Abgabe nur noch 5 Minuten auf der Uhr.

Auch aufgrund der knappen Zeit, ist die Arbeit nicht sonderlich gut ausgefallen. Wir müssen uns noch an den Stil gewöhnen. Er ist mehr nach Art der Abschlußprüfung aufgebaut. Bisher konnten wir den Stoff noch lernen, jetzt müssen wir ihn verstehen. Somit war ich mit einer 3,1 sehr zufrieden.

Die Datenbank

Am Dienstag war wieder Datenbank-Zeit. In dieser Woche sprachen wir die 3 Normalisierungsformen einer Datenbank durch. Es geht im wesentlichen darum, keine doppelten Informationen in der Datentabelle zu haben (Daten-Inkonsistenz). Dadurch würde es keine eindeutige Zuordnung der Daten geben. Jeder durfte sich im Anschluß eine Aufgabe aussuchen und diese bearbeiten. Zusätzlich sollte noch eine Dokumentation geschrieben werden, die dann die Note dieses Faches darstellt. Etwas flott für meinen Geschmack. Immerhin haben wir etwas Zeit und können Fragen zum Thema stellen. Eine Excel-Tabelle ist einfacher zu gestalten.

Projekt : Netzwerk

In unserem Dauerprojekt: Netzwerk / Routing, haben wir das DNS und die Firewall eingerichtet. Die Firewall ist ein mieses Ding, das nicht immer die Sachen blockiert, die sie soll. So haben wir einige Stunden damit verbracht, einen Fehler zu beheben. Der DNS ( Domain Name System) war einfacher zu bedienen. Allerdings machte mein KDE-Client Zicken. Er wollte einfach keine Namensauflösung weiterleiten, weil er den Server nicht erreicht hat. Im Endeffekt lag es mal wieder daran, dass, beim Linuxstart, der DNS nicht mit gestartet ist. Egal wie oft ich es aktiviere, es geht immer wieder aus. Ja, auch wenn ich den virtuellen Computer NICHT neu starte. Eben funktioniert noch alles und im nächsten Moment geht nichts mehr. Aber nur Versuch macht klug. Demnächst kontrolliere ich viertelstündlich ob das Ding läuft. Soviel zu den Macken von Windows…

Das erste Bewerbungsgespräch

Am Freitag war es nun soweit: Mein erstes Bewerbungsgespräch für die Praktikumsstelle im Januar. Da mir in der letzten Woche meine 2 favorisierten Firmen abgesagt haben, war ich etwas skeptisch. Immerhin bin ich nicht der mit dem größten technischen Fachwissen. Was werde ich gefragt? Kann ich eine klare Antwort auf technische Fragen geben?

In den 2 Tagen davor war ich ziemlich aufgeregt und durcheinander. Doch es hilft alles nix. Ich habe die Vorarbeit geleistet ( Webseite, Bewerbung, Bilder…) und immerhin habe ich eine Einladung bekommen. Mal sehen was draus wird.

Das Gespräch verlief sehr angenehm, bis dann die 1-2 Wissensfragen kamen. Eine konnte ich beantworten, die andere nicht. 50/50. Nach 2 Stunden intensivem Abklopfen, kam heraus, das ich nicht der typische FISI bin ( wußte ich ja schon vorher). Doch wohin sollte man mich stecken? Das Ergebnis war eine in Aussicht gestellte Stelle als Projektierer, der eine Mittlerfunktion zwischen dem Vertrieb und der IT hat. Zusätzlich sollte ich im Vertrieb arbeiten. Alles sehr interessante Aussichten. Ich werde mich in der nächsten Woche entscheiden, da am kommenden Freitag, noch ein Gespräch ansteht. Das interessante war, das kaum über das Praktikum, sondern mehr über die Folgestelle gesprochen wurde. Drückt mal die Daumen.



Besuch der KÜS-Data

Bevor ich zum Besuch der KÜS-Data komme, gibt es die „normale“ Wochenberichtserstattung.

Der Montag beginnt mit IP-Adressvergabe und dem Berechnen der Subnetze. Und dann lauert hier schon mein größter Gegner. Nicht etwas das Gestalten der IP-Adressen, sonder das Erstellen von Routing-Tabellen ( die auch funktionieren).

Was sind Routing-Tabellen?

Mit Routing-Tabellen funktioniert ein Netzwerk. Man trägt Routen ein, damit ein Datenpaket auch den Weg in ein unbekanntes Netz findet. Wenn ich z.B. eine Nachricht von PC 1 in Trier an einen PC 2 in Hamburg schicken möchte, dann gibt es keine direkte Verbindung dorthin. Das liegt daran, dass sie sich nicht im selben Netz befinden. Gebe ich dem Router aber die Adresse des nächsten Netzes, dann schickt er die Nachricht dorthin. Auf dem Router angekommen, wird wieder geschaut, wohin die Nachricht muß. Also wird sie an das nächste bekannte Netz geschickt usw.  Ich benötige für eine solche Tabelle eine Quelladresse ( da wo die Nachricht herkommt) und eine Zieladresse. Dies ist eine IP-Adresse. Um zum nächsten Gerät zu kommen benötigt man die MAC-Adresse des Gerätes, die sich im Netz des PC’s befindet, von dem die Nachricht geschickt werden soll. Eine MAC-Adresse ist die physische Adresse einer Schnittstelle. Sie ist weltweit einmalig ( zumindest sollte sie es sein). Bei virtuellen Systemen kann es zu Überschneidungen kommen, da die MAC-Adresse regelrecht „ausgewürfelt wird“.In dieser Woche habe ich nun mit der Aufgabenstellung zu kämpfen gehabt. Meine Routen waren schlicht falsch, weil die falsche MAC-Adresse zugewiesen wurde. Im Laufe der Woche wurde es aber besser und so langsam komme ich hinter das System.



Der Nachmittag bestand aus dem Recherchieren von Firmenadressen und der optimierung der Bewerbungen. Ich habe bei der IHK angerufen um mich zu bewerben. Leider gab es dort keinen Platz. Die nette Dame am Ende der Leitung hat mir aber eine Liste der Ausbildungsbetriebe im Saarland zukommen lassen. Aus dieser suche ich mir nun weitere interessante Firmen. Immerhin bin ich kein „normaler“ FISI, sonder möchte mein verkäuferisches Talent in den Beruf mit einbringen

Projekt „Netzwerk“

Der Dienstag begann mit 2 Einheiten Englisch für Fachinformatiker. Heute durften wir uns Tintenstrahldrucker zu Gemüte führen.  Nach der individuellen Förderung, in der ich neue Bewerbungen abschickte, kamen die Datenbanken dran. Es ging um Indizies und die Beziehungen der Datentabellen zueinander. Alle sind abhängig voneinander und mittels indizierter und eindeutiger Zuordnung auch zu bearbeiten. Es ist ein interessantes Thema, dass uns noch eine Weile beschäftigen wird.

Der Mittwoch startet mit der Theorie der Netzwerkprotokolle. Welche gibt es ? Wie lautet der ganze Name der Abkürzungen? Was machen diese Protokolle? Es sind mehr oder weniger interessante Protokolle dabei. Immerhin versuche ich zu folgen.

Nachdem wir uns in der Integrationsförderung wieder einmal die Zeit um die Ohren geschlagen haben, ging es ans Netzwerk-Projekt. Heute kam der DHCP-Server dazu. Was macht so ein Server?

Er vergibt automatisch IP-Adressen an die Computer im angeschlossenen Netzwerk. Natürlich gibt es noch mehr Aufgaben, aber darauf gehe ich in einem späteren Bericht ein. Da wir das Projekt mit Linux aufsetzen, gab es neue Befehle, Testprogramme und Programmcode, der mir noch nicht bekannt war. Es scheint als wäre Linux nicht mein bester Freund. Ich amüsiere mich lieber mit HTML,CSS und Konsorten.



Die Studienfahrt

Am Donnerstag durften wir im Serverzentrum der Firma KÜS-Data zu Gast sein. Wir wurden freundlich begrüßt. Auffällig waren die Sicherheitsvorkehrungen. Schon im Vorfeld mußten wir eine Namensliste abgeben. Zusätzlich wurde ein Foto gemacht und wir bekamen Sicherheitsausweise. Immerhin befindet sich eine ganze Menge an Datenwert hinter den Mauern. Unter anderem lagern hier Daten der Polizei Bayerns. Es ging gleich rauf aufs Dach, wo wir die Kühlgeräte bewundern durften. Die Server produzieren eine ganze Menge Wärem und mit den Klimaanlagen, wird die Innentemperatur konstant gehalten. Es ist alles doppelt abgesichert. 2 x Kühlgeräte, dutzendfach Feuerlöschmaterial und ein ganzer Tank mit Öl , falls der Strom mal ausfällt. Das passiert wohl öfter, obwohl der Strom direkt vom Umspannwerk ( 200m weiter) kommt.  Es gibt Überwachungsräume für Tag und Nacht und einzelne Zonen für Server, die noch gar nicht ausgebaut sind. Zum Schluß durften wir ins Allerheiligste – den Serverraum. Er ist gesichert von einer feuerfesten Türe, die mehr als 1000°C für 3 Stunden aushält. Da kommt nix rein oder raus. Wir wurden auch nie alleine gelassen. Es war immer ein Mitarbeiter anwesend. 

Es war ein informativer Tag in Losheim.

Am Nachmittag ging es wieder ans Netzwerkprojekt. Heute wurde der DNS-Server installiert. Dieser löst einen URL-Namen (z.B. www.monis-lädchen.de) in eine IP-Adresse auf, damit der Computer sie lesen kann. Andererseits kann er auch eine IP in einen FQDN ( Fully Qualified Domain Name ) umwandeln – also das ganze andersrum. Ich war froh, alle Funktionen erklärt zu bekommen. Im zweiten Semester ging es eher Hopplahopp.

Den Freitag verbrachten wir mit Theorie über den DNS-Server und seine Funktionen.



Routingtabellen und Datenbanken

IP-Adressen

Der Montag beginnt mit einer Wiederholung und Übungen. Besonders die IP-Adressvergabe samt Subnetzen benötigt unsere Aufmerksamtkeit. Am nächsten Mittwoch steht die erste Arbeit an, dann will ich vorbereitet sein. Das Grundprinzip habe ich verstanden. Erstmal die Subnetzmaske in Nullen und Einsen hinschreiben, anschließend die IP drunter und dann schauen was dabei rauskommt ( laienhaft ausgedrückt).

Wenn die Arbeit nur aus solchen Übungen besteht, dann bin ich zufrieden.

Routing-Tabellen

Als nächstes kamen die Routingtabellen dran. Nicht so mein Ding. Bisher habe ich die in allen Arbeiten versemmelt. Aber ich mache Fortschritte. Durch das praktische Umgehen mit den Tabellen, habe ich einen kleinen Eindruck, was von mir verlangt wird. Jedoch macht mir der Teil schwer zu schaffen. Das System des Netzwerkes will einfach nicht nin meinen Kopf. Dabei ist es das, was ich später machen möchte. Da hilft nur üben und dran bleiben.

Da mein Computer wieder hergestellt war, durfte ich die alte Festplatte in meinen PC einbauen. Nun heißt es die wichtigen Daten rüberschieben und das Unnütze entsorgen. Schwierig, aber ein bischen Ausmisten tut gut. Doch bevor ich weiter arbeiten kann, müssen die wichtigsten Programme auf den PC. Das kostet alles Zeit, die ich lieber für etwas anderes genutzt hätte.

Weitere Bereiche der Routing-Tabellen sind der Aufbau und das Supernetting. MIt dem Supernetting fasst Ihr mehrer Netze zu einem zusammen. Auf diese Art und Weise vergrößert sich der Netzanteil. Gleichzeitig wird eure Routing-Tabelle kleiner, da ihr weniger eintragen müßt, denn alle Subnetze mit dem gleichen Netzanteil werden zu einem zusammen gefasst.

Projekt „Routing Netzwerk“

Diese ganze Theorie soll nun in der Praxis umgesetzt werden. Jeder Lehrgangsteilnehmer erstellt eine eigene Routing-Tabelle samt Adressen und Subnetzen. Diese müssen sich nur an geringe Vorgaben halten. Anschließend haben wir die virtuellen Maschinen installiert und die Switches konfiguriert. Ich habe 3 Router, 2 Windows 10-PC’s, 1 KDE – Linus-PC und einen Linux-Lamp-Server erstellt. Die Router sind mit textbasierendem Linux ausgestattet, um Speicherplatz zu sparen und die Geschwindigkeit zu erhöhen. Die Konfiguration der Routing-Tabellen und der virtuellen Maschinen machte mich fertig. Nur eine einzige Route hat funktioniert. Ich durfte suchen, um eine Lösung zu finden. Ich bin ja eher der Vormachen-Nachmachen-Typ, denn daraufhin mache ich noch genug Fehler. Alle Dinge selbst herauszufinden ist für mich eher eine Qual. Ich arbeite mich gerne in Programme und Geräte ein, aber ohne Ahnung der Zusammenhänge, tue ich mich sehr schwer. Am Freitag wollte ich schon den PC aus dem Fenster werfen, habe mich aber dagegen entschieden.

Datenbanken und Marktformen

Eine breite Einführung in die Datenbanken, fand am Dienstag statt. Im Prinzip ist die Bedienung von Microsoft Access ( das entsprechende Programm) identisch mit Excel. Eine Tabellenkalkulation mit ein paar Sonderfunktionen. So verbrachte ich den Tag mit dem Eintippen von Inhalten zu Übungszwecken und dem Lesen der ersten Kapitel unseres dazugehörigen Buches.

Im Betriebswirtschaft ging es um Marktformen und den vollkommenen Markt. Den Letzteren gibt es nicht wirklich. Es ist eine theoretisches Modell des Marktes, um die Zusammenhänge begreiflich zu machen. Desweiteren bekamen wir den Zusammenhang zwischen Markt und Preis, Angebot und Nachfrage und Fiskalpolitik erklärt.

Der Englisch-Unterricht brachte uns die Welt der Monitore näher. Abgerundet wurde die Einheit durch Vokabeln und Fachbegriffe aus diesem Bereich.

Zurück aus den Ferien

Herzlich willkommen. Nach 3 Wochen verdienter Ferien, melde ich mich zur Umschulung zurück. Die ersten beiden Wochen waren sehr voll mit wichtigen Arbeiten, deshalb kommen die Berichte der 2 Wochen erst jetzt.

Der Start in die Woche ging direkt von Null auf Hundert. Unser neuer Lehrer für das 3. Semester, forderte direkt Informationen aus dem letzten Halbjahr und kündigte eine Überprüfung in der letzten Augustwoche an. Nicht schlecht für den ersten Tag. So bekamen wir Übungen zu IP-Adressvergabe und der Zusammensetzung der Subnetzmasken.

Ein weiterer Punkt war das Supernetting, welches uns explizit erklärt wurde. Bisher haben wir es nur oberflächlich behandelt. Ein Interessantes Thema, was leider noch nicht so richtig in meinen Kopf möchte. Aber es ist machbar.

Englisch wie bisher



Im Fachenglisch ging alles seinen gewohnten Gang. Das Kapitel über Mäuse wurde abgeschlossen und nun widmen wir uns den Monitoren und deren Funktionsweise. Ein „interessantes“ Thema, was wir zum Glück schon im ersten Semester behandelt haben.

Ein neuer Bereich ist das Erstellen und befüllen von Datenbanken. Am Ende des 2. Semesters haben wir eine Homepage mit Beispielinhalten gefüllt. Nun geht es an die Inhalte, welche auf dem Server hinterlegt werden. Das Programm Access von Microsoft, leistet hier gute Dienste. Dieser Tag war allerdings von Installationen und Ausprobieren geprägt.

Abkürzungen lernen

Hier wußten wir schon vorher was uns erwartet. Unser Lehrer sieht sich als MIttler zwischen den Abkürzungen der IT-Industrie und uns. Schließlich sollen wir wissen, wovon wir sprechen. Hier einige Beispiele:

URL – Uniform Resource Locator

FQDN – Fully Qualified Domain Name

DHCP – Dynamic Host Configuration Protocol

ARP – Address Resolution Protocol  …usw.

Mal sehen wieviele ich davon behalte. Angekündigt sind 5 Ankürzungen für die Arbeit mit immerhin 10 Punkten. Zum Sterben zuwenig und zum Leben zuviel 🙂

Die Funktionsweise des DHCP-Protokolls , sowie die Parametervergabe, wurden in diesem Zuge intensiv besprochen. Der Unterricht ist aktuell sehr kurzweilig und macht Spaß ( Im Gegensatz zur Individuellen Förderung).  In dieser könnten etwas produktivere Dinge passieren als z.B. Teambuilding mit Spaghetti-Türmen und Marshmallows. Wir werden unsere Vorschläge einbringen und hoffen auf mehr Zeit für die Bewerbungen zum Praktikum.

Hyper-V

Die Vorbereitung zur Virtualisierung sind angelaufen. Auf unseren Computern soll Hyper-V ( die Virtualisierungslösung von Microsoft) aktiviert werden. Wir hatten diese schon einmal im ersten Semester aktiviert, was uns einen Server beschert hat, der das komplette Internet des Hauses lahm legte. Entsprechend sind nciht alle Programme so behandelt worden, dass Sie direkt angesprungen sind. Meines zum Beispiel…

Hyper-V brachte ich zwar zum Starten, jedoch stellte es keine Verbindung zu meinem PC, bzw. dessen Festplatte her. Alle Bemühungen und Versuche dies zu beheben, sind gescheitert. Es half nur eine Wiederherstellung des Systems / Reparatur und zu hoffen, das es nützt. So verging ein Tag ohne weiteren Nutzen für mich. Das Programm lief über Nacht und ich lasse mich morgen überraschen, ob es geht.

Am letzten Tag der Woche versuchten alle Kollegen, die alten Festplatten von Virtual Box nach Hyper-V zu übertragen und zum Laufen zu bringen. Viele Codes und Tips kamen zu Tage, jedoch ohne Erfolg. Meine eigene Installation brauchte meine ganze Aufmerksamkeit. Wie zu erwarten funktionierte die Wiederherstellung nicht und andere Lösungsvorschläge lagen nicht vor. So bekam ich eine 2. Festplatte und baute diese ein. Die alte Platte wurde abgeklemmt und auf der Neuen ein frischen Windows installiert. Die Funktion des Systems wurde wieder hergestellt.

Und nun ab ins wohlverdiente Wochenende.