Fachinformatiker für Systemintegration

Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration

Mein Name ist Manfred Krebs und ich habe am 04.Juli 2017 eine Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration (FISI) begonnen. Da ich nicht mehr in meinem Beruf als Kaufmann im Lebensmittel -Einzelhandel arbeiten kann, mußte ich diesen Weg wählen.

Manfred Krebs




Ich bin 43 Jahre alt und versuche mir mit dieser Ausbildung eine neue Zukunft zu schaffen in der ich mich und meine Familie ernähren kann.

Wir haben einen schwerbehinderten Sohn, um den wir uns kümmern müssen, aber das muß nun meine Frau die Woche über alleine schaffen.

Ich bin im BFW Birkenfeld im Internat untergebracht. Dort habe ich ein Einzelzimmer. Dies, sowie die Verpflegung und Arbeitsmittel, werden von der Rentenversicherung BUND in Berlin übernommen.

Ich werde in diesem Blog meine persönlichen und absolut subjektiven Eindrücke und Erfahrungen der Umschulung beschreiben. Wie leicht oder wie schwer mir manches gefallen ist und warum. Den durchgenommenen Lernstoff werde ich auch angeben, so daß Ihr Euch einen Eindruck machen könnt, wie der Ablauf ist.

Wer noch unentschlossen ist und nicht weiß ob er diesen Beruf erlernen soll, dem kann ich praktische Tipps zur Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration geben.

Unser Lehrer für E-Technik, PC-Technik und Progammieren –> HerrKluge (Name von der Redaktion geändert)

Unsere Lehrerin für Betriebswirtschaft, Kundenschulung und Präsentation –> Frau Schulz (Name von der Redaktion geändert)

Unser Englisch-Lehrer –> Herr Müller (Name von der Redaktion geändert)



Zur Verfügung gestellte Arbeitmittel

Das BFW Birkenfeld stellt wirklich alles, was man zur Ausbildung benötigt. Vom Bleistift, Hefte, Bücher über USB-Sticks hin zu einem kompletten, neuen PC inkl. Windows 10 und sämtlicher benötigter Software für die Dauer der Ausbildung.

Tagesablauf

Mein Tag beginnt – nach Aufstehen und Eiweißshake trinken – um 7:30 Uhr mit dem Unterricht. Um 12:30 Uhr geht es zur Mittagspause.

Es stehen immer 3 verschiedene Menus zur Auswahl:

  1. Vollkost
  2. Fitline
  3. Vegetarisch

Zusätzlich ist immer eine Suppe und ein Dessert, sowie eine große Salatbar vorhanden. Getränke gibt es vom Wasser über Tee bis zu Säften.

Der Unterricht am Nachmittag beginnt am 13:30 Uhr und endet um 15:50 Uhr. Bis um 20.00 Uhr habe ich die Möglichkeit an MEINEM PC zulernen und zu arbeiten. Abendessen wird von 18.00 -19.00 Uhr „serviert“. In den freien Zeit bietet das BFW Birkenfeld ein reichhaltiges Angebot an Aktivitäten an.

  • eigener Fitnessraum
  • Bogenschießen
  • Fitnesskurs
  • Billard
  • Tischtennis
  • Dart
  • Radfahren……

Ich dürfte also keine Langeweile haben.

Zurück aus dem Osterurlaub

Neuer Start

Netzwerktechnik und Betriebswirtschaft

Der Morgen nach der Osterpause fängt mit einer Überraschung an.

Am Freitag schreiben wir unsere erste Arbeit in Netzwerktechnik. Wer aber davon ausgegangen ist, dass Inhalte wiederholt oder erklärt werden, wurde enttäuscht.  Es ging direkt weiter mit neuem Stoff.

Ich gebe zu, dass das Meiste der Themen verstanden war, aber eine Nachfrage hätte ich erwartet. Da das erste Lernprogramm durchgearbeitet war, fingen wir mit Nr. 2 an. Es ging um das OSI-Schichtenmodell. Die Übertragung von Daten erfolgt in 7 Schichten von einem zum anderen Gerät in einem Netzwerk. Um die Daten zuzuordnen werden Header, Prä- und Suffixe verwendet (Anhänge vor und nach dem Datenpaket).

In der Betriebswirtschaft haben wir die Arbeit noch nicht zurückbekommen. Immerhin wurde sie direkt vor dem Urlaub geschrieben. Ich gebe der Lehrkraft noch ein paar Tage Zeit dafür. Im Kapitel 6 ging es um Geschäftsprozesse. In Form von Flussdiagrammen haben wir diese grafisch dargestellt und Übungen dazu gemacht. Diese sollen auch in der Prüfung vorkommen.

Telekommunikation

Der Nachmittag stand im Zeichen der Telekommunikation. Auch nach der Freizeit hat sich nicht viel geändert. Nur heute war es besonders schlimm. Hätte unser Lehrer einen Chinesisch-Kurs gegeben, hätte ich mehr verstanden. Ich bin mir nicht sicher ob der Beruf der richtige für mich ist, in dem ich mich stundenlang mit Kabeln und deren Leitungseigenschaften auseinandersetzen muß. Die Grundzüge habe ich schon verstanden. Twisted-Pair ist aus Kupfer, hat eine maximale Reichweite von 100m und ist das günstigste Medium. Lichtwellenleiter ( Glasfaserkabel ) sind teuer, haben aber bessere Leitungseigenschaften und vor allem längere Leitungen sind möglich (bis 2000m). Für die Zukunft sind sie auch die bessere Wahl, da sie erheblich größere Datenmengen transportieren können.

Aber das sind nur die Basics.



Ich muß anscheinend wissen, wie analoges und digitales Telefonieren funktioniert. Und damit meine ich nicht, wo ich einen Stecker reinstecken muß. Jedes einzelne Kabel des ISDN-Anschlusses und der NTBA gehen wir durch. Wieviel Ohm hat ein Widerstand und wie berechnet sich der Gesamtwiderstand?  Welche Farbe hat welches Kabel und wozu dient es? Welche Frequenzen gibt es und wie rum darf ich die Kabel nicht anschließen? Und das wichtigste: ISDN wird demnächst von der Telekom nicht mehr angeboten. Klar gibt es noch ein Geräte draussen, allerdings werde ich diese eher abbauen und durch modernere Telekommunikationsanlagen ersetzen.

Es mag sein, das ich Basiswissen benötige, aber diese Dinge sind Aufgabe des Elektrikers (finde ich). Ich bin für die Berechnung der möglichen Geräte und deren Auswahl zuständig.

Die heutige Erfahrung hat mich gelehrt, das vielleicht doch am Ende nicht der klassische Beruf des Fachinformatikers für Systemintegration herauskommt. Ich werde versuchen, mir einen Job zu suchen, bei dem ich mich mehr auf das Betriebswirtschaftliche und Kaufmännische konzentriere und ich die IT als Basis habe. Ich versuche weiterhin nicht nach 5 Minuten die Lust an der Telekommunikation zu verlieren und dem „spannenden“ Thema zu folgen. Aber besonders große Hoffnungen mache ich mir nicht.

Dienstag

Diesen Dienstag muß ich den Unterricht ausfallen lassen. Ich muß zu einer Untersuchung in die Uniklinik Homburg. Um 15:00 Uhr bin ich zu den Lernenden gestoßen. Naja , soviel haben sie nicht gelernt. Sie waren dabei sich aus dem Internet ein Script heraus zu suchen. Dieses sollte mit der Powershell geschrieben sein. Sinn ist es, das Programm zu verstehen und die Funktionsweise zu dokumentieren. Bis Mitte Mai sollen wir dies fertig gestellt haben. Das Ganze wird auch benotet. Ich erfrage mir noch ein Paar Details, damit ich den Arbeitsauftrag auch richtig ausführen kann.

Der Vormittag ist wohl ziemlich ruhig verlaufen. Die Englisch-Arbeiten wurden zurückgegeben mit einem Schnitt von 1,5 !!! Nicht schlecht. Mir hat man eine 1,3 zugedacht. Immerhin noch besser als der Schnitt :-). Sonst wurden ncoh 5 Fachbegriffe erklärt und eine Übersetzung gemacht.

Wenn wir schon beim Thema Noten sind….

Meine Dokumentation und Präsentation des Peer-to-Peer-Projektes wurde mit einer 2.5 und einer 2,3 bewertet. Die Telekommuniktaionsarbeit war eine 2,5. Damit bin ich mehr als zufrieden. Wer mir Anfang des Semesters gesagt hätte, das ich so eine Note schreibe, den hätte ich für verrückt erklärt. Also weiter im Text. Die nächsten Arbeiten sind die Zwischenprüfungen. In jedem Fach wird eine Arbeit geschrieben, die dann als Zwischenprüfung gewertet wird und deren Stoff über beide Semester geht. Ich nehme an, dass der Hauptstoff aus dem zweiten Semester ist.

Nach dieser Woche geht es schon ans Vorbereiten der Prüfungen. Alten Stoff wiederholen, und Stück für Stück nachlesen. Wieder mit Programmieren beschäftigen und Struktogramme zeichnen, Elektrotechnik neu lernen, Digitaltechnik und auch die alten Vokabeln in Englisch dürfen nicht fehlen. Nicht zu vergessen die inzwischen ca. 600 Seiten an Telekommunikation über Kabel, Übertragungszeiten und Telefontöne. Es ist ja nicht so, dass wir nur den Stoff aus unserem Buch für die MEISTERPRÜFUNG der Telekommunikation kennen müssen. Zusätzlich werden uns fast täglich neue und teilweise identische Inhalte online zur Verfügung gestellt (nur aus anderen Büchern). Alles lesen geht fast gar nicht. Ich picke mir ein paar Dinge heraus, von denen ich annehme, dass ich sie einigermaßen verstehe. Ein Selektieren ist mir in diesem Fach absolut nicht möglich. Wenn wir keine Übungsfragen bekommen, die auf die Prüfung hinweisen, rechne ich mit dem Schlimmsten. Ich muß allerdings erwähnen dass auch einige Aufgaben der alten Abschlußprüfungen online stehen. Nur wirklich helfen tun sie mir nicht.

Curriculum Integration

Am Mittwoch haben wir unsere Deckblätter für die Bewerbung überarbeitet. Die Inhalte und die Grafik wurden aufbereitet und optimiert. Ich bin mit meiner jetzt zufrieden und habe auch das letzte Dokument eingescannt bekommen. Auf meiner Bewerber-Homepage steht alles online und wartet nur auf interessierte Firmen. Ich habe heute beschlossen keine weiteren Bewerbungen vor dem nächsten Zeugnis zu verschicken. Ein halbes Jahr sollte genug sein bis zum Praktikum. Im schlimmsten Fall beschäftigen sich die Personaler noch nicht mit meiner Bewerbung und sie verläuft im Sand. Dafür habe ich mir zuviel Mühe gemacht. So suche ich bis Juli noch ein paar geeignete Stellen und bin vorbereitet für die vielen Anfragen!


Prüfungsprojekte vom 4. Semester

Die Projekte

Die Fahrschule

Im ersten Projekt wurde uns eine Fahrschule vorgestellt.  In dieser wurde die Hauptstelle mit der Wohnung und einer Außenstelle verbunden. Zusätzlich sollte der Fahrlehrer unterwegs Zugriff auf die Daten der Fahrschüler, bzw. auf die Daten der Firma haben.

So wurde in der Zentrale ein Server aufgestellt und mit einem Access-Point ausgestattet. Über diesen können die Fahrschüler auf Internet und im speziellen auf die Software für die Prüfungsbögen zugreifen. Das wurde mittels Programm festgelegt. Zusätzlich ist am Server noch ein Infobildschirm angeschlossen, der im Fenster der Fahrschule steht. Hierauf laufen aktuelle Informationen, sowie die Öffnungszeiten und andere Termine ab. Über eine Funksteckdose wurden die Zeiten, in denen der Bildschirm an ist gesteuert.

Der mobile Zugriff wurde über das Internt und eine End to Site VPN realisiert. Mit dem Router, einer Fritz-Box, kann der Fahrlehrer auf die Serverdaten zugreifen. In regelmäßigen Abständen, in der Regel einmal täglich, wurden die Daten-Updates in einem Online-Backup gespeichert (Cloud).

Die Stadtbibliothek

Die Saarbrücker Stadtbibliothek wird komplett vernetzt, bzw. auf den neuesten Stand gebracht.



Es gibt in der Bibliothek Gast-PC’s, in denen der Besucher nach Büchern duchen kann, die sich nicht in der Bibliothek befinden. Zu diesem Zweck wurde auch der Zugriff auf diesen PC reglementiert. Es wurden nur bestimmte Seiten freigeschaltet, z.B. die Siete der Bibliothek und der von Goolge oder Wikipedia. Interessant war, dass es möglich ist, die Funktionen eines Computers komplett abzuschalten. So gingen folgende Funktionen NICHT für den normalen Benutzer:

  • Diskettenauswurf
  • An-Aus-Knopf
  • USB und andere Schnittstellen uvm.

Mit einem Programm läßt sich diese Blockade detailliert einstellen. Die Infrastruktur wird um einen mobilen Zugang erweitert. Es gibt einen Lesebus, der mobil Bücher verleiht. Um den Bestand aktuell zu halten,  werden jetzt die Daten aus dem mobilen Laptop direkt mit der Datenbank der Bibliothek angeglichen.

Das „böse“ Projekt

Ein weiteres Projekt diente zur Überwachung des Systems. Mit einem Programm kann ich jede gesendete Information in diesem Netz überwachen und aufgezeichnen. Natürlich wird es nur zum Guten verwendet! Aber sollte ein Mitarbeiter Ressourcen der Firma nutzen, während er nicht im Dienst ist oder auf „illegalen“ Seiten surft, sieht die Firma das. Ebenfalls zu hohe Downloadzahlen o.ä.. Da der Mitarbeiter dem in seinem Arbeitsvertrag zugestimmt hat, ist das auch kein Problem. Allerdings kann er bei Verstößen mit einer Abmahnung rechnen.

Insgesamt waren alle Projekte sehr aufschlussreich. Ich habe einiges mehr verstanden als noch vor einem halben Jahr, wobie immer noch genug Fragen offen sind. Doch langsam macht sich in mir der Gedanke an mein Projekt breit.

Was soll ich machen?

Wird die IHK damit zufrieden sein?

Stellen sie mir Fragen zum Projekt, die ich nicht beantworten kann?

Ich werde es sehen. Noch einmal dürfen wir anderen bei Ihrer Präsentation zusehen und dann sind wir auch schon dran. Ich hoffe meine fachpraktischen Kenntnisse sind bis dahin soweit, dass ich alles beantworten kann.

Immerhin habe ich herausgefunden, dass die IHK uns, den Umschülern aus dem BWF, größere Projekte aufgibt als normalen Azubis. Begründet wird dies mit der mangelnden Praxis, womit sie nicht ganz unrecht haben. So sind „normale“ Dokumentationen ca. 40 Seiten lang, die vom BFW ca. 60-80 Seiten. Und ist ein Projekt mal nicht groß genug, darf man noch einen Server, DECT’s oder andere Netzwerkgeräte einbauen. Wenn es schlecht läuft, wird sogar das gesamte Projekt umgekrempelt und alleine die Idee ist noch übrig. Wenigstens dürfen die Prüfer nur Fragen zu dem Projekt stellen. Das könnte mich retten.

In Vorfreude auf die nächste Woche und den damit verbundenen Osterurlaub grüße ich schonmal alle Leser. Ein weiterer Bericht wird wohl noch folgen.

Fehlende Betriebswirtschaft und Powershell

Wieder mit 9 Fingern geschrieben

Netzwerktechnik

Der Montagmorgen beginnt mit Netzwerktechnik. Wir haben vor gut 10 Tagen 100 Übungsaufgaben bekommen. Diese sind aus dem durchgearbeiteten Lernprogramm. Wir durften sie heute morgen beantworten. Zum Glück hat das Programm auch Lösungshilfen zu bieten. Zwar sind es nur Multiple-Choice-Antworten und keine Lösungen, jedoch ist die richtige Antwort immer dabei.

Da ich mir diese Aufgaben heute zum ersten Mal angeschaut habe, wußte ich nicht, was auf mich zukommt. Die ersten 30 Fragen sind auf jeden Fall lösbar. bin gespannt wie der Rest aussieht.

In Betriebswirtschaft durften wir uns auf die Leistungsüberprüfung vorbereiten und die letzten Fragen vor der Arbeit stellen.

In der Telekommunikation ging es mit ISDN los ( Integrated Services of Digital Networks). Was für Normen gibt es? Welche Ziele werden damit verfolgt und welche Anschluß- und Betriebsarten gibt es?

Am Abend lernten wir wieder für HB.

PowerShell the whole day

Im technisch-orientierten Englisch schlossen wir das Kapitel „Infrared and Bluetooth“ (Infrarot und blaue Zähne) ab.

P.S. Die Namensgebung „Bluetooth“ ist eine Hommage an den dänischen Wikingerkönig Harald Blauzahn, der für seine Kommunikationsfähigkeit bekannt war.



Die Übersetzungen der letzten Woche wurden vorgetragen und korrigiert.  Zeitgleich kamen wir ans neue Thema „Flash Memory Devices“ (Flash-Speicher-Geräte). Hier gibt es das gleiche Vorgehen: Englisch lesen, Vokabeln besprechen, übersetzen und korrigieren. Klappt hervorragend.

Da ich in der vorigen Woche die letzte Einheit der Kompetenzförderung „Präsentation“ hatte, wurde sie in dieser Woche durch eine zusätzliche Einheit PowerShell ersetzt. Zu meiner großen Überraschung kommen wir in einen Bereich, der mir etwas Durchblick gewährt. Die Verbindung zu VB.NET und dem Programmieren wird sichtbar. Nach einer Einweisung in die Datentypen und Strukturen ( die sich in diesem Fach sogar „Konrollstrukturen“ nennen ), durften sich jeder eine Struktur aussuchen und Beispiele darstellen. In meinem Fall ist es der Befehl „Switch“. Er entspricht dem „Case“ in VB.NET und meint eine Auswahl für den Benutzer. Ich habe die Cocktail wieder ausgegraben. Der Benutzer kann zwischen 3 Cocktails wählen ( 1,2 oder 3 ). Sollte er eine andere Zahl eingeben, wird ihm eine Fehlermeldung mit dem Hinweis angezeigt, es richtig zu machen. Mit diesen Vorbereitungen und Übungen haben wir den kompletten Tag herumgebracht.

Abends ging es wieder zum HB-Lernen. Hier wurden die letzten Unsicherheiten festgestellt und besprochen. Wirklich sicher war aber niemand. Sogar ich habe ein paar kleine Defizite festgestellt und versuche diese bis morgen auszuräumen.

Die HB-Arbeit

Nachdem in dieser Woche einiges umgestellt wurde, durften wir heute morgen mit der Firewall beginnen ( eigentlich am Nachmittag dran ). Es war angenehm, sich damit nicht erst am Nachmittag das Gehirn zermartern zu müssen. Ich kam auch gut mit und empfand Freude dabei. In Hinblick auf die Arbeit in HB war ich schon etwas angespannt. Immerhin wollte ich meine beste Arbeit in diesem Fach abliefern.

Schnell noch die letzten Unsicherheiten nachgelesen und ich war bereit dafür. Ungefähr eine Stunde hatte ich noch zur Vorbereitung, bevor es um 10:50 Uhr losgehen sollte. Der Termin wurde extra vorverlegt, damit wir noch rechtzeitig zum Mittagessen kommen konnten. Für mich war es gut, denn ich mußte mit meinem Finger wieder in die Notaufnahme, da er seit gestern wieder anschwillt.

Punkt 10:50 Uhr – es passierte nix.

Punkt 11:00 Uhr – passierte auch nix, die Spannung steigt

Punkt 11:03 Uhr – unsere Lehrerin betritt die Klasse.

Punkt 11:05 Uhr – sie ist etwas perplex, weil wir eine Arbeit schreiben wollten…denn Sie hatte das komplett verschwitzt. Welch eine Dramatik!

Bei fast allen in der Klasse gab es ein tiefes Durchatmen. Kann ja mal passieren. Nur so muss ich das Thema nochmal eine Woche mit mir rumschleppen. Blöd aber ich kann nix dran ändern.

Da jetzt auch kein „normaler“ Unterricht zu erwarten war, ging ich direkt in die Klinik. Wieder wurde der Finger aufgerissen und verbunden. Mal sehen obs jetzt besser klappt.

Telekommunikation

Da wir in den nächsten Wochen ISDN und ADSL durchnehmen, ging es auch jetzt damit weiter. Wir gingen wieder verschiedene Anschlußarten durch. Dazu kamen Referenzsysteme und Schnittstellen. Ich würde euch gerne mehr Details darüber schreiben, aber ich kann es einfach nicht. Die erste Hälfte des Unterrichts bekam ich nicht mit. Die zweite Hälfte brachte zumindest ein paar Dinge wie z.B. NTBA und RJ-45-Stecker, die ich einordnen konnte. Ich hoffe immer noch, dass nach meiner Ausbildung alle analogen und ISDN-Anschlüsse aus Deutschland verschwunden sind. VoIP sollte der Standard sein. Aber es wird nur eine winzige Hoffnung sein.

Meine letzte Woche

Üben und Stress

Eine lange Woche beginnt

Zuerst möchte ich mich für die einwöchige Pause entschuldigen. Diese Woche war die heftigste bisher für mich. 2 Präsentationen, 1 IT-Sicherheitsmesse, 1 Telekommunikationsarbeit und die Fertigstellung meiner Bewerbungsseite.

Doch alles der Reihe nach.

Die erste Präsentation

In der Kompetenzförderung „Präsentieren und freie Rede“ steht am Dienstag mein Vortrag an. Ich habe  mir das Thema „Es gibt Drachen“ ausgesucht. Wenigstens etwas, mit dem ich mich auskenne :-). Die Folien hatte ich schon in der letzten Woche erstellt. Beim Probelauf am Wochenende kam ich auf eine Zeit von 7:45 min. Das Problem ist, dass die Präsentation 20 Minuten dauern soll. Also fange ich an , diese zu überarbeiten. Neue Folien, neue Inhalte, längere Infos zu den Folien, langsamer sprechen.

Das geht mir ganz gut von der Hand, aber eine gewisse Spannung bleibt immer. Am Montagabend kam noch Telekommunikation üben dazu. Die Arbeit steigt am Donnerstag und ich bin absolut unsicher. Ich habe mit 2 Kollegen zusammen gelernt, aber wirklich verstehen ist nicht drin ( Ihr wißt ja, das ist mein Lieblingsfach ). Jeden Abend 2 Stunden hartes Training um die Inhalte zu verstehen.

Neben allen diesen Dingen möchte ich bis zur Messe am Mittwoch meine Bewerbungsseite fertigstellen. Dann kann ich gleich einige Bewerbungen für meine Praktikumsstelle losschicken. Doch auch hier gibt es Probleme. Mein Foto wird nicht auf der mobilen Home-Seite angezeigt und in der Mobilansicht sind Verlinkungen auf Socialmedia eingefügt (die ich nicht habe).Noch eine Nachricht an den Support und dann habe ich mich schlafen gelegt.

Präsentation Nummer 1 – Die Zeit der Drachen

Nach ein paar Stunden PowerShell kam die Zeit der Präsentation. Ich habe bis zuletzt noch ein paar Dinge geändert um auf die geforderten 20 Minuten zu kommen. Ich hoffe es reicht. Da sich sonst niemand bereit erklärt hat, bin ich als Erster dran. Alles läuft gut. Ein paar kleine Unsicherheiten aber sonst bin ich gut durchgekommen. Jetzt wissen alle, dass es noch Drachen auf der Welt gibt.

Der Nachmittag und der Abend standen wieder im Zeichen der Telekommunikationsarbeit. Ich durfte mir wieder und wieder einige Dinge erklären lassen, die einfach nicht in meinen Kopf wollten. Aber es wurde langsam besser. Die Zeichnungen gingen schon ganz gut. Die Rechenaufgaben, solala. Nach 2 Stunden ging es um 20:00 Uhr auf mein Zimmer. Dort erwartete mich eine Mail vom Support. Das Einfügen des Fotos ging nur über einen bestimmten Befehl, da ich es mittels Slider eingefügt hatte. Allerdings gab es einen Tipp, wie ich die Social-Media-Icons in der mobilen Ansichtausstellen konnte.  Somit konnte der IT-Sicherheitstag kommen.

Deutsch-Französischer IT-Sicherheitstag

Um 8:30 ging es in Birkenfeld mit dem Bus in Richtung Saarbrücker Kongress-Halle.  Ich habe mir im Vorfeld 6 Firmen ausgesucht, die mich interessierten. Diese waren auch in angemessener Entfernung von meinem Wohnort.

Zuerst holte ich mir eine Simultanübersetzerin fürs Ohr, denn die meisten Vorträge waren in englisch. Zwar verstehen ich es ganz gut, aber bei zuvielen Fachbegriffen ist es so angenehmer gewesen. Allerdings kam die Gute auch mit den Fachbegriffen nicht richtig klar. Als ein Franzose einen Vortrag in Englisch hielt, kapitulierte sie schon fast. Ich erfuhr viel über Trojaner, Würmer und die Fortschritte des Saarlands im Bereich IT. Einige meiner Angewohnheiten werde ich definitiv ändern. Nach dem ersten Vortrag verabschiedete ich mich aber erstmal und ging zu den Firmen. Hier war noch nicht viel los, da alle bei den Vorträgen verweilten. Antizyklisch ist das Zauberwort. Ich kam mit vielen ins Gespräch und bei 6 Firmen werde ich meine Bewerbung zum Praktikum einreichen. Jetzt kann es endlich losgehen.

Ein Gespräch mit einer Rechtsanwaltskanzlei brachte mir noch ein paar Infos zum neuen Gesetz, welches im Mai diesen Jahres in Kraft tritt. Schließlich sollen meine AGB’s und Impressen auch abmahnsicher werden.

Mit viel Input ging es gegen 15:00 Uhr wieder zurück. Pünktlich zum Unterrichtsende waren wir in Birkenfeld. Ich war so kaputt, dass ich mich erstmal 2 Stunden hinlegte. Um 18:00 Uhr ging es mit Lernen weiter. Die letzte Einheit Telekommunikation vor der Arbeit. Alles in allem war ich relativ sicher mit dem Stoff. Nur, sollten die Fragen anders gestellt sein als im Übungsscript, werde ich vermutlich vollkommen hilflos sein.

Die Telekommunikationsarbeit

7:30 Uhr :  Die Arbeit beginnt.

Gleich die erste Aufgabe schien gut zu lösen zu sein. 4 Grafiken sollten eingefügt werden, von analogem bis digitalem Signal. Soweit so gut, allerdings wurden ausser „analog“ andere Begriffe verwendet, die ich mir nicht gemerkt hatte. So durfte ich raten in welches der 4 Kästechen welche Zeichnung sollte. Die meisten der Aufgaben entsprachen unseren Übungen und ich war relativ sicher. Wo wäre ich nur ohne die Hilfe meiner Kollegen gelandet….sicher nicht mit diesem Wissen hier. Danke nochmal an alle. Ich habe wohl mindestens 4 Aufgaben falsch und liege damit hoffentlich noch im Bereich einer 3 . Aber die 4 sollte geschafft sein. Puh.

Nach der Arbeit ging es ins Krankenhaus. Ich hatte mir am Wochenende eine Entzündung des Nagelbetts zugezogen und das mußte – ohne Narkose-  aufgeschnitten werden. AUTSCH. Mit dickem Finger betrat ich nach gut einer Stunde die Klasse und war froh, die Arbeit nicht mit kaputtem Finger geschrieben zu haben.

Der restliche Tag lief vor unser aller Augen nur noch verschwommen ab. Wir waren alle ziemlich fertig, weil sich niemand wirklich auf diese Arbeit gefreut aber viel gelernt hat. Die Kraftreserven waren einfach alle.

Am Abend wurde dann mit Betriebswirtschaft weiter gemacht. Die Arbeit steht am Mittwoch an. Mein Vorteil: Ich weiß fast alles schon. Das ist meine Heimat. Lagerkennziffern, Führungsstile, Organigramme. Jetzt kann ich etwas zurückgeben und mein Wissen teilen. Nur so kann es laufen. Wir sind eine wirklich gute Gemeinschaft.

Wieder auf meinem Zimmer schalte ich eine Stunde bei Animes ab und gehe dann an die morgige Präsentation. Inhalte für meinen Vortrag herausschreiben und Stichworte notieren. Eine A-4-Seite war voll und ich kaputt.

Präsentation Nummer 2 – Peer-to-Peer-Netzwerk

Ich war Schlag 5:30 Uhr wach. Eine gewisse Aufregung macht sich breit. es ist die erste Präsentation die benotet wird. Zudem haben wir bei dem Lehrer noch keine Noten bekommen und ich habe keine Ahnung wie er bewertet.

Unsere Gruppe war als Zweite dran. Gruppe 1 hat super vorgelegt und ich war mir nicht mehr sicher, ob das alles richtig war, was in den Folien steht. Aber seis drum. Wir sind an der Reihe. Ich übernehme das Intro und versuche das Auditorium zu fesseln. Mit persönlicher Ansprache und lockerem Stil. Da meine Fachkenntnisse im technischen Bereich ja nicht so dolle sind, muß ich das irgendwie wett machen.

Der restliche Vortrag verlief fast ohne Probleme. Vielleicht hätte es einen besseren Eindruck gemacht, wenn sich 2 aus meiner Gruppe nicht während des Vortrags gestritten hätten….Mal sehen wie sich das bei den Noten auswirkt.

Anschließend kam das Fachgespräch. Es wurden Fragen zu unserem Projekt gestellt. Ich bekam die nach der Rechtevergabe ab. Au Mann, dachte ich mir. Nicht mein Thema. Aber ich habe mich noch einigermaßen rausgeredet und mit Halbwissen geglänzt. Ich habe den Bereich zwar mittlerweile ungefähr verstanden, aber es anderen zu vermitteln, davon bin ich meilenweit entfernt.

Ich denke in der nächsten Woche dürfen wir die Noten erwarten.

Um 12:45 Uhr durfte ich zum Verbandswechsel noch einmal in die Klinik. Alles gut und kein Eiter mehr. Neuer Verband und ab ins wohlverdiente Wochenende.

Auf jeden Fall die krasseste Woche der Ausbildung bisher.

Digitale Übertragungstechnik und Netzwerkverkabelung

Telekommunikation

Grundlagen der digitalen Übertragungstechnik

ISDN oder was heißt digital eigentlich?

ISDN bedeutet Integrated Services Digital Network. Mit der Einführung wurde die Digitalisierung massentauglich. Die Bandbreite bei Sprachtelefonie ist zwischen 300 und 3400Hz festgelegt. Da unsere Telefone immer noch analog sind, werden Analog-Digital-Wandler eingesetzt. Diese wandeln analoge in elektrische Signale um. Die Technik zur Erzeugung und Übertragung dieser digitalen Informationen wird als Pulscodemodulation (PCM) bezeichnet.

Was macht PCM?

Es erzeugt das Signal in 2 Schritten:

1. das analoge Signal wird digitalisiert und

2. mit Steuerinformationen in ein Übertragungssignal ( Rahmen) eingebettet.

Was ist eigentlich digital?

Grundsätzlich ist digital nicht nur „1“ und „0“, also an und aus. Es bedeutet auch „+“, „0“ und „-„. Digital bedeutet abzählbar.

1. Werte können nur eine bestimmte Anzahl an Zuständen annehmen (wertdiskret)

2. dies Zustände können sich nur zu bestimmten Zeitpunkten (dem Takt) ändern (zeitdiskret)

Der gesamte Prozess lässt sich in folgende Schritte aufteilen:

  1. Tiefpassfilter:   zur Begrenzung der Eingangssignalfrequenz
  2. Abtastung:         zum Speichern der analogen Spannungshöhe
  3. Qunatisierung: zur Bewertung der Spannungshöhe
  4. Codierer:             zum Erfassen der information
  5. P/S-Wandler:   zum Wnadeln der parallelen Informationen für die Übertragung in serielle Daten.

Bewerbungsschreiben

Im Integrationsunterricht habe ich heute mein Anschreiben fertig gestellt.  Meine Bewerbung ist somit fast fertig. Nur noch 2 Scans und alles in PFD formatieren. Dann alle Dokumente in 1 PDF-Dokument packen und dann ab an die Firmen. Mal gespannt wer sich einen kostenlosen Arbeiter entgehen läßt :-).

Netzwerkverkabelung korrigiert

Am Mittag durften wir die Netzwerkverkabelung „korrigieren“. Die Grundidee war gut aber die Ausführung….



Der Gedanke war, dass jeder eine Verkabelung von Switch zum Patchfeld vornimmt. In den meisten Gruppen ( wie auch in meiner) hat einer das erledigt und das wars. Ich war froh, dass ich dies selbst erledigen konnte. Der Versuch hat gezeigt, das es nötig war, denn als ich vor dem Serverschrank stand, wußte ich nicht was ich zu tun hatte. Erstmal meine Kabel rausziehen und neu verbinden. Hat letztendlich geklappt.

Der Vorteil war: Jeder konnte seine Verkabelung selbst erstellen.

Der Nachteil war: Jeder konnte seine Verkabelung selbst erstellen.

Ihr könnt euch vorstellen was wir nun für ein Durcheinander im Schrank haben. Jeder hat nach gutdünken sine Kabel gesteckt und nun liegen sie kreuz und quer im Schrank. Es geht halt nix über eine gute PLANUNG. Zumindest haben wir eine Aufgabe für die nächste Unterrichtseinheit. Alles wieder ordnen.

In der individuellen Förderung habe ich noch etwas für die Englisch-Arbeit gelernt und schon war der Tag vorbei.

Virtualisierung

Am Donnerstag und Freitag ging es um die Virtualisierung. Heute speziell um die Benutzer und die Gruppen auf dem NAS. Das NAS (Network Attached Storage) – Netzwerk angebundener Speicher – soll als Festplatte für alle Mitarbeiter im Netzwerk dienen. Niemand speichert mehr Dateien auf seinem eigenen PC. Datensicherheit ist so besser zu gewährleisten.

Ich habe auf dem Gerät Ordner für die Benutzer erstellt. Diese habe ich über meinen PC mit Inhalten und Verzeichnissen gefüllt. Die Rechtevergabe erfolgte wie schon zuvor auf meinem PC.

Nach dem einstellen der Berechtigungen habe ich alle Ordner getestet. Jede Zugriffsmöglichkeit war korrekt.

Abschließend gab es noch die Grundlagen von DAS, NAS, SAN…Hat alles mit Speichern zu tun :-). DAS ist der Überbegriff.

Leiterungebundene Medien und Bewerbungsschreiben

Leiterungebundene Übertragungsmedien

WLAN-Netzwerke

Ich weiß aktuell nicht, was ich weniger mag. Telekommunikation oder Netzwerktechnik. Es gibt soviele Informationen die ich – wie schon im ersten Semester – nicht selektieren kann. Es gibt wieder soviel Neues. Ich kann nicht sagen, was davon relevant ist und was nicht. Zahlen, Übertragungswerte, Bandbreiten und Ströme bis zum Abwinken. Trotzdem ein paar Lerninhalte für euch:

  • Kommunikation mit Accesspoints 2 Netze verbinden
  • PC-zu PC
  • Accesspoints zu PC
  • oder 1 WLAN mit mehreren Accesspoints

Datenübertragungsraten IEEE 802.11 xxxx- wieder eine Norm, mit Haufenweise Abkürzungen (a, n, ad, b…).

Bei Accesspoints mit mehrere Antennen = 1 Antenne pro Stream MIMO (Multiple In Multiple Out). Mehrere Antennen erhöhen die Datenrate (Übertragungsrate). Sie haben eine bessere Empfangsleistung und eine höhere Störunterdrückung. Zusätzlich noch eine bessere Verbindungsqualität

Wichtig sind auch die unterschiedlichen Funkfrequenzbänder, welche die unterschiedlichen WLAN-Standards nutzen

Bestimmte Frequenzen dürfen nicht genutzt werden, z.B. 101,7 (Radio Salu) oder der Polizeifunk.

Bewerbungsschreiben

Aufgrund des Krankheitsstandes gab es „begleitendes Lernen“ am Dienstag Morgen. Für ist es an der Zeit mein Anschreiben für die Praktikumsbewerbung fertig zu stellen. Mit der Hilfe von 2 Beispielschreiben habe ich eine akzeptable Lösung gefunden. Mein Hauptproblem war, dass ich mit den Meisten meiner Fähigkeiten aus dem EInzelhandel nicht in der IT punkten kann. Ich mußte mir Fähigkeiten aussuchen, die in beiden Bereichen Gewicht haben. In meinem Fall habe ich mich für Organisation, Betriebswirtschaft und Projektmanagement entschieden. In unserem Unterricht kam immer mehr zur Sprache, dass betriebswirtschaftliches Denken immer wichtiger wird, auch für FISI’s.

Am Nachmittag hatte mich die PowerShell wieder im Griff. Es galt Informationen zu verarbeiten, Befehle aneinander zu Reihen und Übungen aus dem Buch nachzuarbeiten. Einiges brach sich Bahn in mein Verstaändnis, aber noch lange nicht alles. Sollte ich in der Prüfung komplett selbstständig etwas programmieren oder Befehle ausführen, bin ich aufgeschmissen. Üben, üben, üben.

Virtualisierung und Dokumentation

Telekommunikation

Das heutige Thema waren Kommunikationsleitungen, Leitungseigenschaften und Ersatzschaltbilder.

Es wird zwischen folgenden Leitungseigenschaften unterschieden:

Draht

Draht ist ein metallisches Erzeugnis von geringem, meist rundem Querschnitt und großer Länge. Durchmesser bis 5 mm werden durch Walzverfahren hergestellt. Geringere Durchmesser bis 0,01 mm entstehen im wiederholten Ziehverfahren durch Zieheisen oder Ziehsteine. Wird Platindraht mit Silber ummantelt, so lassen sich im Ziehverfahren nach Wegätzen des Silbers Platindrahtdurchmesser von einigen μm herstellen (nach Duden Lexikon).

Leiter

In der Verbindungstechnik ist es ein Metallleiter, durch den elektrischer Strom fließt. Der Leiterdurchmesser wird in mm angegeben und ohne die Isolierung gemessen.

Leitung

Als technischer Begriff ist es eine durch Schaltanweisungen in technischen Merkmalen und Schaltpunkten vorgegebene Hintereinanderschaltung von Versorgungsstromkreisen. In bestimmten Einrichtungen wird die Leitung zur Übertragung elektrischer Signale benutzt.

Leitungsbündel

Die Summe aller Leitungen zwischen zwei Endpunkten wird als Leitungsbündel bezeichnet.

Kabel

Das Kabel fasst mehrere isolierte Leiter unter einer gemeinsamen Schutzhülle zusammen und dient der Fortleitung elektrischer Energie oder Nachrichtensignale.

Ader, Aderpaar, Doppelader

Der Leiter mit seiner Isolierhülle wird als Ader bezeichnet. Bei Innenkabeln bilden zwei miteinander verseilte Adern einen Leitungskreis. Ein symmetrisches Aderpaar ist die Anordnung zweier Leiter mit gleichem Durchmesser und gleichartiger Isolierung, die zueinander eine räumlich definierte Lage haben. Die Doppelader bei Kabeln ist das aus zwei Adern eines Paares bestehende Übertragungselement.

Koaxialpaar (KxP)

Ein Leiterpaar mit einem konzentrisch um den Innenleiter angeordneten Außenleiter. Beide Leiter sind gegeneinander durch Isoliermaterial, dem Dielektrikum im festen Abstand abgestützt. Diese Anordnung wird auch Koaxialtube (englisch Tube) genannt.

Koaxialkabel (KxK)

Kabel mit einem oder mehreren Koaxialpaaren für die Analogübertragung breiter Frequenzbänder (TF-Tonfrequenz oder TV – Fernseh-Video-Signale) oder für die Übertragung von Digitalsignalen mit hohen Übertragungsraten.

Twisted Pair

Darunter werden paarweise verdrillte Zweidrahtleitungen verstanden.



MIt den Ersatzschaltbildern bin ich wieder im Bereich Berechnung und Elektrotechnik angekommen. Gemeint ist das vereinfachte Darstellen von technischen Vorgängen. Auch hier wird wieder mit einer Menge Buchstaben um sich geworfen.  Die gängisten sind aber gleich geblieben.

Widerstand – Formelzeichen R  – gemessen in Ohm

Elektrische Spannung – Formelzeichen U –  gemessen in Volt (V)

Stromstärke – Formelzeichen I – gemessen in Ampere (A)

Individuelle Förderung

Frau Schulze hat sich heute individuell mit denen beschäftigt, die Hilfe bei der Erstellung des Lebenslaufs benötigen. Ich habe mich meiner Bewerber-Homepage gewidmet. Sie ist mit Zeugnissen, Lebenslauf und anderen wichtigen Daten gefüllt. Zusätzlich gibt es einen Login für die Personalabteilungen. So kann ich meine Daten vor fremden Augen schützen. Jeder Personaler kommt mit dem Einoggen auf eine extra für Ihn erstellte Seite. Eine persönliche Ansprache ist so gegeben. Ich habe daraufhin angefangen, diese Seite selbst in HTML zu schreiben. Zusätzlich versuche ich eine alternative Bewerberseite zu gestalten. Dort soll es mehr über mich und meine Benefits stehen. Das Unternehmen, das mich anstellt, soll sie so spannend finden, dass sie mich zu einem Vorstellungsgespräch einladen MÜSSEN. Soweit der Plan. Wenn sie fertig ist, bekommt Ihr Bescheid.

Der große Praxisteil

Im wochenteilenden Praxisteil der Ausbildung ging es heute um die Netzwerkkennung.

Wie passe ich diese an?

Wo passe ich diese an? ( mehrere Möglichkeiten)

Was darf ich an der Registry (regedit) ändern? Und wovon sollte ich die Finger lassen?

Wie funktioniert der Sicherheitslinien-Editor?

Sehr interessante  Dinge, die zum Errichten eines virtuellen Systems notwendig sind. Am Donnerstag habe ich die erlernten Dinge auf meine 4 virtuellen Maschinen angewandt. Es gab zwar ein paar Rückschläge, jedoch finde ich immer Hilfe bei meinen Kollegen.

Am Freitag haben wir den Aufbau unseres Peer-to-Peer-Netzwerks abgeschlossen. Die erforderliche LOGO! wurde angeschlossen und die letzten Patchkabel verlegt. Nun wartet nur noch der Rest der Dokumentation auf mich. Ich bin fast fertig mit der Doku, jedoch einige Bilder müssen noch eingefügt werden. Zusätzlich habe ich Probleme bei der Nummerierung der Seiten. Natürlich habe ich mir gleich etwas besonderes ausgesucht. Die 3 Seiten der Inhaltsangabe sollten mit römischen Ziffern und der Rest in arabischen ziffern geschrieben sein. Leider bekomme ich keine korrekte Endzahl angezeigt. Die Bilder verrutschen und die Bildbeschreibungen machen was sie wollen. Die Zahlenfolge liest sich von rechts nach links und die Skizze des Sollzustands unserer imaginären Etage ist auch noch nicht korrekt. Also noch etwas Arbeit fürs Wochenende. Ende dieser Woche ist Abgabetermin.

 

Elektrotechnik ist immer noch nicht mein Freund

Telekommunikation und Elektrotechnik

Heute gibt es mal wieder eine sehr persönliche Stellungnahme zum Thema Telekommunikation und Elektrotechnik.

Im neuen Semester konnte ich mich bisher mit Telefonen, Nummern und Längen der Telefontöne identifizieren. Jetzt bin ich wieder an einem Punkt an dem ich NIX verstehe. Hertz-Werte, Flash-Signale, aktive Fax-Weichen, AWADo….. Dazu gibt es Haufenweise Abkürzungen. An die TAE (Telekommunikations-Anschluss-Einheit) bin ich schon gewöhnt. Im Elektrotechnik-Bereich der Telekommunikation geht es wieder mit Formeln los.

Beispiel: R=2xl geteilt durch X x A‘

Mit folgender Zeichnung sind fast alle Buchstaben des Alphabets komplett. Neu sind hier D, A, G, X. Was fehlt sind noch Z und Ypsilon, dann fangen wir wieder von vorne an. Leiterdurchmesser und Berechnungen von Induktivität sowie Kapazitätsanteilen werden mir hoffentlich nicht so häufig im Arbeitsleben begegnen. Ich versuche zwar weiterhin am Unterricht teilzunehmen, aber mein Gehirn schaltet diese Woche schon nach ca. 10 Minuten ab. Ich nehme ein leichtes Rauschen wahr und das wars. Abgeschaltet. Ab und zu ein freundliches Lächeln zum Lehrkörper. Fertig. Diverse Versuche den Faden wieder aufzunehmen sind kläglich gescheitert. Meine Kollegen müssen mich wohl wieder per Nachhilfe retten. Dafür supporte ich sie bei Betriebswirtschaft.

TOE

Zu den schöneren Themen zählt TOE ( Technisch orientiertes Englisch). Die erste Arbeit ist endlich auf den 06.03. festgelegt. Die 116 Vokabeln werde ich endlich mal angehen. Bisher hat die Lernmotivation irgendwie gefehlt. Aber die Übersetzungen machen mir Spaß. oft stimmen sie auch. Ich rechne zwar in diesem Semester nicht wieder mit einer 1, aber wer weiß was passiert.

PowerShell

Auch im Bereich der PowerShell werden langsam Fortschritte erkennbar. Die ersten Wochen machen mir eine sehr komplizierten Eindruck. Irgendwie durcheinander. Doch jetzt kann ich eine Struktur erkennen. Die Art der Befehle finden sich in Linux ( dort machen wir einen Onlinekurs) und in Batchdateien wieder. Noch besser wäre es, wenn in diesen Programmen auch die gleichen Befehle genutzt würden. Aber ich kann nicht alles haben.

Resumé

Ich fühle mich in einigen Fächern wie zum Start des ersten Semesters. Alles neu und keinen Plan. Genau wie damals, wird es von Woche zu Woche besser. Ich werde auch dieses Semester erfolgreich abschließen!

Theorie und Praxis

50% Theorie und 50% Praxis

Dienstag

Meine Woche beginnt mit dem theoretischen Teil. In den letzten Wochen kristallisiert sich heraus, dass der praktische Untericht zunimmt. Montag bis MIttwoch Mittag ist die Theorie, der Rest Praxis. Das kommt mir sehr gelegen, da ich dort die meiste Nachhilfe benötige.

Gestartet bin ich aber mit Englisch. Nachdem wir die letzten Begriffe von „Netzwerk Grundlagen “ bearbeitet haben, ging es an Kapitel 9,  „Memory Chip-Packages- Speicher Chip-Gehäuse“. Es geht um die „Hülle“ des Chips auf einem Arbeitsspeicher. Was ist alles drin und aus welchem Material ist er gemacht. NAch den Vokabeln und den Keywords ( Schlüsselwörtern/ Fachbegriffen), ging es an die Übersetzung. Viele neue Vokabeln. Ich muß mich jetzt schon regelmäßig dahinerklemen. Zu Beginn des 1. Semesters waren es pro Kapitel 3-4 neue Vokabeln. Aktuell sind e schon fast die Hälfte.

Direkt im Anschluß durfte ich mich mit den Lerninhalten beschäftigen, die ich für lernenswert erachtete. In  meinem Fall war es Der FTP-Server (mal wieder). Ich habe immer noch das eine oder andere Problem mit der Verzeichnisstruktur – was sich am Donnerstag wieder bewahrheiten sollte. Aber es wird langsam besser.

Der Schneeball

Ja es ist kalt, sogar sehr. “ Der Schneeball“ war mein Thema  für eine 2-Minuten-Präsentation in der Kompetenzförderung. Schon eine Herausforderung in dieser kurzen Zeit ein paar Infos unterzubringen. Mit den Oberbegriffen:

  • Guter Schnee
  • Schlechter Schnee
  • Flugbahn
  • Schneemann
  • was ist ein Schneeball eigentlich?

habe ich neben dem Flipchart eine ganz gute Figur gemacht. ein Schneeball aufgemalt, Überschrift drüber und ein paar Bilder zur visuellen Wahrnehmung haben gereicht. Mit 2:23 Minuten habe ich leicht überzogen. In der anschließenden Manöverkritik habe ich gehört, dass ich keine Hände in den Taschen hatte. Dafür habe ich häufig einen Deckel vom Pritt-Stift im Mund gehabt…. Es gab einfach zuviel in der Hand zu halten. Die Karten mit Stichworten, die Bilder zum Aufkleben, den Schreibstift für den Flipchart und den Klebestift. Eine Ablage hätte hier geholfen. Zusätzlich noch die Zeit im Nacken. Nicht einfach. Aber sonst sind alle gut durchgekommen. Immerhin war es ja eine Übung.



Der Nachmittag brachte eine interesante Überraschung. Statt und weiter mit der PowerShell zu „quälen“, wurden wir auf ein Internetportal aufmerksam gemacht. Dort gibt es Kostenlose Kurse zu den unterschiedlichsten IT-Themen. Also registriert, eingeloggt und losgelegt. Wer den Abschluß schafft bekommt sogar ein Zertifikat!

Ist zwar nix wert, aber vielleicht kann ich einem evtl. Arbeitgeber damit singalisieren, dass ich mich mit dem Thema beschäftigt habe und es mich interessiert. Die Kurse bestehen aus einer Präsentation (Video) und einem anschließenden Quiz. Kein Hexenwerk, da ich das Quiz sooft ich  möchte wiederholen kann.

Mittwoch

Mein „Lieblingsfach“ Telekommunikation. Ich habe das Gefühl wir stecken etwas bei den TAE-Dosen fest. Allerdings ist es angenehm immer wieder etwas davon zu hören. Der Stoff prägt sich mir so besser ein. Nachdem wir uns die mechanischen Verbindungen angeschaut haben, geht es jetzt ans Berechnen von Strom, Spannung, Widerständen.. (siehe Elektrotechnik 1. Semester ). Eine Besonderheit gab es jedoch noch. Wir lernten die Frequenzen der Klingentöne und der Freizeichen, Besetzzeichen und Gassenbesetzzeichen. Wer hätte gedacht, dasss zwischen dem Tuten des Telefons 4 Sekunden liegen? ein Besetztzeichen ist nur noch 0,5 Sekunden lang.

Am Nachmittag ging es mit der Praxis weiter. Visualisierung von Computern. Es gab viele Details zum Klonen von Virtuellen PC’s und den verschiedenen Möglichkeiten dazu. Vieles davon will noch nicht so richtig in meinen Schädel, aber mit etwas Geduld sollte auch das funktionieren.

Achja, wir haben diese Woche unsere Zeugnisse bekommen. Ich bin mit meinem hochzufrieden. Wer mir vor einem halben Jahr gesagt hätte, dass ich mit 2 x 2 und 1 x 1 abschließen werde, den hätte ich für verrückt erklärt. Danke an alle die mich dabei unterstützt haben.

 

Sysprep funktioniert nicht

Virtualisierung nächster Teil

Sysprep hat Macken

Die Virtualisierung meines kleinen Netzes geht weiter voran. Nachdem ich Windows 10 erfolgreich installiert habe, muß Ordnung geschafft werden. Mit diversen Hilfsprogrammen wird Windows optimiert, datenbereinigt, defragmentiert und der Speicher angepasst. Das Bereinigen des Datenträgers dauert ungefähr 45 Minuten bis 1 Stunde. Ihr werdet sagen: „Da ist doch gar nix drauf!“. Eigentlich richtig. Aber die Installationsdaten, sowie nicht mehr benötigte Updatedaten sind auf über 2,5 GB angewachsen. Die müssen weg.

Ziel der Erstellung dieses Master-Accounts ist es ja, ein möglichst kompaktes Datenpaket zu bekommen. Damit werden weitere Computer dann möglichst schnell eingerichtet. Es ist ohne weiteres möglich, mehrer 100 Computer zeitgleich zu installieren. Da lohnt sich der Zeitaufwand für die Erstellung auf jeden Fall.

Eine weitere, wichtige Information ist das entdecken von uuid’s. Dies sind ID’s (identifikationsnummern), die jeder Datei zugeordnet sind. Jede Datei hat einen eigenen Zahlencode in Hexadezimal und ist auf der ganzen Welt einzigartig. Selbst wenn es eine Datei mehrfach gibt – sollte bei Betriebssystemen ja vorkommen – wird die Datei durch den uuid-Zusatz einzigartig.

Nachdem diese Vorgänge abgeschlossen sind, muß ich das System mit Sysprep komprimieren.

Was macht Sysprep?

Beispiel: Ich habe dem  PC 40 GB Festplattenspeicher reserviert und dynamisch alloziiert (Der Speicher wächst auf max. 40GB, aber nur wenn Daten hereingeschrieben werden). Das System besteht für das Programm aus 40GB. Mit dem Befehl Sysprep wird der Gesamtspeicher auf die Größe der genutzten Daten reduziert (z.B. 15GB).

Soweit die Theorie. Doch leider macht Sysprep nicht das was ich möchte. Nicht, dass es ein Programm von Microsoft ist, das exakt auf das Betriebssystem abgestimmt ist. Nein, es gibt auch keine Hilfe von Microsoft. Nun heißt es Foren und das Netz nach Lösungen durchsuchen. Nach ca. 1,5 Tagen herumprobieren und suchen hatte ein Kollege ein einzelnes Textdokument gefunden. In diesem steht ein einfacher, unscheinbarer Befehl:

Get-AppxPackage | Remove-AppxPackage

Diesen in die Powershell (Befehlskonsole) eingeben -> Sysprep erneut ausführen-> fertig

Es kann so einfach sein.

Peer-to-Peer-Netzwerk

Da ich am Freitag nicht da war gibt es nur einen kurzen Überblick.

Es wurden die Bewertungskriterien unserer Dokumentation durchgesprochen. Was muß unbedingt drin stehen und wie wird es für die Note gewichtet.

Im praktischen Teil wurden die Patchfelder mit den Verlegekabeln verbunden. Dies geschieht mit einem LSA-Plus-Auflegewerkzeug.

Die Kabel wurden anschließend mittels NetXPort 1400 überprüft.  Dann konnte weiter an der Dokumentation gearbeitet werden.