Fachinformatiker für Systemintegration

Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration

Mein Name ist Manfred Krebs und ich habe am 04.Juli 2017 eine Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration (FISI) begonnen. Da ich nicht mehr in meinem Beruf als Kaufmann im Lebensmittel -Einzelhandel arbeiten kann, mußte ich diesen Weg wählen.

Manfred Krebs




Ich bin 43 Jahre alt und versuche mir mit dieser Ausbildung eine neue Zukunft zu schaffen in der ich mich und meine Familie ernähren kann.

Wir haben einen schwerbehinderten Sohn, um den wir uns kümmern müssen, aber das muß nun meine Frau die Woche über alleine schaffen.

Ich bin im BFW Birkenfeld im Internat untergebracht. Dort habe ich ein Einzelzimmer. Dies, sowie die Verpflegung und Arbeitsmittel, werden von der Rentenversicherung BUND in Berlin übernommen.

Ich werde in diesem Blog meine persönlichen und absolut subjektiven Eindrücke und Erfahrungen der Umschulung beschreiben. Wie leicht oder wie schwer mir manches gefallen ist und warum. Den durchgenommenen Lernstoff werde ich auch angeben, so daß Ihr Euch einen Eindruck machen könnt, wie der Ablauf ist.

Wer noch unentschlossen ist und nicht weiß ob er diesen Beruf erlernen soll, dem kann ich praktische Tipps zur Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration geben.

Unser Lehrer für E-Technik, PC-Technik und Progammieren –> HerrKluge (Name von der Redaktion geändert)

Unsere Lehrerin für Betriebswirtschaft, Kundenschulung und Präsentation –> Frau Schulz (Name von der Redaktion geändert)

Unser Englisch-Lehrer –> Herr Müller (Name von der Redaktion geändert)



Zur Verfügung gestellte Arbeitmittel

Das BFW Birkenfeld stellt wirklich alles, was man zur Ausbildung benötigt. Vom Bleistift, Hefte, Bücher über USB-Sticks hin zu einem kompletten, neuen PC inkl. Windows 10 und sämtlicher benötigter Software für die Dauer der Ausbildung.

Tagesablauf

Mein Tag beginnt – nach Aufstehen und Eiweißshake trinken – um 7:30 Uhr mit dem Unterricht. Um 12:30 Uhr geht es zur Mittagspause.

Es stehen immer 3 verschiedene Menus zur Auswahl:

  1. Vollkost
  2. Fitline
  3. Vegetarisch

Zusätzlich ist immer eine Suppe und ein Dessert, sowie eine große Salatbar vorhanden. Getränke gibt es vom Wasser über Tee bis zu Säften.

Der Unterricht am Nachmittag beginnt am 13:30 Uhr und endet um 15:50 Uhr. Bis um 20.00 Uhr habe ich die Möglichkeit an MEINEM PC zulernen und zu arbeiten. Abendessen wird von 18.00 -19.00 Uhr „serviert“. In den freien Zeit bietet das BFW Birkenfeld ein reichhaltiges Angebot an Aktivitäten an.

  • eigener Fitnessraum
  • Bogenschießen
  • Fitnesskurs
  • Billard
  • Tischtennis
  • Dart
  • Radfahren……

Ich dürfte also keine Langeweile haben.

Web-Server und Projekte des Vorsemesters

HB und das Ende des Routing-Projektes

Laßt mich zur Einleitung sagen, dass es momentan eher ruhig zugeht. Wir haben zwar jede Menge Aufgaben ( 2 Dokumentationen, eine Präsentation, 3 Arbeiten )  in nächster Zeit, jedoch habe ich das Gefühl, als würde sich das Ganze seeeehr ziehen. Es ist einfach zuviel Freiraum zwischendurch. Ihr könnt  euch das so vorstellen ( ok, etwas überspitzt, aber meist zutreffend).

Wir bekommen eine Übersicht über das Thema und bearbeiten dazu einige Aufgaben. Diese kann man in ca. 20 Minuten erledigen. Wir bekommen aber 1 Stunde. Auf diese Art und Weise wird es zäh. Die verbliebene Zeit wird z.B. für Dokumentationen genutzt. Jedoch beschleicht mich das Gefühl, hier Zeit vertan zu haben. Wie wäre es mit praxisnahen Aufgaben, Vertiefung von wichtigen Themen für die Prüfung usw. Wir steigen jetzt zwar schon mit der Prüfungsvorbereitung ein, aber es fehlt irgendwas. Wenn ich herausgefunden habe WAS, dann gebe ich Bescheid.

Die Woche startet mit HB ( Handeslbetriebslehre). Wir haben einige Übeungsaufgaben erledigt und diese heute durchgesprochen. Ich mußte mich dafür neu in die Preispolitik einlesen. Mit meiner Berufspraxis, konnte ich die meisten Aufgaben aber erledigen.



Fast der ganze Rest der Woche geht mit dem Routingprojekt drauf. Hier bin ich sehr froh, dass wir detailliertere Einsicht in Linux bekommen, als im zweiten Semester. So langsam setzt auch bei mir ein Verständnis dafür ein. Hoffentlich reicht es auch für die Arbeit.

Unser Wochenprogramm:

  • Bereitstellen eines SSH-Servers (lokal auf eine entfernte Kommandozeile ( Client,Server) zugreifen. Mit Programm „Putty“.
  • Web-Server installieren
  • Integration von php und Erstellen einer Testdatei
  • Einrichten des Webservers und einer Web-Applikation ( bei mir Contao)
  • Bereitstellung von MySQL und Datenbankserver
  • Bereitstellung von Contao

Die genauen Vorgänge hier zu beschreiben wäre unsinnig. Aber es ist für mich eine große Herausforderung, die Zusammenhänge nachzuvollziehen. Zum Glück habe ich etwas Vorwissen bei FTP und Web-Installationen.

Prüfungsprojekte des Vorsemesters

Wie bei jedem Vorsemester wurden die Prüfungsprojekte in unseren Unterrichtsräumen präsentiert. Das ist eine gute Übung für die Abschlußpräsentation. Nur bei diesem Mal wurde mir bewusst, dass dies die letzte Präsentation vor meiner war. Wir sind als nächste dran!

So habe ich mich mit Stift und Block aufgemacht um alles mitzuschreiben, was mir wichtig erscheint. Das erste Projekt war super, aber ein Haufen Geräte und Kabel. Nicht so meins. Das zweite Projekt war schon angenehmer. 3 Computer, 4 Monitore, 1 Server und das wars. Da ich eher weniger Technik verbauen möchte fragte ich nach den Bedingungen des Projektes. Vielleicht gibt es eine minimal verwendete Anzahl an Geräten? Doch ich bekam eine unerwartete Antwort. Ich benötige gar keine Computer. Wenn ich z.B. eine Kundenschulung nachstelle, dann benötige ich nur das Präsentationsmaterial. Natürlich muß es sich bei dem Thema um ein IT-Thema handeln, aber KEINE Kabel! Ab jetzt heißt es Gedanken machen und schauen, ob es der Prüfungskommission reicht. Es gibt nämlich nicht das EINE richtige Projekt. In Rheinland-Pfalz gibt es andere Voraussetzungen als im Saarland und wieder andere im BFW. Zur Not auf Rückmeldung der IHK warten und überarbeiten. Bis Ende Januar habe ich Zeit dafür.

Projekt „Schulungsraum“
Projektaufbau mit Beschreibung
Projektaufbau mit Beschreibung
Fritzboxen mit Verkabelung
Fritzboxen mit Verkabelung auf engstem Raum! Top!

Ein Paar Beispiele aus den Präsentationen.

Erwähnt sollte noch werden, dass wir im Bereich Datenbanken an unserer Dokumentation arbeiten durften. Ein gutes Stück Arbeit, bis das alles steht. Aber Abgabetermin ist ja erst in 1,5 Wochen.

Ausblick auf die nächsten Wochen

In der nächsten Woche sind Herbstferien. Die werde ich in Ruhe genießen…dachte ich. Wir haben noch eine Hausaufgabe aufbekommen. Die Abschlußprüfung von 2016/2017 durcharbeiten. Diese wird dann nach den Ferien besprochen. Adieu Ruhe. Immerhin kam ich dazu diese 2-3x zu öffnen…und am Ende des Tages wieder zu schließen. Am Sonntag habe ich mich endlich aufgerafft mich intensiv damit zu beschäftigen. Also aufgemacht und gefreut, dass es WISO-Aufgaben waren mit Multiple-Choice. Ich habe die ersten 14 Aufgaben erledigt und 13 gewußt. Nicht schlecht für eine Abschlußprüfung. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, waren es die falschen Aufgaben. Wir sollten die Technikaufgaben durcharbeiten 🙁 Nobody is perfekt.

In der Woche nach den Ferien erwarten uns also die Abgabe der Dokumentation der Datenbank.

Eine Woche drauf (Mittwoch) muß die Dokumentation des Routingprojektes fertig sein. Am Folgetag gibt es eine theoretische Abfrage der praktischen Inhalte des Projektes. Mannomann, wie soll man dafür lernen? Ich habe das Projekt neu aufgesetzt und versuche die fehlenden Inhalte in meinen Schädel zu bekommen. Mal schauen obs geklappt hat.

Wieder eine Woche später gibt eine Arbeit in HB. Und noch eine Woche drauf eine in Englisch. In genau den Prioritäten wird gelernt. Mehr geht nicht.

Um zu meiner anfänglichen Aussage zurückzukommen, es gäbe nicht genug Inhalte; das meine ich immer noch so, aber Langeweile haben wir keine. Bis denne euer Manfred



Zwischen 2 Firmen

Router, Router, Routing

Es scheint als gibt es in der nächsten Zeit nur noch das Routingprojekt. Zum Wochenbeginn wieder Übungen zum Thema „Routing Netzwerk“. Welche Netzwerkprotokolle gibt es noch ( es scheint unednlich viele zu geben) und wie sind deren Erweiterungen. Das Ethernet-Protokoll ist nun gänzlich aufgedröselt.

Ethernet-Frame

Im Praxisteil haben wir die Firewall auf dem Lampserver und den Routern eingerichtet. Das ist eine sehr fisselige Arbeit. Jeder Port muß einzeln freigegeben werden, damit man die volle Kontrolle behält. Einige Schlupflöcher vom System sollten dabei geschlossen werden.  Durch die Erläuterung des NAT (Network Address Translation), bzw. NAPTs (Network Address Port Translation) wurde uns klar, das es mit NAPT einen beseren Schutz, gibt. Durch die zusätzliche Änderung des Ports wird es schwerer eine „Man in the middle-Position“ zu bekommen (sich in den Datenverkehr einzuklinken und diesen zu lesen, bzw. zu manipulieren). Zum Wochenende haben wir damit eine Verbindung unseres Neztes zum Internet hergestellt.

Der restliche Unterricht der Woche

In der Betriebswirtschaft haben wir die Distributionspolitik besprochen. Das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb wurde kurz umrissen und die folgenden Vertiefungsaufgaben bearbeitet und besprochen.



In Englisch bekamen wir unsere Klassenarbeit noch nicht zurück. Einer aus der Klasse mußte nachschreiben. Das Kapitel “ Monitore und PC-Mäuse“ wurde abgeschlossen und mit einer Übersetzung gekrönt. Als nächstes sind die Tintenstrahldrucker dran.

Bei den Datenbanken herrscht allenthalben noch viel Unverständnis, wenn auch Interesse. Nur einige Wenige können helfen, da der Lehrkörper gerne mal „unterwegs“ ist. Ein bischen mehr Unterstützung wäre nicht verkehrt. Aber zum Glück ist nach den Ferien schon der Abgabetermin….

Das nächste Bewerbungsgespräch

Am Freitag Nachmittag ging es zum nächsten Bewerbungsgespräch. Dieses mal in die Nähe – nach Völklingen. Eine Firma mit dem Schwerpunkt auf Kassensoftware hat sich positiv zurück gemeldet. Nach dem letzten Gespräch war ich schon sehr euphorisch und erwartete nicht allzuviel. Der letzte warme Tag des Sommers und ich natürlich im Jacket. Hätte ich besser seinlassen sollen, denn der Aufzug war defekt. Ab in den dritten Stock über die Treppe. Ich dachte es wäre eine Prüfung für mich… Doch oben wurde ich – nach einem kurzen Verschnaufen – freundlich empfangen. Auch in diesem Gespräch wurde weniger über das Praktikum, als über den Job danach gesprochen. Das freute mich, denn schließlich suchte ich eine Stelle mit Perspektive. Alles andere hängt von mir ab.

Der Praktikumsvertrag wurde direkt dabehalten, bzw. kopiert. Eine Zusage konnte ich aber noch nicht geben. Ich mußte erst beide Angebot vergleichen und eine Entscheidung treffen. Vertrieb mit Webseitenbau und hartem Lernpensum gegen Projektmanager mit Führungsverantwortung. Nicht einfach zu entscheiden. Am Montag rief ich in Völklingen an und gab meine Zusage. Perfekt.

Alle meine Aktionen zur Bewerbung haben sich gelohnt:

  1. Stundenlanges herumbasteln an der Bewerbung
  2. Anpassen der Farben des Deckblattes an die Firmenfarben ( ist positiv aufgefallen)
  3. Erstellen einer Bewerber-Webseite
  4. Ordentliches, gut gekleidetes Auftreten
  5. Vernünftigen Schlips binden
  6. Eine ehrliche Darstellung meiner selbst

Dann laufen die Gespräche von ganz alleine. Ob es wirklich mein Traumjob wird, kann ich erst nach dem Praktikum sagen.

Viel Erfolg allen Kollegen, die noch keinen Praktikumsplatz haben.



Das erste Bewerbungsgespräch

Die erste Leistungsüberprüfung in Netzwerktechnik

In dieser Woche war einiges los. Das Aufregendste war mein erstes Vorstellungsgespräch, aber dazu später mehr.

Das akuteste Thema war die Arbeit am Mittwoch morgen. Ich habe mich mit einem Kollegen zusammen darauf vorbereitet. Die Themen waren:

  • Routingtabellen erstellen
  • Fehler mit ipconfig finden
  • Subnetzmasken verändern
  • IP-Berechnungen usw.



Ich hatte ein gutes Gefühl……bis ich die zweite Seite aufgeschlagen habe. Dort wurde eine komplette Routingtabelle verlangt. Das Erstellen ist nicht gerade meine Stärke. Ich mache es zwar gerne, aber noch nicht ganz richtig. Da ich, während der Arbeit, meine Daten nicht überprüfen kann, muß ich mir mal vertrauen. Zuerst ließ ich diese Aufgabe aber links liegen. Erstmal das erledigen, was ich weiß. Mit den folgenden Aufgaben kam ich gut durch und wollte, am Ende angekommen, die Arbeit abgeben. Ein Geistesblitz ließ mich die Arbeit noch einmal durchschauen und ich gelangt zu der Routingtabelle.

Glück gehabt. Ich stellte sie nach bestem Wissen zusammen und das wars dann. Die Zeit war knapp bemessen. Somit waren bei der Abgabe nur noch 5 Minuten auf der Uhr.

Auch aufgrund der knappen Zeit, ist die Arbeit nicht sonderlich gut ausgefallen. Wir müssen uns noch an den Stil gewöhnen. Er ist mehr nach Art der Abschlußprüfung aufgebaut. Bisher konnten wir den Stoff noch lernen, jetzt müssen wir ihn verstehen. Somit war ich mit einer 3,1 sehr zufrieden.

Die Datenbank

Am Dienstag war wieder Datenbank-Zeit. In dieser Woche sprachen wir die 3 Normalisierungsformen einer Datenbank durch. Es geht im wesentlichen darum, keine doppelten Informationen in der Datentabelle zu haben (Daten-Inkonsistenz). Dadurch würde es keine eindeutige Zuordnung der Daten geben. Jeder durfte sich im Anschluß eine Aufgabe aussuchen und diese bearbeiten. Zusätzlich sollte noch eine Dokumentation geschrieben werden, die dann die Note dieses Faches darstellt. Etwas flott für meinen Geschmack. Immerhin haben wir etwas Zeit und können Fragen zum Thema stellen. Eine Excel-Tabelle ist einfacher zu gestalten.

Projekt : Netzwerk

In unserem Dauerprojekt: Netzwerk / Routing, haben wir das DNS und die Firewall eingerichtet. Die Firewall ist ein mieses Ding, das nicht immer die Sachen blockiert, die sie soll. So haben wir einige Stunden damit verbracht, einen Fehler zu beheben. Der DNS ( Domain Name System) war einfacher zu bedienen. Allerdings machte mein KDE-Client Zicken. Er wollte einfach keine Namensauflösung weiterleiten, weil er den Server nicht erreicht hat. Im Endeffekt lag es mal wieder daran, dass, beim Linuxstart, der DNS nicht mit gestartet ist. Egal wie oft ich es aktiviere, es geht immer wieder aus. Ja, auch wenn ich den virtuellen Computer NICHT neu starte. Eben funktioniert noch alles und im nächsten Moment geht nichts mehr. Aber nur Versuch macht klug. Demnächst kontrolliere ich viertelstündlich ob das Ding läuft. Soviel zu den Macken von Windows…

Das erste Bewerbungsgespräch

Am Freitag war es nun soweit: Mein erstes Bewerbungsgespräch für die Praktikumsstelle im Januar. Da mir in der letzten Woche meine 2 favorisierten Firmen abgesagt haben, war ich etwas skeptisch. Immerhin bin ich nicht der mit dem größten technischen Fachwissen. Was werde ich gefragt? Kann ich eine klare Antwort auf technische Fragen geben?

In den 2 Tagen davor war ich ziemlich aufgeregt und durcheinander. Doch es hilft alles nix. Ich habe die Vorarbeit geleistet ( Webseite, Bewerbung, Bilder…) und immerhin habe ich eine Einladung bekommen. Mal sehen was draus wird.

Das Gespräch verlief sehr angenehm, bis dann die 1-2 Wissensfragen kamen. Eine konnte ich beantworten, die andere nicht. 50/50. Nach 2 Stunden intensivem Abklopfen, kam heraus, das ich nicht der typische FISI bin ( wußte ich ja schon vorher). Doch wohin sollte man mich stecken? Das Ergebnis war eine in Aussicht gestellte Stelle als Projektierer, der eine Mittlerfunktion zwischen dem Vertrieb und der IT hat. Zusätzlich sollte ich im Vertrieb arbeiten. Alles sehr interessante Aussichten. Ich werde mich in der nächsten Woche entscheiden, da am kommenden Freitag, noch ein Gespräch ansteht. Das interessante war, das kaum über das Praktikum, sondern mehr über die Folgestelle gesprochen wurde. Drückt mal die Daumen.



Besuch der KÜS-Data

Bevor ich zum Besuch der KÜS-Data komme, gibt es die „normale“ Wochenberichtserstattung.

Der Montag beginnt mit IP-Adressvergabe und dem Berechnen der Subnetze. Und dann lauert hier schon mein größter Gegner. Nicht etwas das Gestalten der IP-Adressen, sonder das Erstellen von Routing-Tabellen ( die auch funktionieren).

Was sind Routing-Tabellen?

Mit Routing-Tabellen funktioniert ein Netzwerk. Man trägt Routen ein, damit ein Datenpaket auch den Weg in ein unbekanntes Netz findet. Wenn ich z.B. eine Nachricht von PC 1 in Trier an einen PC 2 in Hamburg schicken möchte, dann gibt es keine direkte Verbindung dorthin. Das liegt daran, dass sie sich nicht im selben Netz befinden. Gebe ich dem Router aber die Adresse des nächsten Netzes, dann schickt er die Nachricht dorthin. Auf dem Router angekommen, wird wieder geschaut, wohin die Nachricht muß. Also wird sie an das nächste bekannte Netz geschickt usw.  Ich benötige für eine solche Tabelle eine Quelladresse ( da wo die Nachricht herkommt) und eine Zieladresse. Dies ist eine IP-Adresse. Um zum nächsten Gerät zu kommen benötigt man die MAC-Adresse des Gerätes, die sich im Netz des PC’s befindet, von dem die Nachricht geschickt werden soll. Eine MAC-Adresse ist die physische Adresse einer Schnittstelle. Sie ist weltweit einmalig ( zumindest sollte sie es sein). Bei virtuellen Systemen kann es zu Überschneidungen kommen, da die MAC-Adresse regelrecht „ausgewürfelt wird“.In dieser Woche habe ich nun mit der Aufgabenstellung zu kämpfen gehabt. Meine Routen waren schlicht falsch, weil die falsche MAC-Adresse zugewiesen wurde. Im Laufe der Woche wurde es aber besser und so langsam komme ich hinter das System.



Der Nachmittag bestand aus dem Recherchieren von Firmenadressen und der optimierung der Bewerbungen. Ich habe bei der IHK angerufen um mich zu bewerben. Leider gab es dort keinen Platz. Die nette Dame am Ende der Leitung hat mir aber eine Liste der Ausbildungsbetriebe im Saarland zukommen lassen. Aus dieser suche ich mir nun weitere interessante Firmen. Immerhin bin ich kein „normaler“ FISI, sonder möchte mein verkäuferisches Talent in den Beruf mit einbringen

Projekt „Netzwerk“

Der Dienstag begann mit 2 Einheiten Englisch für Fachinformatiker. Heute durften wir uns Tintenstrahldrucker zu Gemüte führen.  Nach der individuellen Förderung, in der ich neue Bewerbungen abschickte, kamen die Datenbanken dran. Es ging um Indizies und die Beziehungen der Datentabellen zueinander. Alle sind abhängig voneinander und mittels indizierter und eindeutiger Zuordnung auch zu bearbeiten. Es ist ein interessantes Thema, dass uns noch eine Weile beschäftigen wird.

Der Mittwoch startet mit der Theorie der Netzwerkprotokolle. Welche gibt es ? Wie lautet der ganze Name der Abkürzungen? Was machen diese Protokolle? Es sind mehr oder weniger interessante Protokolle dabei. Immerhin versuche ich zu folgen.

Nachdem wir uns in der Integrationsförderung wieder einmal die Zeit um die Ohren geschlagen haben, ging es ans Netzwerk-Projekt. Heute kam der DHCP-Server dazu. Was macht so ein Server?

Er vergibt automatisch IP-Adressen an die Computer im angeschlossenen Netzwerk. Natürlich gibt es noch mehr Aufgaben, aber darauf gehe ich in einem späteren Bericht ein. Da wir das Projekt mit Linux aufsetzen, gab es neue Befehle, Testprogramme und Programmcode, der mir noch nicht bekannt war. Es scheint als wäre Linux nicht mein bester Freund. Ich amüsiere mich lieber mit HTML,CSS und Konsorten.



Die Studienfahrt

Am Donnerstag durften wir im Serverzentrum der Firma KÜS-Data zu Gast sein. Wir wurden freundlich begrüßt. Auffällig waren die Sicherheitsvorkehrungen. Schon im Vorfeld mußten wir eine Namensliste abgeben. Zusätzlich wurde ein Foto gemacht und wir bekamen Sicherheitsausweise. Immerhin befindet sich eine ganze Menge an Datenwert hinter den Mauern. Unter anderem lagern hier Daten der Polizei Bayerns. Es ging gleich rauf aufs Dach, wo wir die Kühlgeräte bewundern durften. Die Server produzieren eine ganze Menge Wärem und mit den Klimaanlagen, wird die Innentemperatur konstant gehalten. Es ist alles doppelt abgesichert. 2 x Kühlgeräte, dutzendfach Feuerlöschmaterial und ein ganzer Tank mit Öl , falls der Strom mal ausfällt. Das passiert wohl öfter, obwohl der Strom direkt vom Umspannwerk ( 200m weiter) kommt.  Es gibt Überwachungsräume für Tag und Nacht und einzelne Zonen für Server, die noch gar nicht ausgebaut sind. Zum Schluß durften wir ins Allerheiligste – den Serverraum. Er ist gesichert von einer feuerfesten Türe, die mehr als 1000°C für 3 Stunden aushält. Da kommt nix rein oder raus. Wir wurden auch nie alleine gelassen. Es war immer ein Mitarbeiter anwesend. 

Es war ein informativer Tag in Losheim.

Am Nachmittag ging es wieder ans Netzwerkprojekt. Heute wurde der DNS-Server installiert. Dieser löst einen URL-Namen (z.B. www.monis-lädchen.de) in eine IP-Adresse auf, damit der Computer sie lesen kann. Andererseits kann er auch eine IP in einen FQDN ( Fully Qualified Domain Name ) umwandeln – also das ganze andersrum. Ich war froh, alle Funktionen erklärt zu bekommen. Im zweiten Semester ging es eher Hopplahopp.

Den Freitag verbrachten wir mit Theorie über den DNS-Server und seine Funktionen.



Routingtabellen und Datenbanken

IP-Adressen

Der Montag beginnt mit einer Wiederholung und Übungen. Besonders die IP-Adressvergabe samt Subnetzen benötigt unsere Aufmerksamtkeit. Am nächsten Mittwoch steht die erste Arbeit an, dann will ich vorbereitet sein. Das Grundprinzip habe ich verstanden. Erstmal die Subnetzmaske in Nullen und Einsen hinschreiben, anschließend die IP drunter und dann schauen was dabei rauskommt ( laienhaft ausgedrückt).

Wenn die Arbeit nur aus solchen Übungen besteht, dann bin ich zufrieden.

Routing-Tabellen

Als nächstes kamen die Routingtabellen dran. Nicht so mein Ding. Bisher habe ich die in allen Arbeiten versemmelt. Aber ich mache Fortschritte. Durch das praktische Umgehen mit den Tabellen, habe ich einen kleinen Eindruck, was von mir verlangt wird. Jedoch macht mir der Teil schwer zu schaffen. Das System des Netzwerkes will einfach nicht nin meinen Kopf. Dabei ist es das, was ich später machen möchte. Da hilft nur üben und dran bleiben.

Da mein Computer wieder hergestellt war, durfte ich die alte Festplatte in meinen PC einbauen. Nun heißt es die wichtigen Daten rüberschieben und das Unnütze entsorgen. Schwierig, aber ein bischen Ausmisten tut gut. Doch bevor ich weiter arbeiten kann, müssen die wichtigsten Programme auf den PC. Das kostet alles Zeit, die ich lieber für etwas anderes genutzt hätte.

Weitere Bereiche der Routing-Tabellen sind der Aufbau und das Supernetting. MIt dem Supernetting fasst Ihr mehrer Netze zu einem zusammen. Auf diese Art und Weise vergrößert sich der Netzanteil. Gleichzeitig wird eure Routing-Tabelle kleiner, da ihr weniger eintragen müßt, denn alle Subnetze mit dem gleichen Netzanteil werden zu einem zusammen gefasst.

Projekt „Routing Netzwerk“

Diese ganze Theorie soll nun in der Praxis umgesetzt werden. Jeder Lehrgangsteilnehmer erstellt eine eigene Routing-Tabelle samt Adressen und Subnetzen. Diese müssen sich nur an geringe Vorgaben halten. Anschließend haben wir die virtuellen Maschinen installiert und die Switches konfiguriert. Ich habe 3 Router, 2 Windows 10-PC’s, 1 KDE – Linus-PC und einen Linux-Lamp-Server erstellt. Die Router sind mit textbasierendem Linux ausgestattet, um Speicherplatz zu sparen und die Geschwindigkeit zu erhöhen. Die Konfiguration der Routing-Tabellen und der virtuellen Maschinen machte mich fertig. Nur eine einzige Route hat funktioniert. Ich durfte suchen, um eine Lösung zu finden. Ich bin ja eher der Vormachen-Nachmachen-Typ, denn daraufhin mache ich noch genug Fehler. Alle Dinge selbst herauszufinden ist für mich eher eine Qual. Ich arbeite mich gerne in Programme und Geräte ein, aber ohne Ahnung der Zusammenhänge, tue ich mich sehr schwer. Am Freitag wollte ich schon den PC aus dem Fenster werfen, habe mich aber dagegen entschieden.

Datenbanken und Marktformen

Eine breite Einführung in die Datenbanken, fand am Dienstag statt. Im Prinzip ist die Bedienung von Microsoft Access ( das entsprechende Programm) identisch mit Excel. Eine Tabellenkalkulation mit ein paar Sonderfunktionen. So verbrachte ich den Tag mit dem Eintippen von Inhalten zu Übungszwecken und dem Lesen der ersten Kapitel unseres dazugehörigen Buches.

Im Betriebswirtschaft ging es um Marktformen und den vollkommenen Markt. Den Letzteren gibt es nicht wirklich. Es ist eine theoretisches Modell des Marktes, um die Zusammenhänge begreiflich zu machen. Desweiteren bekamen wir den Zusammenhang zwischen Markt und Preis, Angebot und Nachfrage und Fiskalpolitik erklärt.

Der Englisch-Unterricht brachte uns die Welt der Monitore näher. Abgerundet wurde die Einheit durch Vokabeln und Fachbegriffe aus diesem Bereich.

Zurück aus den Ferien

Herzlich willkommen. Nach 3 Wochen verdienter Ferien, melde ich mich zur Umschulung zurück. Die ersten beiden Wochen waren sehr voll mit wichtigen Arbeiten, deshalb kommen die Berichte der 2 Wochen erst jetzt.

Der Start in die Woche ging direkt von Null auf Hundert. Unser neuer Lehrer für das 3. Semester, forderte direkt Informationen aus dem letzten Halbjahr und kündigte eine Überprüfung in der letzten Augustwoche an. Nicht schlecht für den ersten Tag. So bekamen wir Übungen zu IP-Adressvergabe und der Zusammensetzung der Subnetzmasken.

Ein weiterer Punkt war das Supernetting, welches uns explizit erklärt wurde. Bisher haben wir es nur oberflächlich behandelt. Ein Interessantes Thema, was leider noch nicht so richtig in meinen Kopf möchte. Aber es ist machbar.

Englisch wie bisher



Im Fachenglisch ging alles seinen gewohnten Gang. Das Kapitel über Mäuse wurde abgeschlossen und nun widmen wir uns den Monitoren und deren Funktionsweise. Ein „interessantes“ Thema, was wir zum Glück schon im ersten Semester behandelt haben.

Ein neuer Bereich ist das Erstellen und befüllen von Datenbanken. Am Ende des 2. Semesters haben wir eine Homepage mit Beispielinhalten gefüllt. Nun geht es an die Inhalte, welche auf dem Server hinterlegt werden. Das Programm Access von Microsoft, leistet hier gute Dienste. Dieser Tag war allerdings von Installationen und Ausprobieren geprägt.

Abkürzungen lernen

Hier wußten wir schon vorher was uns erwartet. Unser Lehrer sieht sich als MIttler zwischen den Abkürzungen der IT-Industrie und uns. Schließlich sollen wir wissen, wovon wir sprechen. Hier einige Beispiele:

URL – Uniform Resource Locator

FQDN – Fully Qualified Domain Name

DHCP – Dynamic Host Configuration Protocol

ARP – Address Resolution Protocol  …usw.

Mal sehen wieviele ich davon behalte. Angekündigt sind 5 Ankürzungen für die Arbeit mit immerhin 10 Punkten. Zum Sterben zuwenig und zum Leben zuviel 🙂

Die Funktionsweise des DHCP-Protokolls , sowie die Parametervergabe, wurden in diesem Zuge intensiv besprochen. Der Unterricht ist aktuell sehr kurzweilig und macht Spaß ( Im Gegensatz zur Individuellen Förderung).  In dieser könnten etwas produktivere Dinge passieren als z.B. Teambuilding mit Spaghetti-Türmen und Marshmallows. Wir werden unsere Vorschläge einbringen und hoffen auf mehr Zeit für die Bewerbungen zum Praktikum.

Hyper-V

Die Vorbereitung zur Virtualisierung sind angelaufen. Auf unseren Computern soll Hyper-V ( die Virtualisierungslösung von Microsoft) aktiviert werden. Wir hatten diese schon einmal im ersten Semester aktiviert, was uns einen Server beschert hat, der das komplette Internet des Hauses lahm legte. Entsprechend sind nciht alle Programme so behandelt worden, dass Sie direkt angesprungen sind. Meines zum Beispiel…

Hyper-V brachte ich zwar zum Starten, jedoch stellte es keine Verbindung zu meinem PC, bzw. dessen Festplatte her. Alle Bemühungen und Versuche dies zu beheben, sind gescheitert. Es half nur eine Wiederherstellung des Systems / Reparatur und zu hoffen, das es nützt. So verging ein Tag ohne weiteren Nutzen für mich. Das Programm lief über Nacht und ich lasse mich morgen überraschen, ob es geht.

Am letzten Tag der Woche versuchten alle Kollegen, die alten Festplatten von Virtual Box nach Hyper-V zu übertragen und zum Laufen zu bringen. Viele Codes und Tips kamen zu Tage, jedoch ohne Erfolg. Meine eigene Installation brauchte meine ganze Aufmerksamkeit. Wie zu erwarten funktionierte die Wiederherstellung nicht und andere Lösungsvorschläge lagen nicht vor. So bekam ich eine 2. Festplatte und baute diese ein. Die alte Platte wurde abgeklemmt und auf der Neuen ein frischen Windows installiert. Die Funktion des Systems wurde wieder hergestellt.

Und nun ab ins wohlverdiente Wochenende.



Die ersten Ergebnisse sind da

Contao und Prüfungsergebnisse

Contao

Contao ist ein CMS (Content-Management-System). Also eine Software mit der man Inhalte, erstellen und bearbeiten kann und dies zumindest in Webseiten. Ich habe meine erste und meine letzte Webseite (Bewerberseite) mit Contao erstellt.  Somit fühle ich mich mit dem Programm vertraut. Eines ist mir bisher leider nicht bewußt gewesen, nämlich die Zusammenhänge der einzelnen Ordner und dem was sich darin befindet. Dieses fehlende Wissen wird mit dieser Installation ausgeräumt. Wir haben die Software von Hand auf den FTP-Server hochgeladen und konfiguriert. Dabei haben wir festgestellt, dass noch 2-3 programme fehlen, ohne die wir keinen Zugriff auf das Programm bekommen. Diese habe ich noch installiert und schon war die Zeit vorbei.

Betriebswirtschaft und Praxis

Es gab eine Einführung in die Definitionen von Bedarf und Bedürfnissen. Wie unterscheide ich beide voneinander und was weckt diese? Was ist ein vollkommener Markt (Utopie)? Wie regelt sich Angebot und Nachfrage? Warum wird von einem Produkt immer die gleiche Menge gekauft, obwohl der Preis immer teurer wird?

Sehr spannende Fragen aus meiner Welt.

Im Praxisteil haben wir ein eigenes WLAN eingerichtet. Die Computer wurden damit verbunden und mit Hilfe eines USB Sticks habe ich meinen PC zum Hotspot gemacht. Er hat zwar etwas rumgezickt, weil er den Stick nicht korrekt erkannt hat, aber letztendlich hat der Stärkere gewonnen. Ich habe 3 Arten von Diagnosesoftware auf den PC gespielt und damit die Ergebnisse des WLANS ausgelesen. Es geht hierbei um die Signalstärke, auf welchen Kanälen gesendet wird und welche Signale sich überschneiden. Immerhin haben 4 Gruppen gleichzeitig dieses Projekt in unserer Klasse gemacht.

Zum guten Schluß erstellte ich eine Heatmap ( Hitzekarte). Ich gehe zu verschiedenen Stellen unserer Etage und messe, wie an diesem Punkt die Erreichbarkeit des WLAN ist. Aus diesen einzelnen Informationen kann ich nun eine Karte erstellen, die mit Schwachstellen in der Abdeckung aufzeigt. Im Anschluß habe ich eine Repeater und einen Accesspoint installiert. So bekamen auch andere Semester mal für kurze Zeit WLAN aus einer Steckdose im Flur.

Die Prüfungsergebnisse

Prüfung Nr.1

Englisch

Es ist gut gelaufen. 3 Vokabeln waren falsch. Eine Vokabel wurde gnädig bewertet, eine andere wiederum war komplett verkehrt. Bei den Fragen nach  den Fachegriffen habe ich nur 2 von 6 Fragen beantworten können. Die Übersetzungen waren sehr gut und es gab nur einen Punkt Abzug.



Als Ergebnis konnte ich eine 1,8 vermerken. Mit der letzten Arbeit und der Vornote hat es knapp für eine 1,4 auf dem Zeugnis gereicht.

Prüfung Nr.2

Betriebswirtschaft

In meiner Lieblingsprüfung habe ich mit 1,9 abgeschnitten. Sie entsprach einer kaufmännischen Prüfung der IHK. Da gab es keinen Spielraum für Verhandlungen. Mit Vornoten komme ich auf eine gute 2 (1,7).

Prüfung Nr.3

Mischmasch-Arbeit Nr.1 (ITS)

In dieser Kombination aus 1. und 2. Semester hat (fast) alles hingehauen. Wie erwartet brachten mir die KWh kein Glück. Immerhin gab es einen Punkt für den richtigen Rechenweg ( Preis x 365 Tage = Jahreskosten), der Rest war ein Folgefehler. Die Programmierung brachte auch volle 20 Punkte. Lediglich bei den HTML-Tags habe ich eine Tag nicht korrekt geschrieben. Alles in Allem eine sehr gute 1,6.

Prüfung Nr.4

Telekommunikation

Es wurde die besagte Horrorarbeit. Mit meiner Vorbereitung hatte ich dennoch ein gutes Gefühl, nicht bei einer 5 zu enden. Auch hier wurde mir Watt zum Verhängnis. Die Aufgabe war einfacher als gedacht und ich mußte nur Addieren. Ich habe aber zu kompliziert gedacht und bin auf das falsche Ergebnis gekommen. Einen Punkt gab es noch dafür. Es gab 2 große Schaltbilder mit NTBA, Telefonen, Anschlüssen, S0-Bussen, IAE, UAE…Diese ließ ich erstmal links liegen und habe erst am Schluß einen Blick darauf geworfen. Ursprünglich war der Plan, die Arbeit ohne Ausfüllen der Grafiken abzugeben. Doch ich hatte noch 30 Minuten Zeit, also riskierte ich einen Blick. Ergebnis: 2 von 5 und 3 von 6 Punkten. Da hat sich das Malen gelohnt. Viele Begriffe waren eingebaut, die ich nicht kannte und die bestenfalls am Rande erwähnt wurden. Doch zu einer glatten 3,0 hat es gereicht und darauf bin ich sehr stolz. In Kombination mit der ITS-Note und noch anderen Bewertungen aus Präsentationen und Dokumentationen, sowie der ersten Netzwerktechnikarbeit, komme ich auf dem Zeugnis auf eine 1,9 = 2.

Prüfung Nr.5

Mischmasch-Arbeit Nr.2

Nach aktuellen Umfragen unter Kollegen, solte diese Arbeit glücklich mit einer 4 abgeschlossen werden. Einige rechnen sogar mit einer 6. Mal sehen. meine Erwartungen sind auch nur bei einer 5 gewesen. DIese habe ich leicht nach oben korrigiert. Mit einer 3,0 allerdings, würde ich auf eine 2 auf dem Zeugnis kommen. Wohl eher unrealistisch, aber wir werden (hoffentlich) nächste Woche sehen.


Die Nerven liegen blank

Prüfungswoche Nr. 2

Lampserver und Präsentationen

Unser Lampserver-Projekt wurde mit einem Webserver (Apache2, Mysql und Content Management) ausgestattet. Ein interessantes Thema, da ich in Zukunft meine Webseiten vom hauseigenen Server verwalten möchte. Allerdings bin ich immer noch ohne eine genaue Dokumentation jedes Schrittes aufgeschmissen. Spaß macht es dennoch.

An den folgenden Tagen wurden weiterhin Wiederholungen und Übungsaufgaben gebüffelt. Natürlich kam keine davon in der Prüfung dran :-).

Im Fach Englisch ging es mit normalem Unterricht weiter. Aktuelles Thema: „Das Keyboard“. Wozu sind die ganzen Tasten, wie heißen sie und was machen die Tasten, die ich noch nie verstanden habe?

Zusätzlich haben einige Kommilitonen noch austehende Präsentationen zum Thema Powershell gehalten (mit Benotung). Ich war froh, das ich mir das in der Prüfungswoche nicht mehr antun muss.

Prüfung Nr. 4: Telekommunikation

Mein schwerster Kampf.

Noch nie habe ich mich so intensiv auf eine Prüfung vorbereitet!

Noch nie habe ich so wenig in einem Fach verstanden!

Noch nie war ich froh mit einer Prüfung fertig zu sein!



Umso größer war die Freude über die erste Aufgabe. OK, eigentlich war es die letzte Aufgabe, aber ich fange immer hinten an zu lesen. Einmal Minus rechnen, einmal teilen, fertig. Hurra, ich habe 4 Punkte sicher!

Zuerst habe ich mir die Tabellen vorgenommen. B-Kanal und D-Kanal-Werte kann ich auswendig. Direkt danach eine Aufgabe mit der Beschriftung des S0-Busses. Zwar hatten wir so eine Aufgabe einmal Live an einem Übungspult gemacht, aber die Werte habe ich mir nicht gemerkt. So wollte es das Glück, das wir uns am Vorabend genau diese Werte angeschaut haben = volle Punktzahl.

In der Arbeit waren 2 große Zeichnungen, bei denen die Geräte und Anschlüsse verbunden und benannt werden sollten. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, diese nicht zu lösen. Jedoch war noch eine halbe Stunde Zeit und so begann ich mein Halbwissen auszukramen und habe Linien gezeichnet. Mal sehen für was es gereicht hat.

EIne Tabelle über Mehrgeräteanschlüsse sollte auch noch ausgefüllt werden. Ich konnte diese auswendig – wie gesagt, nicht alles war verstanden – und freute mich aufs Lösen. Und wieder einmal kam mein technischer Unsachverstand zu Tage. Worte, die ich noch nie gehört habe, brachten mich komplett aus dem Konzept. Eine scheinbar sichere wurde zu einer unlösbaren Aufgabe.

Danach hier noch ein bischen geraten und dort noch ein paar Striche gemacht und fertig war die Prüfung. Heftig.

Prüfung Nr. 5: Mischmasch-Arbeit Nr. 2

Aus insgesamt 3 Fächern wurde das Wissen zusammengetragen. Zudem war diese Arbeit neu aufgelegt worden, sodaß keine Übungsgrundlage bestand. Es war die länste Prüfung von allen, 2,5 Stunden Bearbeitungszeit.

Hier sollte unser aller Alptraum wahr werden.

„TRANSFERWISSEN“

Mein Ziel war es hier mit mindestens einer 5 rauszukommen. Nachdem ich einen ersten Blick gewagt habe, wurde ich zuversichtlicher. Zu jeder aufgabe konnte ich etwas hinschreiben. Mitnichten war alles korrekt, aber ich hatte ein reines Gewissen. Ich hoffe nun auf eine 3-4 wenn alles gut geht. Die Netzwerktechnik-Aufgaben waren ok. Nur bei der Elektrotechnik mußte ich wieder etwas passen. Daran sieht man schon in welche Richtung mein zukünftiger Beruf gehen wird. Dann war die Konzentration im Eimer. Ein beruhigendes NICHTS füllte meinen Kopf und entließ mich friedlich in das Wochenende.

Zum Abschluß der Woche haben wir uns an allen Variationen des Remote-Desktops ausgetobt ( Fernzugriff auf einen Computer von außen). Zugriff aus dem geleichen Netz, aus einem fremden Netz und über 2 weitere Computer. Alles geht, wenn man die Routingtabellen beherrscht.

Nach dieser Woche mache ich 3 Kreuze. Endlich vorbei und der Urlaub kann kommen. Jetzt sind nur noch 2 Wochen Unterricht zu überstehen. Der Kopf kann sich ausruhen und nach den Ferien ist wöchentlich wieder ein Spieleabend drin. Die habe ich vermisst und mein Kopf auch.

Wir sehen uns nächste Woche mit den Ergebnissen!



Auf in die Prüfungswochen

Prüfungswoche 1

Was erwartet mich?

Endlich ist es soweit. Die Prüfungen stehen an. Es ist der Zeitpunkt gekommen, an dem keine Informationen mehr in meinen Kopf passen. Es soll einfach nur noch vorbei gehen und dann in den Urlaub. Aber die letzte Konzentration muß ich noch sammeln.

Wir schreiben 5 Arbeiten in 2 Wochen.

In Woche 1 sind es Englisch, Betriebswirtschaft und eine „Mischmasch-Arbeit“ aus Elektrotechnik, Digitaltechnik, Programmieren, HTML, Strukturen, Grundlagen Netzwerktechnik…

In Woche 2 stehen Telekommunikation und ebenfalls eine „Mischmasch-Arbeit“ aus Netzwerktechnik für Fortgeschrittene, Elektrotechnik, Virtualisierung und weiteres Hintergrundwissen an

Prüfung Nr. 1 : Englisch

In diesem Fach gibt es die wenigsten Überraschungen. Abkürzungen, Vokabeln und Texte übersetzen. Als Bonbon gab es das erste Mal Fachfragen zu technischen Bauteilen, die wir anhand der Fragestellung identifizieren und die Abkürzung samt vollem Text niederschreiben sollten. Hier gab es für mich die meisten Probleme. 2 der 5 Fragen konnte ich nicht beantworten und improvisierte deshalb. Ebenso sind mir 3 Vokabeln abhanden gekommen. Die Übersetzung sollte funktioniert haben.

Prüfung Nr. 2 : Betriebswirtschaft

In diesem Fach fühle ich mich bekanntermaßen zuhause. Nachdem ich die ersten Zeilen gelesen habe, komme ich mir vor wie in meiner alten Abschlußprüfung des Kaufmanns im Einzelhandel. Eindeutige Fragen mit zweideutigen Antworten. Alle klingen ähnlich, aber nur eine stimmt. Ich liebe es. Zum Glück war die Arbeit Multiple-Choice und es kamen keine Rechenaufgaben vor. Zumindest habe ich mich auf keine Vorbereitet, weil uns das von Lehrkraftseite gesagt wurde.



Der erste Satz war: „Wir benötigen einen Taschenrechner!“

Waaaaas? Doch Netzplan und ABC-Analyse?

Nein, nur ein paar einfache 3-Satz-Aufgaben. Die sollte jeder gekonnt haben. Ein paar Dinge kamen unerwartet – vor allem weil wir sie noch nie behadelt haben – zumindest nach meiner Einschätzung. Selbst Wikipedia wußte über den abgefragten Begriff nichts zu schreiben. Aber im Zuge der Globalisierung (darum ging die Aufgabe) nahm ich die 2 Fehlerpunkte hin.

Prüfung Nr. 3: Mischmasch-Arbeit Nr. 1

Gestartet wurde mit 2 Fragen Elektrotechnik. Widerstände, Spannungen und Ohmwerte brachten mich nicht aus der Ruhe. Die U=R*I – Formel mußte nur angewandt werden und fertig. Aufgabe 2 ließ mich  aber kurz blass werden. P=U*I war kein Problem, aber dann stand etwas von KWh da und das wars.

Aufgabe zurückgestellt, am Ende nochmal draufgeschaut und geraten. Immerhin noch 1 Punkt!

Dann 4 Fragen Digitaltechnik. Schade, dass es nur diese waren. Davon hätte ich mehr machen können. Zahlen umrechnen von Binär in Hex oder Dezimal. Ein Kinderspiel weil logisch.

Daraufhin 2 Fragen PC-Technik. Die Bridge-Architektur zeichnen und eine Frage zum Mainboard beantworten, das wars mit dem ersten Semester-Stoff. Der größte Klopper kam aber in der Mitte. Eine A-4-Seite Programmcode in VB.Net. Ich sah ihnmir an und dachte, dass es das unfertigste Programm war, das ich je gesehen habe. Also erst mal den Rest bewältigen.

2 Fragen zu HTML. Darauf war ich nicht wirklich vorbereitet. In der Vorbereitung haben wir zwar 1-2 x die Struktur angeschaut aber das war es dann auch. Zum Glück wußte ich noch einige Tags (Befehle) weil ich diese Webseiten zusammenbastle.

Den Abschluß bildeten 2-3 Seiten Netzwerktechnik. Hier gab es keine Überraschungen. EIne Aufgabe, die wir schon mindestens 4 x in den Übungen bearbeitet haben, kam exakt so vor. Ich wußte die Ergebnisse auswendig. Jedoch sollte der Rechenweg angegeben werden. Da mußte ich kurz überlegen. Sollte aber alles geklappt haben.

Zeitserver und Verjährung

Verjährung und Wiederholungen

Ruhige Wochen vor den Prüfungen

Die Wochen vor den Prüfungen sind eher ruhig. Viele Wiederholungen, selbstständiges Lernen und Fragerunden mit und ohne Lehrkraft. Eigentlich alles wie ich mir es vorstelle. Mein einziges Problem sind die Themen für die letzte Arbeit am 29.06.. Klar haben wir Themen bekommen, jedoch sind es ALLE Themen, die wir behandelt haben. Es gibt so gut wie keine Abgrenzung bei den Themen die abgefragt werden. Zusätzlich wird Transferwissen abgefragt, d.h. die erworbenen Inhalte von verschiedenen Fächern müssen in praktischen Situationen beispielhaft angewandt werden. Und genau da liegt noch mein größtes Problem. Ich kann zwar einiges an Inhalten lernen – wenn auch nicht alles verstehen – doch die Anwendung und das Umwandeln in die Praxis ist mir noch fern.

Trotzdem versuche ich es nach besten Kräften. Jeder Abend ist mit 2,5 – 3 Stunden zusätzlichem Lernen in der Gruppe belegt. So komme ich langsam vorwärts und hoffe es gelingt mir eine bessere Note als eine 5. Denn mit den Vornoten sollte ich mindestens auf eine 3 kommen.

Eins der wenigen Fächer in denen noch Unterricht gemacht wird, ist die Betriebswirtschaft. Wir beschäftigen uns mit Verjährung von Verträgen und Hemmungen, die diese Verzögern. Was passiert, wenn nicht rechtzeitig gezahlt wird und wie sieht es mit Verzugszinsen und Mahngebühren aus?



Alles interessante Themen, die in den  Zeiten von Onlineshopping eine neue Bedeutung gewonnen haben. Hier sind Fristen und Rücksendungen etwas anders zu handhaben wie im Tagesgeschäft des stationären Handels.

Meine Erfahrungen mit Onlinehandel und Webseiten kann ich hier gut einbringen und einiges lerne ich noch dazu.

Blu-ray-Discs und Verschlüsselung

Der Englisch-Unterricht geht mit den Blu-ray-Discs weiter. Wieso heißen sie so? Wo kommt das blaue Licht her? Warum liegt es eigentlich mehr im Bereich des violetten Lichts? Was macht das blaue Licht (Zitat: „Es leuchtet Blau!“ John Rambo)? Zusätzlich gab es neue Fachbegriffe und Vokabeln zu diesem Themenbereich.

Im Bereich der Verschlüsselung haben wir Fragen aufgearbeitet und die vorhandenen Skripte erneut durchgearbeitet. Die meisten Unklarheiten gab es bei Session-Keys, öffentlichen und privaten Schlüsseln sowie Zertifikaten. Hier hilft nur üben und nachzeichnen.

Routerkonfigurationen und Zeitserver

Mittwochs ging es mit verschiedenen Routermodellen weiter. Jede Gruppe bekam ein Gerät, welches angeschlossen und für unser Netzwerk konfiguriert werden soll. Diese Woche gab es einen DSL-Router der DTAG (Deutsche Telekom AG), den Speedport. AN diesem Router sind sehr viel weniger Einstellungen möglich als an einer Fritzbox. Dies ist dem Grund geschuldet, dass er für Endkunden gedacht ist. Stecker rein, Strom dran, anschalten, Fertig. Ich merke, dass ich  einige Einstellungen schneller finde, je öfter wir diese Routine durchlaufen. So kann es weiter gehen.

Am Nachmittag wurde der Speedport wieder abgebaut und durch einen TP-Link TL-ER6020 ersetzt. Auch an diesem Gerät das gleiche Prozedere. Auf Werkseinstellungen zurücksetzen, in das Netzwerk integrieren, Routing einstellen und konfigurieren.

Verschiedene Übungen zu Routern und der Firewall rundeten diese Installation ab.

Zum Abschluß durfte jeder noch einen Zeitserver in unserem virtuellen System einrichten. Wozu mag mancher fragen? Jeder Computer hat doch eine Uhr?

Es ist wichtig, dass alle Geräte die exakt gleiche Zeit haben, wenn z.B. Datensicherungen synchronisiert oder Akten identisch abgelegt werden sollen. Aus dem Grund verbinden wir unsere Computer mit der Atomuhr in Braunschweig. Die Physikalisch-Technischen Bundesanstalt bietet jedem die Möglichkeit, sich mit deren Server zu verbinden und somit mehrere Rechner zu synchronisieren.