Fachinformatiker für Systemintegration

Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration

Mein Name ist Manfred Krebs und ich habe am 04.Juli 2017 eine Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration (FISI) begonnen. Da ich nicht mehr in meinem Beruf als Kaufmann im Lebensmittel -Einzelhandel arbeiten kann, mußte ich diesen Weg wählen.

Manfred Krebs




Ich bin 43 Jahre alt und versuche mir mit dieser Ausbildung eine neue Zukunft zu schaffen in der ich mich und meine Familie ernähren kann.

Wir haben einen schwerbehinderten Sohn, um den wir uns kümmern müssen, aber das muß nun meine Frau die Woche über alleine schaffen.

Ich bin im BFW Birkenfeld im Internat untergebracht. Dort habe ich ein Einzelzimmer. Dies, sowie die Verpflegung und Arbeitsmittel, werden von der Rentenversicherung BUND in Berlin übernommen.

Ich werde in diesem Blog meine persönlichen und absolut subjektiven Eindrücke und Erfahrungen der Umschulung beschreiben. Wie leicht oder wie schwer mir manches gefallen ist und warum. Den durchgenommenen Lernstoff werde ich auch angeben, so daß Ihr Euch einen Eindruck machen könnt, wie der Ablauf ist.

Wer noch unentschlossen ist und nicht weiß ob er diesen Beruf erlernen soll, dem kann ich praktische Tipps zur Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration geben.

Unser Lehrer für E-Technik, PC-Technik und Progammieren –> HerrKluge (Name von der Redaktion geändert)

Unsere Lehrerin für Betriebswirtschaft, Kundenschulung und Präsentation –> Frau Schulz (Name von der Redaktion geändert)

Unser Englisch-Lehrer –> Herr Müller (Name von der Redaktion geändert)



Zur Verfügung gestellte Arbeitmittel

Das BFW Birkenfeld stellt wirklich alles, was man zur Ausbildung benötigt. Vom Bleistift, Hefte, Bücher über USB-Sticks hin zu einem kompletten, neuen PC inkl. Windows 10 und sämtlicher benötigter Software für die Dauer der Ausbildung.

Tagesablauf

Mein Tag beginnt – nach Aufstehen und Eiweißshake trinken – um 7:30 Uhr mit dem Unterricht. Um 12:30 Uhr geht es zur Mittagspause.

Es stehen immer 3 verschiedene Menus zur Auswahl:

  1. Vollkost
  2. Fitline
  3. Vegetarisch

Zusätzlich ist immer eine Suppe und ein Dessert, sowie eine große Salatbar vorhanden. Getränke gibt es vom Wasser über Tee bis zu Säften.

Der Unterricht am Nachmittag beginnt am 13:30 Uhr und endet um 15:50 Uhr. Bis um 20.00 Uhr habe ich die Möglichkeit an MEINEM PC zulernen und zu arbeiten. Abendessen wird von 18.00 -19.00 Uhr „serviert“. In den freien Zeit bietet das BFW Birkenfeld ein reichhaltiges Angebot an Aktivitäten an.

  • eigener Fitnessraum
  • Bogenschießen
  • Fitnesskurs
  • Billard
  • Tischtennis
  • Dart
  • Radfahren……

Ich dürfte also keine Langeweile haben.

2 Wochen bis zum Praktikum

Nächstes Wochenende ist es soweit. 1,5 Jahre Umschulung liegen hinter mir und das Praktikum beginnt. Doch die Aufregung wird größer.

Unsicherheit

Wie genau soll mein Projekt aussehen? Kann ich es schaffen, alles funktionierend aufzubauen? Wie wird es im Praktikumsbetrieb sein? Habe ich genug Zeit, mich während des Praktikums ausreichend auf die schriftliche Prüfung vorzubereiten? Kann ich den Fragen der Prüfer standhalten? Stimmt mein Lehrer dem Projektantrag zu? Reichen die Komponenten oder müssen noch Dinge hinzu, die ich noch nicht beherrsche? Sind meine Wege innerhalb des Netzwerkes korrekt oder geht nicht einmal der Server?

Fragen über Fragen und die Zeit fängt an zu rennen. Bei 13 Kollegen im Lehrgang ist es sehr zeitaufwändig für unseren Ausbilder, jedem gerecht zu werden. Jeder hat Fragen, jeder ist unsicher, jeder macht das erste Mal so ein großes Projekt. Jeder möchte es so gut wie möglich machen. Doch jeder stößt auch an seine Grenzen und muß neue Dinge ausprobieren. Einfache Probleme brauchen Stunden um sie zu lösen. Sei es durch eine neuere Version eines Programmes oder falsche Konfigurationen. Eigene Wege gehen und dem Ziel weiter näher kommen, das ist der Plan.



Bei mir bedeutet das zuerst einmal herausfinden, welche Komponenten das Kassensystem benötigt. Bei einem Besuch in meinem Praktikumsbetrieb habe ich diese Informationen bekommen. Am Freitag Mittag habe ich mir die Zeit genommen, dort vorbeizufahren. Freundlicherweise haben sich der IT-Chef und die Personalcheffin freigemacht um meine Fragen zu beantworten. Sie waren von meinem Projekt sehr angetan. Verschiedene Änderungen wurden mir empfohlen:

  • Den Einbau von Windows Servern statt Linux Servern
  • Die Einrichtung eines Datenbankservers
  • Die Nutzung eines Adminzugangs für die Kassensysteme statt einer VPN (siehe mein Bericht vom 28.10.2018 oder von der letzten Woche)
  • Das Weglassen der mobilen Bestellaufnahmegeräte (Handhelds)
  • Das RDX-Laufwerk soll wegfallen zugunsten einer Backup-Cloud

Mit diesen Informationen habe ich meinen Plan neu gestaltet. Mittlerweile bin ich bei Version 4. Unser Lehrer hat noch nicht intensiver draufgeschaut. Also weiß ich nicht, ob die Menge der Komponenten so ausreichend ist.

Backup-Cloud

Zuerst nehme ich die Backup-Cloud in Angriff. Ich kontrolliere zuerst die Backups, die über das Wochenende angelegt wurden. Es hat alles funktioniert und insgesamt 3 Abbilder meiner Daten wurden auf dem RDX-Laufwerk abgelegt. Nun fing ich an eine Lösung für die Cloud zu suchen. Das Backup-Programm Iperius gibt mir die Möglichkeit zwischen den Datenspeicherorten zu wählen. So gab ich eine Cloud an. Ich wählte die Gratis-Varianten Google Drive und One Drive von Microsoft. Doch hier kam leider keine Verbindung zustande. Anscheinend stimmte etwas mit den Paswörtern nicht. Doch da ich keine Lösung gefunden habe, probierte ich es mit der Goolge Cloud. Diese ist für 12 Monate kostenlos, wenngleich man seine Kreditkartendaten hinterlegen muß. Ich werde also ein Auge auf Google haben. Doch hier bekam ich die gewünschten Zugangsdaten und konnte eine Verbindung herstellen. Als Firma wird man seine Daten schließlich auch nicht auf ein OneDrive-Konto mit ein paar GB legen :-).

Die schwierigste Aufgabe war das festsetzen der Backup-Art. Ich wußte, dass ich ein Vollbackup und dann täglich ein differentielles Backup benötige. Diese speichert die letzten Änderungen im Vergleich zum letzten Vollbackup. Der Vorteil besteht darin, nur diese beiden Datenquellen aus dem Netz herunter zu laden. Bei einem inkrementellen Backup müßten alle letzten Speicherdaten seit dem letzten Vollbackup geladen werden.



Datenbank-Server

Für den Datenbankserver habe ich mir Hilfe geholt. Unser Lehrer für dieses Fach ist mir bei der Installation zur Seite gestanden. Es ist nicht sonderlich schwer, aber einige Kniffe sollte man beachten. So habe ich zuerst einen Windows Server 2016 erstellt. Hierauf kam die Microsoft SQL Datenbank. Nun habe ich zwar noch kein Gerät, das Informationen auf diese Datenbank bringt, jedoch werde ich zum Versuch einige Datenbanken anlegen. Damit das funktioniert muß ich noch einige Erweiterungen installieren. Dazu brauche ich einen Internetzugang auf meiner virtuellen Maschine. Diese hergestelle war wieder eine Stunde vorbei. Nun soll das ganze Projekt maximal 35h dauernd bis es fertig ist. Ich sehe meine Zeit schwinden. Ich dokumentiere mir zwar jeden Schritt, doch ein sicheres Gefühl habe ich noch nicht. Immer wenn ich vor dem nächsten Schritt stehe, habe ich das Gefühl, nichts zu wissen. Zum Glück habe ich aber Kollegen.

Im nächsten Schritt werde ich versuchen ein Gespräch mit unserem Ausbilder zu bekommen. Ich hänge sonst zu sehr in der Luft. Die Verbindungen unter den 3 virtuellen Servern müssen noch hergestellt und die Switches konfiguriert. Das werde ich in der nächsten Woche real aufbauen.



Praktische Übungen

Heute möchte ich euch von meiner ersten Woche der Projektvorbereitung erzählen.

Nachtrag der Noten

Doch zu allererst die letzten Noten für Leistungsüberprüfungen. Vor einigen Wochen haben wir Englisch geschrieben. Es gab dieses Mal viele Übersetzungen. Diese Korrekturen haben viel Zeit in Anspruch genommen, so gab es die Noten erst diese Woche. Mit einer 1,1 bin ich stabil. So wird dann auch die Endnote aussehen. In Betriebswirtschaft hatte ich gehöriges Herzklopfen vor der Arbeit. Doch zum guten Schluß war es unnötig. Relativ einfache Fragen und Definitionen. Hier bin ich mit einer 1,3 ausgestiegen. Damit sollte eine 2 auf dem Zeugnis drin sein. Auch wenn die Meinungen über den Schwierigkeitsgrad geteilt waren, war der Schnitt gut. Allerdings schreiben auch noch 6 Kranke nächste Woche nach.



Praktische Übungen

Ich muß mir Gedanken über mein Prüfungsprojekt machen. Ein Server soll rein und ein Kassensystem, dass ich von meinem Praktikumsbetrieb freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekomme. In dieser Woche habe ich auch ein par Vorinformationen darüber bekommen, so dass ich mir ein Bild über die benötigten Ressourcen und Software machen kann. Ein erster bebildeter Plan ist entstanden. Ich versuche den Server, den Router ( pfSense) und evtl. einen Webserver und einen Datenbankserver zu erstellen. Diese werden mit einem virtuellen Büro und einem Verkaufsraum verbunden. Die Sicherung der Artikeldaten wird mittels Backup auf einem RDX-Laufwerk vorgenommen. Eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) sorgt für die Ausfallsicherung des Stroms bei dem System. Strom weg = USV an. Da auch der Chef mal von zuhause auf die Verkaufszahlen schauen möchte, richte ich eine End-to-Site-Verbindung ein. Damit kann er von seinem Laptop, Handy oder PC zuhause auf den Server im Geschäft zugreifen. Um das zu ermöglichen werde ich eine VLAN (virtuelles LocalAreaNetwork) -Verbindung kreieren und über verschiedene Switches und Patchpanels leiten. Mit einer VPN-Verbindung (Virtual PrivateNetwork) kommt ein Datenaustausch zu stande.

VLAN und VPN

Um taktisch an die Aufgabe heranzugehen, habe ich mir einen Plan von den Einzelaufgaben gemacht. Zuerst habe ich mich am VLAN versucht. Dies hatten wir schon einmal mit Anleitung gemacht. Natürlich trat auch hier ein Problem bei der Anbindung der neuen virtuellen Switche auf. Mit Unterstützung war die Verbindung hergestellt. Die VPN war die größere Herausforderung. Da wir so etwas noch nicht über die pfSense (Firewalldistribution) gemacht hatten, stand viel Ausprobieren auf dem Programm. Die erste Verbindung sollte auf einen PC im gleichen Netzwerk gehen. Nach einigen Versuchen und viel Fragen hat die Verbindung funktioniert. Mir ist da wieder klar geworden, dass ich den Zusammenhang der einzelnen Komponenten noch nicht richtig verstanden habe. Mit einmaligem durchnehmen ist es nicht getan. Doch dafür ist dieser Monat ja da. Um Auszuprobieren und zu Üben. Immerhin bin ich auf mich alleine gestellt. Jeder arbeitet an seinem eigenen Projekt. Doch Hilfe bekomme ich immer von jeder Seite. Danke dafür. Nun ging es an die mobile Anbindung. Ich wollte mein Handy mit dem Netzwerk des BFW verbinden. Hierfür benötigte ich eine DSL Verbindung. Also Modem an einen Switch angeschlossen und diese konfiguriert. Die App aufs Handy laden – auch wenn ich erst 3 ausprobiert habe. Die Daten und Zertifikate eingeben und schon hatte ich Zugriff. Hört sich leicher an als es war. Der Zeitraum umfasste einen ganzen Tag. Aber ich war froh und stolz, als alles funktionierte.

Einen kleinen Wehrmutstropfen gab es. Am Morgen klingelte mein Handy nicht, weil die VPN-Einstellungen noch nicht gelöscht waren. Dumm gelaufen.



Das Kassensystem


Das zu installierende Kassensystem macht einen sehr guten Eindruck. Es vereint die Möglichkeiten einer Webseite mit denen einer Kasse. Von Filtern, Gutscheinen, Zahlungsarten, persönliches Display, Tischreservierung Kellnerschlüssel, Berichte usw. wird für jeden etwas geboten. Ich muß mich nun entscheiden, welche dieser Funktionen ich nutzen möchte. Vor allem, welche Funktionen sinnvoll ins Projekt passen. Zwischen den Kassen ist ein Peer-to-Peer-Netzwerk. Damit funktionieren diese auch beim Ausfall der Netzwerkverbindung. Ist diese wieder hergestellt, werden die Daten an den Server übertragen. Die Installation von tragbaren Geräten ist ebenso möglich. Ich muß mich nur entscheiden, ob ich die Software auf mein Handy oder ein anderes Gerät installiere. Die Vorgabe enthält einen Datenbankserver. Diesen werde ich das erste Mal diese Woche erstellen. Vielleicht fällt dadurch auch der Webserver weg. Das entscheide ich im Laufe der nächsten Woche. Das Projekt soll immerhin maximal 35h Aufbauzeit haben. Das beinhaltet auch die Kontrolle aller Funktionen. Ich muß alle Schritte mit Bild und Text dokumentieren, damit ich meine Doku im Anschluß vernünftig schreiben kann. Das Projekt steht nur 1,5 Wochen und wird dann wieder abgebaut. Eine Ergänzung von fehlenden Daten müßte ich aus dem Gedächntis erstellen. Evtl. wäre auch ein erneuter Teilaufbau möglich. Doch das müßte im Praktikum geschehen. Also besser direkt alles korrekt machen.

Ich hoffe es war nicht zuviel technisches Geschwafel und ihr seid bis zum Ende mitgekommen. Aber das wird meine Zukunft sein. Ich freue mich auf die nächste Woche. An deren Ende sollte mein Projektantrag für die IHK in schriftlicher Form stehen.



Das Jahr der Prüfungen

Ich wünsche meinen Lesern ein frohes und gesundes neues Jahr 2019.

Mit dem neuen Jahr sind auch die letzten 3,5 Wochen vor dem Praktikum angebrochen. In dieser Zeit werden ich mich auf die Prüfungen und das Prüfungsprojekt vorbereiten. Das kann spannend oder sehr zäh werden.

Mein Plan für das Projekt nimmt langsam Gestalt an. Ich habe vor, ein Kassensystem an ein bestehendes Netzwerk anzuschließen. Aktuell gibt es die dritte Version dieses Plans.

Prüfungen

Folgende Prüfungen stehen in diesem Jahr an:

  1. Projektaufbau
  2. Schriftliche Prüfung
  3. Präsentation des Projektes mit anschließendem Fachgespräch

1. Projektaufbau

Im April wird das von mir geplante Projekt in den Räumlichkeiten des BFW aufgebaut. Da wir eine sehr große Gruppe haben, wird unser Lehrgang geteilt. Für den Aufbau stehen uns 2 Wochen zur Verfügung. In Stunden dürfen 35 nicht überschritten werden ( Vorgabe der IHK).



Detailliert bedeutet das:

In Woche 1 (Mo.-Fr.): Zusammensuchen der Komponenten, Technische Umsetzung, Ständige Dokumentation.

In Woche 2 (Mo.-Mi.): Beenden der Arbeiten und Lösen der letzten Probleme. (Do.) Präsentieren des Projektes im BFW für die IT-Lehrgänge (Semester 1-3) und Fachpublikum ( Lehrer, Praktikumsfirmen…). (Fr.) Abbau des Projektes mit der Möglichkeit fehlende Screenshots und Informationen zu dokumentieren.

2. Schriftliche Prüfung

Im Mai werden hier im BFW die schriftlichen Prüfungen geschrieben. Hierfür bin ich für wieder für 2 Wochen im BFW. Diese werden aus dem Wiederholen von Inhalten und dem Erarbeiten von alten Prüfungen bestehen. Voraussichtlich am Donnerstag der zweiten Woche, werden 3 Prüfungen geschrieben. Diese bestehen aus der Kernqualifikation, Fachqualifikation und Wirtschafts- und Sozialkunde.

Meine Kompetenz liegt natürlich im Bereich WISO. Sollte ich die Kern- und Fachqualifikation mit 5 und die WISO-Prüfung mit 1 bestehen, wäre ich trotzdem durchgekommen. Nur eine 6 in einem Fach verhindert automatisch ein Bestehen. Mein Ziel ist es aber alle Teile mit mindestens 3 zu bestehen. So ambitioniert bin ich schließlich. Ich darf auch mit Fragen rechnen, die in keiner bisherigen Prüfung vorkamen. Die Technik entwickelt sich so schnell, dass zu Neuerungen oft ein Frage kommt.

3. Präsentation des Projektes mit anschließendem Fachgespräch

Am 03.07. ist es dann soweit. Der letzte Teil der Prüfung steht an. Hier muss die Dokumentation aus dem Projekt in schriftlicher ( pdf) Form der Prüfungskommission vorliegen. Anhand dieser wird meine 15 minütige Projektvorstellung bewertet. Im Anschluß kommt dann meine Achillesferse – Das Fachgespräch. In diesem dürfen Fragen zu meinem Projekt, zu den Bereichen Technik und Durchführung, gestellt werden. Technik…Ich werde froh sein, wenn der Aufbau funktioniert. Fragen dazu werden schwierig aber nicht unmöglich. Reden kann ich schließlich. Ich muß auf meine Tagesform und etwas Glück hoffen.

Am Ende der Prüfung bin ich Fachinformatiker für Systemintegration. Der Tag sollte mit einer kleinen Feier beendet werden. Am nächsten Tag beginnt der Ernst des Lebens wieder.

Soweit mein Überblick über die nächsten Monate. Ich hoffe, ich kann euch zwischendurch interessante Infos mitteilen. Diese werden allerdings in loser Folge niedergeschrieben. Drückt mir die Daumen.

Euer Manfred



Frohe Weihnachten

Die letzten Tage des Jahres sind angebrochen. Eine leichte Lustlosigkeit hat sich breit gemacht. Die Erwartung auf ein paar freie Tage sind groß. Ausruhen, mit der Familie feiern, entspannte Zweisamkeit, Freunde treffen, auftanken für das letzte Semester und die Prüfungen.

Das Prüfungsprojekt

Wie schon im letzten Bericht geschrieben, beschäftigen wir uns hauptsächlich mit unserem Netzwerk-Projekt. Meines ist fertig gestellt und eine gute Vorlage für mein Prüfungsprojekt. Leider habe ich noch keine Rückmeldung von meinem Praktikumsbetrieb erhalten. Sie wollten mir ein Projekt aus der Praxis geben um mich direkt daran zu messen. Ich freue mich sehr darauf. Allerdings habe ich mich gedanklich auch schon sehr darauf festgelegt. Nun sind es noch 4 Wochen im Januar, bis es in die Praktika geht. Wenn ich einen Termin in der ersten Woche bekomme ist es gut, in der zweiten Woche geht gerade noch. In der dritten ist es eigentlich schon zu spät, da die Anträge schon fertig sein sollten für die IHK.

Um nicht komplett ohne etwas dazusitzen, habe ich schon einen Plan entworfen und ein Kassensystem eingebunden. Ich bin gespannt, ob das in etwa der Realität entspricht.



Weihnachtsmarkt und HB

Die letzten Arbeiten sind geschrieben! Auf die Note in Englisch warte ich wohl noch bis zum nächsten Jahr. In der letzten Woche stand die letzte Arbeit in HB an. Zusätzlich liegt in dieser Woche noch unsere Weihnachtsfeier des BFW’s (Mittwoch) und die unseres Jahrgangs (Donnerstag). Ein enger Zeitplan. Am der offiziellen Weihnachtsfeier habe ich mich zum Klavierspielen und Singen bereit erklärt. Zusätzlich statte ich noch den Stand der IT’ler mit Keksen und Gebäck aus. Dafür gingen die Abende am Beginn der Woche drauf. Also keine Zeit zu lernen. Da unser Wissen über HB noch sehr rudimetär erschein, wurde die Arbeit auf die Weihnachtswoche verschoben. Puh, Glück gehabt. Mittwoch und Donnerstag habe ich mit Aufbau, Durchführung und Abbau von Stand und Musik verbracht. Die fehlenden Lerninhalte habe ich am Freitag aufgeholt.

DIe HB-Arbeit war super. Zumindest für mich. Einfache Fragen, simples Ausrechnen ( Prozent, +,-) wenige Definitionen für viele Punkte. Eine gute Note sollte drin sein. Vor allem, wenn man weiß wie verrückt ich mich vorher gemacht habe. Abgehakt, das war die letzte Arbeit der Umschulung!

Datenbanken

Leider mußte der Unterricht zu den Datenbanken ausfallen. Nach der Neustrukturierung unseres LANs, gab es Probleme mit dem Routing. Die von uns benötigte Online-Datenbank war nicht erreichbar. In der letzten Woche war alles sehr gut erreichbar und von uns auch darauf getestet. So blieb und Zeit für die Arbeit am Projekt.

Projektantrag

Zum Abschluß der Woche gab es eine Führung durch den Antrag des Prüfungsprojektes. Was muß rein, was evtl. und was nicht. Die Abgabezeiten sind zwingend einzuhalten. Die Mail mit der Bestätigung zum Projekt ausdrucken und aufheben. Diese kommt in den Projektbericht hinein. In diesem Zuge habe ich mich auch für einen Projektbegleiter entschieden. Unsere HB-Lehrerin übernimmt den Job bei mir. Hier geht es nicht um inhaltliche Dinge, sondern um das Gegenlesen der Dokumentation. Bei 13 Prüflingen wäre das zuviel für einen Lehrer (13 x 50 Seiten).



Nun wünsche ich euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mit wünsche ich einen guten Start ins Projekt und baldige Rückmeldung von meinem Praktikumsbetrieb. Bis zum nächsten Jahr

Euer Manfred

Nur noch Praxis

Die letzten Wochen der theoretischen Ausbildung sind angebrochen. Ich merke, das die Freude auf das Praktikum zunimmt. Im Unterricht wirkt sich das auch aus. Es gibt aktuell 4 Fächer: TOE ( Englisch), HB (Betriebswirtschaft), Datenbanken und den Praxisteil mit Prüfungsvorbereitung.

Der letztere Bereich nimmt 85% des Unterrichts in Anspruch. Da ich dort nicht der Cleverste bin, merke ich, wie die Motivation zu Lernen merklich nachläßt. Ich versuche dem Unterricht zu folgen, aber es wird deutlich, dass die Praxisthemen rund um die Virtualisierung (Server/ Gruppenrichtlinien) nicht meine Zukunft sein werden.

Betriebswirtschaft

Am Montagmorgen wühlen wir uns durch die Betriebsabrechnungsbögen, Bilanzen, Kostenträgerblätter und Verkaufskalkulationen. Die letzte Arbeit steht am 12.12. an. Meine Vornoten sind gut. Somit mache ich mir keinen allzugroßen Druck. Allerdings fehlt mir noch die Vorstellung der Aufgabenstellung in der Arbeit. Das Grundprinzip allen Rechnens ist der Dreisatz. Den beherrsche ich im Schlaf. Doch was kommt noch? Das Rechnen im und vom Hundert sollte auch klappen. Somit bezieht sich die Vorbereitung hauptsächlich auf das Lernen der Grundsätze und Definitionen.

TOE

Englisch nähert sich seinem Ende. Am 04.12. schreiben wir unsere letzte Arbeit. Es wird die schwerste Arbeit für mich werden. Soviele unbekannte Vokabeln waren mir noch nie untergekommen. Eselsbrücken sind auch schwer herzustellen. Also üben, üben, üben, anders gehts nicht. Die Übersetzungen kommen dann ganz von alleine. Nach dieser Arbeit wird der Unterricht eingestellt. Die weiteren Unterweisungen finden dann im normalen Unterricht statt und beziehen sich auf Texte mit technischem Inhalt. Aus diesen müssen wir die erforderlichen Informationen herauslesen, die zur Bewältigung der Aufgaben nötig sind.



Datenbanken

Wir quälen uns durch das SQL. Hier fehlt mir das logische Verständnis, um die erforderlichen Infos aus der Aufgabenstellung heraus zu lesen. Deshalb ist das wöchentliche Üben zwingend erforderlich. Zusätzlich gibt es neue Befehle, die erlernt werden wollen.

Der Praxisteil mit Prüfungsvorbereitung

In der Prüfungsvorereitung bearbeiten wir alte Abschlußprüfungen. Die Jahre 2017 und Sommer 2016 sind schon fertig. Ich sehe mich aktuell bei ca. 50%. Wobei ich auf dieses Ergebnis komme, wenn ich keine Hilfestellung habe. Nach dem Erklären der Aufgaben könnte ich diese auch lösen. Die Schwierigkeit liegt im Verständnis. Meist ist die Lösung simpel, aber in viel Text verpackt. Es gibt allerdings einige neue Themen. Diese wurden bisher entweder nur angerissen oder noch gar nicht besprochen. Hier bekommen wir Nachhilfe. Also gibt es doch noch 1-2 Themen, die uns unbekannt sind. Angeblich findet die Prüfungskommission immer ein Thema was sehr aktuell und demnach nicht unbedingt in der Vorbereitung abgehandelt ist.

In unserem ABC-Versand-Projekt mit Router, Server, PFSense und Co. geht es voran. Aber trotzdem an mir vorbei. Die Einrichtung der einzelnen Komponenten stellt kein Problem mehr für mich dar. Mein Problem sind die Zusammenhänge untereinander. Wir arbeiten zeitgleich an mehreren Bildschirmen mit ähnlichen Inhalten. Offen sind z.B. der Microsoft Server, 2 Windows-Client-PC’s, die PFSense über Browser im Host, im Windows-Server der Browser und die Gruppenrichtlinienverwaltung, der Gruppenrichtlinien-Editor, Der normale Editor…

In diesem Gewusel soll ich nun bestimmte Ordner finden die auf fast jedem dieser Geräte existieren. Selbst bei genauer Anleitung ist es für mich schwer zu folgen. Hier hilft mir die exakte Dokumentation der Vorgänge. Da ich nicht gut folgen kann, ist meine Doku echt mies. Ich habe zum Glück liebe Kollegen, die das besser können, da sie es auch besser verstehen.

Im frisch installierten Active Directory (AD) ( auf der Serveroberfläche von Windows) gibt es viele neue Dinge zu finden. Domänen werden angelegt, Benutzer hinzugefügt, Rechte vergeben, Ordner angelegt… Alles, was wir vorher schon mit Linux getan haben. Viele Dinge werden vom AD automatisch gemacht. Dies vereinfacht das Einstellen des DNS und DHCP’S.

Trotz aller Probleme, die ich mit den aktuellen Themen habe, komme ich ganz gut zurecht. Dank der Hilfe von Kollegen und mehrfachem Üben werde ich gut durchkommen. Ich habe wegen meines Abschlußprojektes noch einmal Kontakt mit meinem Praktikumsbetrieb aufgenommen und hoffe, dass ich in diesem Monat noch ein reales Projekt aus dem Unternehmen bekomme, auf das ich mich im Januar vorbereiten kann.

In der nächsten Woche stehen 2 Weihnachtsfeiern an. Ob ich da einen Bericht schreiben kann, wird sich zeigen :-). Liebe Grüße euer Manfred



Projekte und Arbeiten

Das sind momentan die vorherrschenden Themen. Deshalb werde ich 2 Wochen zusammenfassen.

Montag ist BWL-Tag. Heute gab es die Arbeiten zurück. Mit einer 1,7 bin ich sehr zufrieden. Wobei ein paar Flüchtigkeitsfehler weniger eine 1 bedeutet hätten. Aber ich will nicht klagen. Anschließend ging es mit Buchführung weiter. Meine Kenntnisse in diesem Fach liegen gute 27 Jahre zurück. In der Praxis mußte ich diese nie anwenden. Doch T-Konten, Bilanzen und Abschlußkonten sind mir noch ein Begriff. Es macht Spaß sich wieder mit etwas kaufmännischem zu beschäftigen. Allerdings glaube ich nicht, dass ich diese Dinge in der Praxis anwenden werde. Über die Kosten- Leistungsrechnung und Anderskosten wurden wir über Zusatzkosten und Betriebskostenrechnungen gelehrt. Ich finde , es geht etwas zu sehr ins Detail für einen Fisi. Wenn es aber die Vorgabe der IHK ist, dann kann ich nix dran machen.

Englisch

In TOE ging es mit den Themen IPv6 und VLANs weiter. Das Thema IPv6 ist sehr aktuell und es macht Spaß sich noch einmal mit den Begrifflichkeiten auseinanderzusetzen. Gleichzeitig ist es eine Vorbereitung auf die nächste Arbeit am 04.12. – hoffentlich die Letzte. Bin gespannt wie ich in der Aktuellen abgeschnitten habe. Die Rückgabe soll nächste Woche erfolgen.

VLANs sind interessant, weil wir dieses Thema gerade in der Praxis behandeln.

SQL-Datenbanken

Nachdem wir unsere Datenbanken und deren Abfragen in MS-Access durchgeführt haben, durften wir diese über SQL wiederholen. Also weg von der grafischen Oberfläche, hin zu einer rein textbasierten Darstellung. Befehle lernen, Formeln kreieren und auch noch wissen was der Text von einem verlangt, das sind die größten Herausforderungen. Mit dem Buch in der Hand funktionieren die Übungen ganz gut. Alleine traue ich sie mir noch nicht zu. In den  Abschlussprüfungen bekommen wir einen Text, aus dem dann eine SQL-Abfrage erstellt werden soll. Ich denke ich streiche dieses Thema 🙂

Projekt Tunnel und ABC-Versand

Bei unserem VPN-Tunnel ist Licht am Ende zu sehen. Die Zertifikate sind erstellt und auf allen Virtuellen Maschinen verteilt. Nun könne alle miteinander kommunizieren, ohne sich Sorgen um die Sicherheit zu machen. Alle Infos sind verschlüsselt und abgesichert. Eigentlich ganz einfach. Nun frage ich mich, warum Firmen dafür 99,-€ – 300,-€ im Jahr verlangen.

Unser neues Projekt ist ein Netzwerk mittels Proxmox. Proxmox ist eine Serveroberfläche, auf der wir virtuell einen Windows-Server, einen LAMP-Server, mehrere Windows-PC’s und eine PFSense installieren. Dazu haben wir den Server konfiguriert und seine Funktionalität getestet. Die Kabelverbindungen wurden entsprechend in unserem Raum erstellt. Zu Schluss kam der Server in einen passenden Serverraum ( jedenfalls so in etwa). Da steht er nun und wartet darauf von uns mit Daten gefüttert zu werden. Die vergebene IP ist von unseren Rechnern mit dem Browser aufrufbar. So können wir ihn von unserem Arbeitsplatz aus bedienen, ohne immer bis zum Serverraum laufen zu müssen. Damit dies alles klappt haben wir Stunden mit der Planung verbracht. IP’s mussten vergeben und Switche konfiguriert werden. Wenn eine Kleinigkeit nicht aufgeschrieben ist, kann ich im schlimmsten Fall wieder von vorne anfangen.

Nachdem Ende der Woche die Infrastruktur steht, werden in der nächsten Woche die Maschinen erstellt und verbunden. Mal gespannt was das wird.

Noch 11 Wochen

Noch 11 Wochen bis zum Praktikum. Ich sehne mich jeden Tag danach, endlich in meinem neuen Arbeitsbereich anfangen zu können. Theorie ist gut und schön, aber jetzt will ich wieder ran an den Kunden und „richtig“ arbeiten.

In den letzten Wochen war nicht soviel los, was berichtenswert ist.

Das einzig Interessante sind technische Inhalte. Leider sind diese hier schwer wiederzugeben. Trotzdem bekommt ihr einen Überblick darüber.

Betriebswirtschaft

Zu Beginn der Woche gab es die Leistungsüberprüfung zurück. Sie enthielt ein paar Dinge, bei denen ich ins Straucheln geriet. Handelsvertreter, Handelsmakler, Handelsreisende usw. bestimmten  Tätigkeiten zuordnen, war nicht so mein Fall. Vor allem die Mehrfachnennungen waren das Problem. Aber mit einer 1,7 bin ich gut ausgestiegen. Insgesamt war die Klasse auf einem guten Niveau – trotz anfänglicher Skepsis.

Englisch

Siehe letzte Woche, nur mit dem Thema IPv6.

Am Mittwoch schrieben wir die Arbeit in TOE über Toner, Drucker und SATA. Mein Gefühl ist ok.



Der Praxisteil VPN

In der letzten Woche habe ich euch den Tunnel erklärt. Mit diesem ging es weiter – nur komplizierter. Wenn folgendes Szenario ein praxistaugliches Mittel wäre, würde jede Firma Millionen Euro an Mitarbeiterstunden verdienen.

Kurzfassung:

Erstellung eines Zertifikats für sichere Datenübertragung im Tunnel

  1.  Einen privaten und öffentlichen Schlüssel auf jedem Gerät erstellen
  2. Erstellen eines Stand-Alone-PC’s (keine Anbindung an das Netzwerk, um Angreifern keinen Zugriff zu ermöglichen) als Zertifizierungsstelle (CA)
  3. Übertragen des öffentlichen Schlüssels mittels USB-Stick, bzw. Festplatte
  4. Zertifizieren auf der CA
  5. Kopieren des zertifizierten Schlüssels und des CA-Zertifikats auf den USB-Stick, bzw. Festplatte
  6. Kopieren beider Dateien auf das Gerät

Bei genauerem Hinsehen entsteht noch viel mehr Arbeit. Erstellen eines Zertifikats auf dem CA, versch. Dateien und Ordner erstellen, Dateien umbenennen und ergänzen, Routen eintragen…

Zum Abschluss stellten wir noch einen automatisierten Start ein. Damit wird ein Tunnel bei jedem Start des Geräts ( Router, PC…) automatisch geöffnet. Diese Verbindung wurde getestet und für gut befunden.

Theorie

Im Bereich des Faches ITS haben wir wieder Abschlußprüfungen bearbeitet und gelöst. Ich sehe mich momentan bei ca. 40-50% Wissen. Es taucht immer wieder etwas auf, von dem ich noch nie gehört habe.

Bei den Datenbanken ging es um Abfragen der vorhandenen Tabellen. Wenn ich selektive Informationen aus einer Datenbank benötige, dann muß ich so eine Abfrage erstellen. Z.B. „alle Kunden aus Saarbrücken“.



BWL und VPN

BWL

Diese Woche ist die Betriebswirtschaftsarbeit wichtig. Ein großes Themengebiet mit vielen Definitionen und Text. Es ist schwer alles im Kopf zu behalten. Mein Vorteil ist es, dass ich vieles aus der Praxis ableiten kann. Andere ohne BWL-Hintergrund tun sich da schwerer. Die nächsten Abende wird noch viel gebüffelt und abgefragt. Montag Abend sind wir die Skonto-Berechnungen durchgegangen. Der Jahreszins wurde berechnet und der Gewinn aus der Skontonutzung ausgewiesen.

Zwischendurch galt es, die Definitionen zu üben. Ob Gleichgewichtspreis, Handelsvertreter oder Marketing, alles war vertreten.



Am Mittwochmorgen war um 7:30 Uhr Start ( wie immer). Für das Thema Markting und Finanzierung waren 90 Minuten Zeit. Die ersten haben nach knapp 45 MInuten abgegeben. Ich konnnte davon ausgehen, dass nicht soviele Aufgaben ausgefüllt wurden. Ich nahm mir ca. 70 Minuten Zeit und konnte alles bewältigen. Natürlich ist mir auch ein Struddelfehler unterlaufen (wurde schon auf dem Schulhof geklärt). Statt den Jahreszinssatz des Skonto-Prozentsatzes auszurechnen, habe ich den Wert des Jahreszinses von der Bank hochgerechnet. Vielleicht gibt es noch Punkte für den Weg :-). Die Korrektur dürfte in der nächsten Woche fertig sein.

Apropos Korrektur… Auf unsere Arbeit im Bereich Netzwerk warten wir noch.

VPN und die Netzwerktechnik

Was ist VPN. VPN bedeutet Virtual Private Network. Es beschreibt eine sichere Verbindung zwischen 2 Geräten. Für diesen Zweck wird ein Tunnel aufgebaut. Durch diesen Tunnel, der verschlüsselt sein sollte, werden bestimmte Router benötigt. Alternativ beherrschen die aktuellen Handys und Laptops ebenfalls diese Technik. Dann wird nur noch 1 oder gar kein Router benötigt.

Um sich an das Thema heranzutasten, haben wir mit den Verschlüsselungsarten angefangen. Im letzen Semester haben wir diese schon einmal in der Theorie durchgenommen. Heute geht es um die Anwendung in der Praxis.

Anschließend gab es die Grundlagen zum VPN.

Virtual Private Network (VPN)
Blockschaltbild

Normalerweise nehmen die Daten ihren Weg durch das Netzwerk „N2“. Durch den Tunnel kommen die Daten über die Software „openvpn“ von Linux. WIe ihr sehen könnt wird ein Umweg über diese Software genommen und dann über die gleiche Leitung geschickt. Da die Daten jetzt verschlüsselt sind, ist das kein Problem. Das geht mit symmetrischen oder assymetrischen Schlüsseln, sowie Zertifikaten. Das openvpn-Programm auf der Gegenseite entschlüsselt die Daten und führt sie den Netzwerk wieder zu.

Im Praxisteil haben wir zuerst ein „normales“ VPN mit 2 Routern aufgebaut. Eine große Fehlersuche und Kontrolle rundeten unsere Woche ab.

TOE

In Englisch ging es um USB-Arten und die technischen Grundlagen. Übungen wie: „Complete the verbs“ und „Answer the Questions“ rundeten den Unterricht ab. Zusätzlich lernten wir diese Woche noch für die nächste Englischarbeit in der nächsten Woche. Ich habe weiterhin ein gutes Gefühl in diesem Fach.

Wie in der letzten Woche, arbeiteten wir weiter an einer „alten“ Abschlußprüfung. Hier wurde uns bewußt, wofür wir den Englischunterricht brauchen. Ein Absatz mit technischen Inhalten sollte übersetzt und Informationen daraus gelesen werden. Wenn das alles ist, dann sehe ich dieser Prüfung gelassen entgegen.

Die Datenbankpräsentationen nahmen ihren Lauf. 4 weitere Kollegen trugen ihre geistigen Ergüsse vor. Alle haben die Aufgabe hinbekommen, nur ist es etwas eintönig, einen ähnlichen Inhalt 13 x  zu hören.

Aber nun Augen voraus auf die Englischarbeit und ein schönes Wochenende.



Netzwerkprotokolle und Projektpräsentationen

Datenbank-Präsentationen

Diese Woche steht im Zeichen der Präsentationen unserer Datenbank-Projekte. Am Dienstag durften 4 Projekte vorgestellt werden. Am PC wurden die Ausgangsformulare und die daraus entwickelten Tabellen erläutert. Die Erstellung von Primär- und Fremdschlüsseln wurde erläutert. In der Präsentation selbst besteht für niemanden aus dem Jahrgang ein Problem. Allerdings gibt es im Anschluss noch Fachfragen unseres Lehrkörpers. Diese zu verstehen ist nicht immer ganz leicht. Ich habe mich z.B. auf  die Normalformen vorbereitet. Gefragt hat er das aber nicht. Darin wird wohl auch in der Abschlußprüfung mein Problem liegen. Aber bis dahin ist noch etwas Zeit.

Netzwerkprotokolle

Auch in dieser Woche gab es neue Protokolle. Die Besonderheiten des IP und ICMP-Headers wurden erklärt. Besonders der TCP-3-Wege-Handshake wurde instensiv erläutert. Eigentlich heißt der nur so, weil 3 Schritte nötig sind um diesen auszuführen. Frage – Antwort – Bestätigung.

Der TCP-Socket (besteht aus IP und Portnummer) wurde noch von uns gemessen. Mit unseren Messmaschinen wurde der TCP-Bereich ausgelesen und analysiert.

Ich freue mich jetzt schon auf die Arbeit mit dem ganzen Kleinkram drin. Header auseinandernehmen, Portnummern, Hexadezimalzahlen umwandeln (ok das geht) usw.

In der praktischen Phase haben wir eine PFSense installiert. Sie ist eine Software, die einen Router ersetzen kann. Allerdings hat sie eine grafische Oberfläche, die die Bedienung einfacher macht. In dieser haben wir die Firewallregeln, sowie die Routingtabellen konfiguriert.

In ITS haben wir die ausgeteilte Prüfung aus dem Jahr 2016/2017 bearbeitet und besprochen. Einige Bereiche haben wir vor einem halben Jahr schon einmal durchgesprochen. Jetzt verstehen wir viel mehr und können die Fragen besser beantworten. Im ersten Moment verstehte ich zwar immer noch Bahnhof, aber nach etwas Einlesen, wird es besser.

Englisch

In TOE haben wir das Kapitel USB (Universal Serial Bus) abgeschlossen und bewegen uns langsam auf die nächste Arbeit zu. Mittlerweile nehmen die Vokabeln und die Fachbegriffe zu, die ich nicht so einfach in den Kopf bekomme. Also lernen, lernen, lernen…aber erst nach der HB-Prüfung :-).

Eine ruhige Woche mit viel Arbeit

Vor uns liegt eine Woche mit jeder Menge Vertretungsunterricht. Unsere Hauptlehrkraft ist diese Woche noch im Urlaub. Da wir genug mit unseren Dokumentation zu tun haben, kommt uns dies recht. Der Abgabetermin ist am 17.10.2018.  Um mich darauf vorzubereiten, erstelle ich zum dritten Mal unser Routing-Projekt. Für dieses Projekt soll eine Dokumentation erstellt werden, die der Prüfungsdoku entspricht. Die Formatierung dafür war schnell gefunden, aber was soll man unter die Vorgegebenen Überschriften, wie z.B.
– Hinweise und Erklärungen zu beigefügten praxisüblichen Unterlagen oder ähnlichem schreiben?

Das waren die Probleme die in dieser Woche gelöst werden mußten. Da wir keine 1 zu1 Vorlage bekommen, liegt es an uns, diese Rubriken mit Leben zu füllen. Erst bei der Bewertung werden wir wissen, ob dies den Anforderungen der Prüfer entspräche. Ein fast totaler Blindflug also. Denn jeder im Lehrgang fasste die VOrgaben anders auf. Es wird spannend werden.



Betriebswirtschaft

Doch zurück zum Anfang der Woche. Im ersten Fach nach den Herbstferien ging es gleich in die Vollen. Berechnung von Skonto und effektiven Jahreszinsen. Weitere Übungen zum Thema Finanzierung ließennicht kange auf sich warten. Wir bekamen eine Übersicht über die Themen, die in der nächsten Arbeit am 24.10. auf uns zu kommen

Fazit: Viel Text (Definitionen) und etwas Rechnen

Datenbanktechnik

Hier versuchten wir ebenfalls unsere Dokumentationen fertig zu stellen. Die Datenbanken wurden finalisiert und in die 3. Normalform gebracht. Beziehungen wruden hergestellt und Testdaten eingegeben. Aus diesen Informationen wurde eine Präsentation gefertigt und das wars. Abgabetermin ist Freitag, der 12.10.2018. Die Präsentationen erfolgen am Dienstag.

Umbau des Netzwerk-Switches

Am Mittwoch gab es wieder Praxis. Da unser Rack ziemlich verwüstet ausschaut muß hier etwas Ordnung hineingebracht werden. Zusätzlich bekommen wir eine neue Aufteilung des Vernetzung im Gebäude. Für unsere Klassenraum, durften wir diese Vernetzung  selbst erstellen ( nach Anweisung).

  1. Alle Netzwerkkabel und Switches raus aus dem Rack – bis auf die „Hauptschlagader“
  2. Die neuen, managbaren Switches wurden auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.
  3. Anschließend wurden Sie in den Rack eingebaut.
  4. Jeder Gruppe durfte Ihre Reihe selbst verkabeln und schon konnte es losgehen.
  5. Ergebnis: Viel weniger Kabelsalat, besserer Kontrolle des Datenflusses und Übung mit VLAN.

Den Rest der Woche verbrachten wir mit dem Finalisieren der Dokus. Nach täglich 8 Stunden Konzentration auf nur EINE Sache, waren wir froh, als Wochenende war.