Die erste Leistungsüberprüfung

Endlich der erste Test

Vorbereitung

Der Morgen beginnt mit der Ausarbeitung unserer nächsten Präsentation zum Thema „Kombination alter und neuer Beruf“. Vor einer Woche habe ich mit Simone und Claudia (Namen v.d. Redaktion geändert) angefangen ein Brainstorming zu machen. Ideen wurden gesammelt und festgestellt, das es nicht so einfach ist ein Thema, das ursprünglich für eine Person gedacht war, mit 3 Personen auszuarbeiten. Aber wir lassen uns nicht entmutigen. Power Point geöffnet und losgelegt. Titel und erste Anmerkungen sind schnell erstellt. Noch etwas Tuning an den Animationen und die ersten 3 Seiten sind fertig. Meine anderen Kollegen üben teilweise noch für den Test, das wurde uns freigestellt. Ich bekomme jedoch nichts mehr in meinen Kopf. Ich freue mich, wenn es endlich losgeht.

Nach 2,5 Stunden  kam endlich unser PC-Technik Lehrer und ich hoffte es geht gleich los. Doch weit gefehlt. Wir durften uns im Zuge der individuellen Förderung noch mit Elektrotechnik (Mathe) oder anderen Themen beschäftigen, in denen wir noch üben müssen (also allen). Natürlich nutzten auch hier einige die Zeit nochmal für den Test zu lesen. Eigentlich unsinnig, denn was man da noch nicht im Kopf hat, geht auch nicht mehr rein.  Ich habe mich mit meinem Wissensstand abgefunden und weiß , wo meine Schwächen liegen. Mut zur Lücke heißt es. Zwar habe ich alles gelernt, aber es ist halt nicht alles hängen geblieben.


Die Leistungsüberprüfung

Endlich geht es um 11:00 Uhr los. 90 Minuten sind maximal angesetzt. Ich erhalte 27 Aufgaben auf mehreren Blättern. Name und Vorname werden eingetragen und die Richtlinien gelesen. KEIN Handy, KEINE USB-Sticks, KEIN Internet ( das Netzwerk wurde abgeschaltet). Wenn das Handy nur klingelt gilt das als Täuschungsversuch und somit eine glatte 6. Also aufgeschlagen und losgelegt. Die Erste Frage kam mir bekannt vor und ich mache mich direkt ans Lösen. Es ist eine Mischung aus Multiple-Choice-Fragen, Skizzen zeichnen, Tabellen eintragen und Definitionen. Es nimmt mir etwas den Schrecken, nur die Zeit im Nacken, macht es trotzdem nicht einfach. Die Fragen, bei denen mir die Antwort nicht direkt einfällt, überspringe ich. Es waren auch ein paar -eigentlich einfache – dabei, die mir spontan nicht in den Kopf wollten. Nach ca. 24 Jahren ohne Klassenarbeit auch kein Wunder. Ich blieb aber ruhig und arbeitete alles ab was ich konnte. Zu meinem Erstaunen doch einiges. Dann nochmal von vorne und den Rest angegangen.

Es waren doch einige Aufgaben die noch übrig sind und die Ersten haben schon abgegeben. Konzentration und weiter lösen. Zum Schluß blieben mir noch 2 Fragen, bei denen ich nach bestem Wissen und Gewissen (also mehr Gewissen..) eine Antwort hineingeschrieben habe. Alles noch einmal durchgelesen und fertig. Nun nur noch hoffen und abgegeben nach ca. 60 Minuten. Ich kenne mich. Und wenn ich jetzt noch an den Aufgaben rumpfusche, mache ich mehr kaputt als das was Positives dabei rauskommt.

Im Anschluß sind wir alle Aufgaben noch einmal mit unserem Lehrer durchgegangen. Ich hatte Recht mit meinen Vorahnungen und Lernlücken. Genau die Fragen waren nicht gaaanz richtig. Eine Grafik komplett versaut, aber sonst scheint alles ok. Eine kurze Umfrage unter meinen Kollegen hat mir gezeigt, das ich damit nicht alleine war. Ich hoffe also mit ca. 70% abgeschnitten zu haben.

PC-Technik die Zweite

Nach dem Mittagessen ging es gleich weiter im Text mit PC-Technik. Kapitel 5 fing mit ROM und RAM-Speichern an. Wieder viele Tabellen, Zahlen und Daten zu lernen. Aber mal sehen was sich davon lernen läßt.

Nach dem Tag habe ich mir eine kleine Auszeit vom Lernen verdient. Nur noch einmal etwas programmiert und dann ist Schluß für heute.


Der Tag vor der ersten Leistungsüberprüfung

Montag vor dem ersten Test

Mit Programmieren gut in den Tag gestartet

Guten Morgen an alle Leser. Ich bin heute sehr gut in den Tag gestartet. Ich habe in der letzten Woche in jeder freien Zeit, egal ob Unterricht oder auf dem Zimmer, die Wiederholung unseres Programmes geübt. Nicht das ich alles verstanden habe, was ich gemacht habe, aber immerhin bekomme ich das Programm hin (ohne Beschreibung der Zeilen). Die Beschreibung benötigt man, um die Funktion der Befehlszeile zu behalten, auch wenn man erst viel später wieder mit dem Programm arbeitet.

Heute war ich erstmals in der Lage auch spezifische Fragen zu einzelnen Befehlszeilen zu stellen. Ein Beispiel zu einer Zeile ist:

obj_Rabatt.p_Netto = CDbl(ReadLine())

Eingabe von der Tastatur in die Variable p_Netto die sich im Objekt obj_Rabatt befindet (Pfadangabe getrennt durch einen Punkt.), dies ist die Eingabe

Es ist ein logischer Vorgang, der meiner Denkweise sehr entgegenkommt. Wohingegen alles, was mit Strom zu tun hat, dies bisher nicht macht.

Wir haben natürlich direkt eine Erweiterung des Programmes begonnen. Neue Strukturen, Befehle…Also auf ein Neues hinein ins Ungewisse.

Lernen für die Prüfung

 

Der Nachmittag stand im Zeichen des morgigen Tages. Noch einmal die Bereiche der PC-Technik durchgehen und Fragen stellen. Es sollten also alle Unklarheiten beseitigt worden sein, so ungefähr zumindest.

Die kompletten Kapitel haben wir nochmal abgearbeitet. Und der Kopf ist nun ziemlich voll.

In der letzten Stunde habe ich noch Übungsaufgaben zum Bereich Elektrotechnik gemacht. Mein Lieblingsfach….(Achtung IRONIE!). Aber hat ganz gut geklappt. Wieder ein Haufen neue Begriffe und ein paar Formeln zum Umstellen.  Ich bin also relativ entspannt gestartet und auch ebenso wieder herausgekommen. Mal sehen wie es morgen in der Prüfung läuft.

Zurück am Schreibtisch

Zurück am Schreibtisch

Rückblick: Lernen im Urlaub

Die letzten 3 Wochen mit meiner Frau waren sehr erholsam. Ich habe mir verschiedene Bücher mitgenommen, damit ich noch etwas lernen konnte. Nahcdem ich im Schwarzwald das Buch über PC-Technik zur Hand genommen  und den ersten Artikel gelesen hatte, wurde mir bewußt, das absolut GAR NICHTS in meinen Kopf hinein wollte.  So legte ich es zusamen und ließ es erstmal gut sein. Am nächsten Tag der neue Versuch. Wieder kein Glück. Die entspannte Urlaubsatmosphäre hatte mich voll im Griff. Nun blieb mir nur noch, über meine App zu lernen.  Also Handy raus – was sowieso immer in meiner Hand war – und Lernprogramm aufrufen. Auf diese Art und Weise bekam ich pro Tag immerhin zwischen 10 und 40 verschiedenen Fragen „durchgearbeitet“. Ich ließ mich eigentlich mehr berieseln ,als das es ein Lernen war. Aber es tat seinen Dienst und ich hatte das Gefühl etwas getan zu haben.

In den ruhigen Phasen der Urlaubstage – was die meisten waren – kamen mir so immer wieder die Tabellen und Grafiken in den Kopf.  Ich ging diese in Gedanken durch und las ab und zu einige Stellen im Buch nach. Wenigstens arbeitet mein Gehirn noch mit, wenn der Geist schon so schwach ist.

Der Schreibtisch ruft

Um 6:30 Uhr klingelt der Wecker. Eigentlich nicht nötig, da ich schon seit einer halben Stunde wach liege. Was kommt heute Neues auf mich zu und wie kann ich es verarbeiten? Bekommt mein Kopf das wirklich alles hin? Rätseln hilft nichts. Ich stehe auf und auf in den Kampf.

Wir starten mit EBA (Programmieren). Es ist ein angenehmer Start in den Tag, da wir erstmal das Programm wiederholen und besprechen. Trotzdem ist in meinem Hinterkopf immer noch der bevorstehende Test diese oder nächste Woche. Aber den muß ich bis 16:00 Uhr ausblenden.

Ich habe eine neue Art der Programmierung kennen gelernt – objektorientierte Programmierung.  Wir haben genau die gleiche Aufgabenstellung, nämlich die Mehrwertsteuer berechnen, gehabt. Nur sollten wir diese mit der objektorientierten Programmierung berechnen. Komischerweise habe ich das besser verstanden als die Erste. Entweder verstehe ich langsam was uns Herr Kluge sagt, oder mir liegt diese einfach besser. Leider kann ich euch die Herangehensweise hier nicht erklären, dafür fehlt mir noch zu sehr der Durchblick, aber ein gewisses Grundverständnis scheint geweckt.

Elektrotechnik am Mittag

Nach Anfänglicher, minimaler Euphorie über den Vormittag, holte mich am Nachmittag die Realität wieder ein. Elektrotechnik! Wir wiederholten Schaltungen, Widerstände, elektrischen Strom und seine Richtungen u.s.w.

Irgendwie immer noch alles böhmische Dörfer. Eine Nachfragen zum Thema Widerstand wurde zwar geklärt, aber bei dem anderen Stoff wußte ich wieder einmal nicht, was ich fragen sollte. Ich verstand einfach nix. Traurig aber wahr. Zum Glück gingen wir dann zum Rechnen über, wo ich mich etwas mehr zuhause wähnte. Naja, zumindest etwas.  Gut es ist der erste Tag nach den Ferien und die Formeln und deren Zusammenhänge mußten dem Hirn erst wieder zugeführt werden. Mit viel Überlegen und Lösungen nachvollziehen, habe ich es auf 3 gelöste Aufgaben gebracht, wobei mir noch nicht klar ist, wie das Endergebnis von Nr. 3 zustande kam. Das werde ich beim nächsten Mal herausfinden müssen.

P.S.. Ich habe immer noch nicht herausgefunden, ob die Mehrheit der Klasse alles direkt verstanden hat oder sich nur nicht traut zu fragen…

Letzer Tag vor dem Urlaub!

Urlaub ich komme…bald

Der letzte Praxistag vor dem Urlaub

Am letzten Tag vor dem Urlaub stand auch wieder der Bereich: Praxis an. Wir tauschten unseren Maxdata-BIG-Tower-PC  gegen einen Asus-Midi-Tower-PC aus. Jünger, schneller,mit Windows 7, bzw. XP an Bord. Zuerst einmal die Funktionsprüfung. Geht das Ding eigentlich noch an? Na ratet mal. Meiner natürlich nicht…. Da mußte mir sogar der Chef persönlich helfen. Er beseitigte einfach alle Kabel aus dem Gehäuse bis auf die Stromzufuhr und die Verbindung zur Festplatte. Und siehe da, er läuft.

Nun einfach alles Ausbauen, die Modellnummern und Firmen aufschreiben, zusammenbauen und starten. Ging natürlich nicht… Also zog ich wieder alle Kabel raus, bis auf die Spannung und die Festplatte.

Ging nicht.  Nun mußte doch ncoh einmal der Profi ran. Und siehe da, ein Stecker war nicht richtig eingesteckt….Klassischer Fehler. Prompt lief der Gute wieder. Da ich nun absolut keine Lust hatte die Kabel wieder reinzustecken, sodaß der Nächste das gleiche Problem bekam, habe ich einfach alle Kabel reingesteckt und das Gehäuse zugemacht. FERTIG.

Windows  7 installieren

Die nächste Aufgabe bestand darin, einen Start(Boot-)stick mit Windows 7 herzustellen und das Programm anschließend auf dem Maxdata-PC zu installieren. Die Windows 7 Version konnte ich mir aus dem BFW-Server herunterladen, die entsprechende ISO-Datei auch ( benötigt man zum starten). Zusätzlich benötige ich noch das Eays2Boot-Programm. Also rauf auf den neuen Stick und rein in den alten PC.

Einige habe es probiert, aber die PC’s wollten nicht so recht. Wir fanden heraus, das unsere PC’s keine 64 Bit Version von Windows 7 verarbeiten konnten. Also Stick neu anlegen mit der 32Bit-Version. Beim nächsten Versuch hat es geklappt. Nur noch das Programm in 2 Teilen installieren und schon hatte ich Dos 6.2 und Windows 7 auf einem PC. Bei PC-Start wurde ich vor die Wahl gestellt, welches der Programme ich ausführen möchte. So war es geplant.

Da ich bei PC-Technik ja immer etwas hinterher hänge, war ich froh, es diesmal als Erster geschafft zu haben. Im Anschluß habe ich noch die Festplatte partitioniert, da ich -sinnigerweise- für Windows 7 den kompletten Restspeicher vergeben hatte. Nun darf ich nach dem Urlaub darauf hoffen, das die Festplatte nicht rumzickt und mir meine Daten zerschießt, sonst muß ich alles nochmal neu installieren.

Die Zeit  ging ins Land und es näherte sich 11:50 Uhr. 11:30 Uhr verabschiedeten sich langsam alle Lehrer aus den anderen Klassen und wir durften bis zum Ende weiterarbeiten. Punkt 11:50 Uhr war Schluß und der Urlaub konnte kommen.

In 3 Wochen erzähle ich euch mehr. Einen schönen Sommerurlaub euch allen

Der Knoten ist geplatzt- zumindest ein bisschen

Der Urlaub steht vor der Türe

Kundenschulung oder wie alles anders kommt

Ein entspannter Morgen sollte heute vor mir liegen. 3 Stunden Kundenschulung zum Anfang. Ja, wieder einmal holte uns die Organisation ein. Frau Schulz sagte kurzfristig alles ab und mußte mit uns Einzelgespräche führen (Wie ist meine Vorgeschichte, Vorbildung, Wo will ich beruflich hin?) . Es muß ja alles noch vor dem Urlaub fertig werden. Ansonsten meckern die Kostenträger von Arbeitsamt bis zur Rentenversicherung.

Ich begab mich also mit meinen 2 Kolleginnen an die Ausarbeitung unserer Präsentation. Wir versuchten Themen zu sammeln um unser Thema: „Kombination alter Beruf + neuer Beruf“ mit Inhalt zu füllen. Dies erwies sich allerdings nicht als so einfach wie wir es uns vorstellten. Ursprünglich sollte das Thema ein Einzelner übernehmen. Da sich aber 3 gemeldet haben, machen wir es zu dritt. Eine Schnittmenge zu finden, die auf jeden von uns passt ist nicht einfach.

Nach einer Stunde haben wir zumindest 3 Gemeinsamkeiten zusammen bekommen, eine Gliederung erstellt und weitere Themen für jeden Einzelnen zusammengetragen. Nun arbeitet jeder seinen Bereich am PC weiter aus.


Übungsaufgaben

Wenn ich nicht weiß was ich machen soll, dann gibt es eine ganze Reihe von Übungsaufgaben, die auf mich warten. Mittlerweile sind sie aus den Bereichen Elektrotechnik (Juchuh ;o() und PC-Technik ( auch nicht wirklich besser). Aber was solls, anders lerne ich es ja nicht. Ich war erstaunt, wie einfach mir die Aufgaben von der Hand gingen. Da ich mich gestern Abend in die Grundlagen der Elektrotechnik eingelesen habe, kam mir Vieles nicht mehr ganz so fremd vor. Die meisten Aufgaben waren sogar RICHTIG! Ich bin auf dem richtigen Weg.

Elektrotechnik

Der Nachmittag , begann – mit der Aussicht auf Elektrotechnik – ganz angenehm. Ich wurde zu einem Administrativen Gespräch gebeten. Einfach mal besprechen wo ich herkomme und wo ich hinmöchte. Das hat gut getan. Doch was habe ich inzwischen versäumt?

Natürlich das, wovon ich als EINZIGER KEINE Ahnung habe. Parallele- und Gleichschaltung . Aber wofür gibt es Bücher…..

Der Einstieg fiel mir auch hier einfach, da mich meine Bettlektüre auf dieses Thema vorbereitet hat. Ich habe es also doch noch nicht verlernt :o).  Der letzte Teil des Tages waren wieder Übungsaufgaben zu den Themen:

  • Spannungsfall
  • Ohmsches Gesetz
  • Leiterwiderstand und
  • Stromdichte.

Zum Glück gibt es in den Aufgaben immer die Formeln ( gut, sie stehen bei uns auch an der Wand) und ich brauche „nur“ die Zahlen einzusetzen, die Formeln umzustellen, andere Formeln für Zwischenrechnungen ein paar Seiten weiter vorne suchen und den Taschenrechner richtig zu bedienen. Ihr lacht bestimmt, aber bei diesem neuen Hightech-Gerät ist das gar nicht so einfach. Findet ihr doch mal die x hoch-1 Taste zum Umkehren von Rho, Gamma und Kappa. Oder aber das Pi-Zeichen mit Brüchen unter den Brüchen u.s.w.. Ich werde mir doch noch einmal die Bedienungsanleitung zu Gemüte führen müssen.

Nun ist es Feierabend und ich gehe mit einem guten Gefühl auf mein Zimmer. Nun nur noch gefühlte 100 Abkürzungen in Englisch und Deutsch mit Definition pauken, denn in der ersten Woche nach den Ferien gibt es den ersten Leistungstest. Immerhin hatten wir schon 3,5 Wochen Unterricht. Ab Montag gibt es 3 Wochen Sommerurlaub, da heißt es entspannen  lernen, lernen, entspannen, lernen.


Das erste Mal Fach-Englisch – dachte ich

Englisch, Programmieren und Handelsbetriebslehre

Weit gefehlt. Englisch ist gestrichen, weil unser Lehrer nicht verfügbar ist. Also geht es weiter mit PC-Technik. Leistungsfähigkeit der AMD und INTEL Prozessorer, deren Taktfrequenz, Kernanzahl, GPU Kerne, Cache und TDP (Thermal Design Power).

Sehr viele Tabellen über die einzelnen Prozessoren waren auf der Tagesordnung. Da ich maximal die Hälfte verstand, habe ich mich zum Vorlesen gemeldet. So hatte ich wenigstens das Gefühl etwas Produktives zu tun. Mit Sprache und Betonung habe ich versucht, dieses extrem trockene Thematik etwas aufzulockern.

Da meine Kollegen mittlerweile auch meine Verzweiflung spüren, werde ich mit vielen Tips, Hilfestellungen und Übungsaufgaben bedacht. Diese werde ich heute Abend mal in Angriff nehmen. Es gab nämlich  in der Vorförderung (Module: Mathe, Deutsch, Englisch, Stark….) auch einen Bereich mit dem Thema Grundlagen der Elektrotechnik!!!!! Da meine Matheergebnisse LEIDER zu GUT waren, nahm ich daran nicht teil. Die Rentenversicherung hätte dies dann auch nicht auf Nachfrage genehmigt (war so bei anderen Teilnehmern). Die Unterlagen aus dieser Vorförderung bekam ich heute zum Glück und werde mich diesen später widmen.



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Programmieren

Im Anschluß begann wieder das Programmieren. Wobei das eigentlich nicht richtig ist. Wir kommentierten und besprachen die letzte Programmierung zum Thema Mehrwertsteuer. Es gab einige Tipps und Anleitungen zum Erstellen eigener Programme. Mal wieder etwas was ich verstehe.

Visual Basic ist schon ein gutes Programm. Ob ich damit im RL (Real Life) arbeiten werde, sei mal noch dahingestellt. Ich möchte ja auch kein Programmierer werden.

Nachmittag

Es ging recht entspannt los. Da unsere Lehrerin erst eine Stunde später kommt, fotografiere und markiere ich meien Unterlagen zum Thema „Grundlagen der Elektrotechnik“. Auf den ersten Blick gefallen mir die Aufzeichnungen. es wird nicht nur ein begriff erklärt, sonder er wird im Zusammenhang erläutert – auf einfacher Basis. Genau das Richtige für mich.



Der Unterricht ging recht gemütlich im Vergleich zu den letzten Tagen. Jugendarbeitsschutzgesetz, Urlaubsschutzgesetz und Arbeitszeitgesetz. Alles einmal durchgearbeitet und es ward Feierabend. Jetzt noch essen und eine Runde Dart spielen. Danach wieder lernen vorm PC und dann Gute Nacht.

Die nächste Präsentation steht an

Vom Präsentieren und dem Arzt

Die nächste Präsentation kommt bestimmt

Frau Schulz hat mir heute den Tag gerettet. KEINE Elektrotechnik 🙂

Wir sollten Themen für unsere nächste Präsentation zusammenstellen. Diese wird auch nicht alleine, sondern in Gruppen vorbereitet und gehalten. Zu den Vorgeschlagenen Themen gehörten (sie sollten alle mit unserem Beruf zu tun haben):

  • Herkunft und Visionen FISI (Fachinformatiker für Systemintegration)
  • Kombination alter Beruf(Traumjob) und neuer Beruf
  • Verdienstmöglichkeiten
  • Kundenschulung
  • ….

Ich habe mich für das Thema „Kombination alter Beruf und neuer Beruf entschieden. Schließlich habe ich mir genauso diesen neuen Beruf ausgewählt. Ich sammelte alles was es als gemeinsame Schnittstelle gab, z.B. Kassensysteme, MDE’s (MobileDatenerfassung), Waagen, Kühlung, Wareneingang, Router für die Funkverbindung, Telefonnetz, Warenwirtschaftssystem….

Meine beiden Teampartner sind eine Erzieherin, die die letzten Jahre in der Telekommunikationsbranche gearbeitet hat und ein Altenpflegerin. Gebt uns noch ein paar Wochen Zeit, ich berichte über die Fortschritte.

P.S: ich hätte diesmal gerne eine Präsentation auf dem Flipchart gemacht, aber zu dritt wird es wohl doch wieder Power Point.


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Der Arzt muß her

Gegen 10:30 ging es mir etwas schlechter. Ich bekam grünlichen Auswurf (ich war die letzte Woche stark erkältet – Männergrippe halt) und wollte mich zum Arzt abmelden. Allerdings wollte ich auch nichts Wichtiges verpassen. Aber es ging halt nicht anders. Also ging ich zum Pult, verabschiedete mich und machte mich auf zum Dorfarzt. Ohne Termin war die Wartenzeit aber nur 2 Stunden ( weil die Praxis um 12.00 Uhr Mittag machte). Um 13.00 Uhr war ich draussen und hatte zum Glück nur einen viralen Infekt, also kein Antibiotika.

Das Mittagessen war voll verpasst (von 12-13.00 Uhr) und um 13:30 Uhr ging der Unterricht weiter. Da half nur ein kurzer Halt an der Imbissbude und eine Rote Bratwurst mußte dran glauben.

Wieder zurück in den Unterrichtsräumen, erfuhr ich, das nach mir gefragt wurde. Die Rehaberaterin des Hauses wollte mich zum Erstgespräch sehen – um 13:30 Uhr. Also nur schnell die Entschuldigung vorgezeigt und auf die andere Seite des Geländes gegangen. In dem einstündigen Gespräch wurden allgemeine Fragen zu meiner Person und meinem Wohlbefinden in den ersten 2,5 Wochen gestellt. So konnte ich nach einer Stunde weider in Richtung Unterricht gehen.

Hier hatte ich wohl nicht allzuviel versäumt. Die Aufgaben zum Netzteil des PC’s hatte ich schon vor dem Arztbesuch erledigt. Nur Inhalt und Funktion der CPU (Central Prozessor Unit) mußte ich nacharbeiten.

Nun noch ein paar Aufgaben zum letzten Themengebiet beantworten und der Feierabend war da.

Feierabend

Um 16:15 Uhr kam mein Freund aus Trier und wir übten noch ein wenig für die Hochzeit am kommenden Samstag. Ich übernahm das Klavier und er sang. Vorsichtshalber habe ich einen Zettel ans Schwarze Brett unseres Hauses gehangen, der jeden auf unsere „Lärmbelästigung“ aufmerksam machte.

Nach getaner Arbeit gönnten wir uns einen frischen Burger vom Campus und einen Salat mit Radler. Lecker.

Den Abend beschließe ich jetzt vor dem PC und schreibe Euch diese Zeilen. Eine gute Nacht und bis morgen.


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Programmieren am Montag Morgen

Programmieren

Visual Basic

Am heutigen Montag Morgen wartete mein PC schon sehnsüchtig auf mich. Gleich nach dem booten fing ich mit Programmieren an. Die Befehlszeilen der letzten Woche wurden noch einmal erläutert und neue Programme kamen ins Spiel.

Programmieren, Visual Basic

Ich lerne den Strukturizer kennen. Mit diesem Programm erstelle ich – wie der Name schon sagt – eine Struktur für meinen Programmcode. In Zukunft muß ich erst eine Struktur erstellen und anschließend mit dem Programmieren anfangen – bis jetzt war das umgekehrt…..Diente aber wohl dem Lerneffekt, auch wenn es sich für uns sehr unsinning anfühlte. Wird jetzt besser.

Dann kam auch noch Microsoft Word ins Spiel. Ich lernte eine Dokumentation zu erstellen, mit der ich jeden meiner Schritte beim Programmieren darstelle und erläutere. Angefangen von der Kopfzeile mit Titel, Datum und Lehrgang bis zur Fußzeile mit Speicherort und Zeilenangabe.

Die Dokumentation enthält immer:

  • Aufgabenstellung
  • Pseudocode
  • Struktur
  • Quellcode
  • Ergebnis



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Dokumentation: Hallo Welt

Das „Alte“ Programm ist jetzt abgarbeitet und ich schreibe ein Neues. Diesmal sollen wir die Mehrwertsteuer und den Bruttobetrag anhand der Eingabe des Nettobetrages ausgeben.

Bei diesem Thema fange ich langsam an durch zu blicken. Die Formel haben wir samt Struktur und Dokumentation aufgestellt. Jetzt brauchen wir nur noch die Notizen zu den Programmierzeilen zu hinterlegen.

Elektrotechnik

Ich habe hier (vorerst) meinen Meister gefunden. Mittlerweile blicke ich (fast) gar nicht mehr durch. Formel über Formel, Begriffe, mit denen ich nie etwas zu tun haben wollte ( Rhom, Radius, m³, Durchmesser, Ohm, Pi…..). Auf meine Fragen – die immer beantwortet werden!! – kommen Antworten, die wiederum 10-20 neue Begriffe enthalten, mit denen ich nix anfangen kann. Ich kann diese Dinge noch nicht zuordnen und muß mich nun dahinterklemmen. So einen Null-Durchblick hatte ich noch nie. Aber die Hoffnung stirb zuletzt.

Jetzt muß ich Übungsaufgabe über Übungsaufgabe lösen. Eine Internetseite die mir Elektronikbegriffe erklärt ( Elektrotechnik für Dummys) habe ich auch schon. Also ran ans Werk. Bis morgen.


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PC-Technik: MS-DOS – Freitag ist Praxistag

MS-DOS und mehr

Fertigstellen des PC’s

Bevor ich mit MS-DOS loslegen konnte, kam erstmal der PC dran. Ich versuchte zum zweiten Mal meinen, in der letzten Woche auseinander- und wieder zusammengebauten ,PC zum Laufen zu bringen. Dazu fehlte mir noch der STROMANSCHLUSS, oh Wunder.

Diesen kann ich natürlich nicht einfach einstecken, sondern muß dafür die Festplatte ausbauen, welche mir den Zugriff versperrte.

Also schrauben lösen, einstecken, Schrauben befestigen und Daumen drücken.

Strom anschließen, Startknopf drücken und……es klappt. Er springt an. Hurra!

System also wieder vollständig hergestellt.  Nun kam Teil 2 des Arbeitstages.


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Wie benutze ich MS-DOS?

Mit dem Befehl

…help… (Hilfe)

kam ich zu allen Befehlen, die ich in MS-Dos benutzen kann. Vor ca. 28 Jahren, hatte ich diese Befehle das letze Mal vor mir. Alles war so weit weg und doch sehr vertraut. schnell mal den „Memmaker“ und die „dir“ und „cd“ Befehle ausprobiert.

Im Help-Programm fand sich auch die Beschreibung und Beispiele zu den jeweiligen Befehlen. Nun durfte ich ein Liste der 30 wichtigsten Befehle abarbeiten und mir den Befehl, sowie ein Beispiel und die Beschreibung notieren.

MS-DOS Befehle

Eine Liste aller MS-DOS Befehle gibt es hier.

Baumverzeichnis anlegen

Ich mußte eine Verzeichnisstruktur anlegen und dort verschiedene Dateien anlegen. Diese sollten erst im „Editor“ erstellt und dann in die passenden Verzeichnisse kopiert werden. Anschließend sollte der Inhalt der Datei geändert und diesein dan in ein anderes Verzeichnis verschoben werden.

Weitere Aufgaben mit Verzeichnissen erstellen und verschieben zwischen den Laufwerken kamen noch.


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Startdiskette anlegen

Mit diesem ganzen Wissen durften wir nun eine eigene Bootdisk (Startdiskette) anlegen. Nun kam die gute alte 3,5″ Diskette zum Vorschein. Mit ihren gigantischen 1,44MB eignet sie sich heute immer noch zurNot als Bootdisk. Allerdings sind kaum noch 3,5″ Laufwerke an den Home-PC’s vorhanden. In Firmen gibt es diese jedoch noch.

Ich mußte die Systemdateien wie z.B. autoexec.bat und die config.sys in (wieder zu erstellende) Verzeichnisse auf meiner Diskette speichern. Eine Sysiphos-Arbeit, aber es hat Spaß gemacht mal wieder mit den alten Befehlen zu arbeiten. Immerhin ist DOS bis heute die basis jedes PC’s, auch wenn die jungen Benutzer oft nur die MS-DOS-Eingabeaufforderung kennen.

Nach Abschluß der Kopierarbeiten, kam der Funktionstest!

PC aus. Stecker raus. Strom von der Festplatte abziehen. Stecker rein. Und Starten.

Starten……….Fehlermeldung………Dateien nicht gefunden……a:\ blinkt auf. …..Es hat geklappt. Zwar sind nicht alles Dateien in den Verzeichnissen aufgetaucht, aber was soll’s . Fürs Erste ein Erfolg ( Vor allem, weil nicht alle erforderlichen Dateien auf meiner Festplatte waren :-).

Damit schließt sich unser Tag und das Wochenende steht vor der Türe. Auf nach Hause und aus Wiedersehen am Montag.

Präsentation meines Themas „Die Welt der Comics“

Heute war Präsentationstag

Nachdem wir uns die ganze Woche über auf die Präsentation unserer Hobbys vorbereitet haben, war es endlich soweit. Da alle mit Ihrer Ausarbeitung rechtzeitig fertig waren, konnten wir heute morgen direkt loslegen. 3 Lehrkräfte waren anwesend, um abschließend ihr Urteil dazu abzugeben.


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Präsentation der Themen

Folgende Themen wurden behandelt:

  1. American Football
  2. Djane
  3. Musik Mixen und Produzieren
  4. Einsatz in Afghanistan
  5. Speed Reading
  6. Audiophile Geräte
  7. Einkochen
  8. Cliffs of Moher
  9. Forellen angeln
  10. Karl-May-Festspiele
  11. PC zusammenstellen
  12. Rugby
  13. und zum Schluß mich mit „Die Welt der Comics“

In diesem Artikel findet Ihr die detaillierten Ausführungen zur Netzspannung in Entenhausen. Dies hat ein Elektromeister ausgearbeitet.

Netzspannung in Entenhausen – Eine Ausarbeitung aus dem Geheimwissen der Donaldisten.  Quelle: D.O.N.A.L.D., Uwe Wackernagel, Elektromeister

Hier ein paar Eindrücke

Es ging darum zu sehen, wer offen und frei vor Menschen sprechen kann, da das Abschlußprojekt auch präsentiert werden und Fragen zu dem Thema beantwortet werden müssen. Wir kamen alle recht gut durch. Natürlich war ein Vortrag mal zu lang, oder die Blickrichtung stimmte nicht. Im Großen und Ganzen wurden wir aber als die beste Gruppe bezeichnet, die dies bisher gemacht hat. Damit waren wir schon sehr zufrieden.

Anschließend füllten wir noch einen (anonymen) Fragebogen aus um die Projektwoche zu beurteilen.

Da wir alle vor dem Mittagessen mit unseren Präsentationen fertig waren, ging es am Nachmittag mit normalem Unterricht weiter:

  • PC-Technik: Formfaktoren des Mainboards = verschiedene Größen
  • Erklärung ATX, micro ATX, Pico ITX…
  • die dazu passenden Gehäuse
  • NetzspannungMal sehen was morgen drankommt.



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