Der letzte Tag vor dem Praktikum

Ein bischen wehmütig bin ich schon, da ich weiß: „Heute ist der letzte Tag in Birkenfeld.“

Der ganze Morgen ist geprägt von Abschied. Die letzten Screenshots von der Projektvorbereitung werden gemacht. Ein paar Dateien werden auf einen USB-Stick gezogen. Die Peripherie wird abgebaut ( Server, PC, Switch, DSL-Modem…).

Doch einmal wird es noch interessant – Der Projektantrag bei der IHK wird ins System eingestellt und abgegeben. Damit das klappt, haben wir gestern (endlich) die Zugangsdaten bekommen. Also eingeloggt und eingegeben:

  1. Das Thema der Projektarbeit
  2. Geplanter Bearbeitungszeitraum ( von wann bis wann findet der Aufbau statt)
  3. Projektbeschreibung ( Details)
  4. Projektumfeld (wo wird aufgebaut)
  5. Projektphasen mit Zeitplanung (detaillierte Zeitplanung)
  6. Dokumentation und Projektarbeit (Was wird dokumentiert)
  7. Anlagen (Skizze des Projekts)
  8. Präsentationsmittel (was wird zur Präsentation des Projektes in der letzten Prüfung benötigt)
  9. Allgemeine Hinweise
Blockschaltbild meines Projektes
Blockschaltbild Prüfungsprojekt

Und so sieht mein Projekt voraussichtlich aus. Genau kann ich das noch nicht sagen. Die IHK prüft jetzt meine Angaben. Sollte etwas nicht stimmen oder noch zusätzlich erledigt werden müssen, bekomme ich Bescheid. Diese Änderungen sind verpflichtend einzuhalten. Hier habe ich aber keine Befürchtung, dass zuwenig enthalten ist. 35h ist das zulässige Maximum. Da bin ich schon eng dran.

Die letzten Noten

Das Zeugnis des 3. Semesters ist das Letzte, welches wir erhalten. Da es noch nicht fertig ist, bekamen wird diese so mitgeteilt.

Mein Ergebnis:

HB (Betriebswirtschaft) –> 1

ITS (Theorie der IT) –> 2

ITF (Praxis der IT) –> 3

TOE ( Fach-Englisch) –> 1

Damit bin ich mehr als zufrieden. Hätte mir das jemand zu Beginn der Ausbildung gesagt, hätte ich es nicht geglaubt. OK – die Note im fachpraktischen Bereich schon :-).

Aber das geht nur mit Disziplin und Willen.

„Niemals aufgeben- niemals kapitulieren“ Zitat: Galaxy Quest *

= Neuer Job – neuer Lebensabschnitt.



Die letzte Woche

Meine letzte Woche am BFW wurde etwas hektisch. Noch 5 Tage um Komponenten meines Projektes zu testen. Noch 5 Tage um Fehler auszuräumen. Noch 5 Tage um die Zusammenhänge zu verstehen. Noch 5 Tage um die Dokumentation der Schritte zu vervollständigen. Nur 5 Tage um meine Kollegen um Hilfe zu bitten.

Zuerst habe ich alle Verbindungen geprüft und bin mittlerweile bei Version 8 der Blockschaltbildes. Das Logo der imaginären Firma habe ich überarbeitet. Das ist zwar nicht prüfungsrelevant, macht aber den Kopf frei. Wenn ich nicht mit übermäßigem technischen Wissen punkten kann, dann vielleicht mit etwas Design.

Die Herstellung eines Backups habe ich probiert. Mit der Zip-Datei hatte ich Probleme, doch mit dem richtigen Programm ging es.

Als es Donnerstag wurde, nahm ich mir doch noch einmal den Switch vor. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mich den VLAN’s nicht gewidmet hatte. Noch 1 Tag Restzeit. Da ich für die erstinstallation ein anderes VLAN verwendet habe, mußte jetzt alles umgestellt werden. Dies konnte ich nur durch die Hilfe und fachkundige Anleitung von Andy – Danke dir. Stecker hier rein, dann was konfigurieren – Stecker in einen anderen Port und IP ändern – wieder zurück und Neustart usw. so ging es den ganzen Mittag. Zu guter Letzt hat alles funtioniert. Ich habe mir noch einmal einen DSL-Anschluß besorgt um alles real darzustellen. Passt. In den letzten Minuten habe ich Screenshots und Notizen gemacht. Damit habe ich meine Doku ergänzt. Das wars.

Der Abbau

Der Freitag Morgen fing ruhig an. Jeder bastelte noch etwas an seinen Notizen und Projekten. Allerdings hat die Motivation sichtlich nachgelassen. Der Schlußspurt stand an. Die Projektanträge mußten eingegeben, unterschrieben und zur IHK abgeschickt werden. Bei meinem gab es nur ein kleines Problem – die Addition der Stundenzeiten. Hier ein Fehler, da ein Vertauscher. Ich hoffe es war die Konzentration. Sonst stellt mich niemend mehr als Kaufmann ein :-). Ab 10:00 Uhr wurden alle Geräte abgebaut und verpackt.

Zum guten Schluß kam noch die Frage nach den Zeugnissen auf. Diese konnten noch nicht erstellt werden, weil die letzten Noten der Nachschreiber spät kamen. Zusätzlich war die Sekretärin in dieser Woche nicht da. So bekamen wir die Noten nur so mitgeteilt (s. oben).

Das waren vorerst meine Berichte aus Birkenfeld. Ab Montag berichte ich aus meinem Praktikumsbetrieb.



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