Das erste Bewerbungsgespräch

Die erste Leistungsüberprüfung in Netzwerktechnik

In dieser Woche war einiges los. Das Aufregendste war mein erstes Vorstellungsgespräch, aber dazu später mehr.

Das akuteste Thema war die Arbeit am Mittwoch morgen. Ich habe mich mit einem Kollegen zusammen darauf vorbereitet. Die Themen waren:

  • Routingtabellen erstellen
  • Fehler mit ipconfig finden
  • Subnetzmasken verändern
  • IP-Berechnungen usw.



Ich hatte ein gutes Gefühl……bis ich die zweite Seite aufgeschlagen habe. Dort wurde eine komplette Routingtabelle verlangt. Das Erstellen ist nicht gerade meine Stärke. Ich mache es zwar gerne, aber noch nicht ganz richtig. Da ich, während der Arbeit, meine Daten nicht überprüfen kann, muß ich mir mal vertrauen. Zuerst ließ ich diese Aufgabe aber links liegen. Erstmal das erledigen, was ich weiß. Mit den folgenden Aufgaben kam ich gut durch und wollte, am Ende angekommen, die Arbeit abgeben. Ein Geistesblitz ließ mich die Arbeit noch einmal durchschauen und ich gelangt zu der Routingtabelle.

Glück gehabt. Ich stellte sie nach bestem Wissen zusammen und das wars dann. Die Zeit war knapp bemessen. Somit waren bei der Abgabe nur noch 5 Minuten auf der Uhr.

Auch aufgrund der knappen Zeit, ist die Arbeit nicht sonderlich gut ausgefallen. Wir müssen uns noch an den Stil gewöhnen. Er ist mehr nach Art der Abschlußprüfung aufgebaut. Bisher konnten wir den Stoff noch lernen, jetzt müssen wir ihn verstehen. Somit war ich mit einer 3,1 sehr zufrieden.

Die Datenbank

Am Dienstag war wieder Datenbank-Zeit. In dieser Woche sprachen wir die 3 Normalisierungsformen einer Datenbank durch. Es geht im wesentlichen darum, keine doppelten Informationen in der Datentabelle zu haben (Daten-Inkonsistenz). Dadurch würde es keine eindeutige Zuordnung der Daten geben. Jeder durfte sich im Anschluß eine Aufgabe aussuchen und diese bearbeiten. Zusätzlich sollte noch eine Dokumentation geschrieben werden, die dann die Note dieses Faches darstellt. Etwas flott für meinen Geschmack. Immerhin haben wir etwas Zeit und können Fragen zum Thema stellen. Eine Excel-Tabelle ist einfacher zu gestalten.

Projekt : Netzwerk

In unserem Dauerprojekt: Netzwerk / Routing, haben wir das DNS und die Firewall eingerichtet. Die Firewall ist ein mieses Ding, das nicht immer die Sachen blockiert, die sie soll. So haben wir einige Stunden damit verbracht, einen Fehler zu beheben. Der DNS ( Domain Name System) war einfacher zu bedienen. Allerdings machte mein KDE-Client Zicken. Er wollte einfach keine Namensauflösung weiterleiten, weil er den Server nicht erreicht hat. Im Endeffekt lag es mal wieder daran, dass, beim Linuxstart, der DNS nicht mit gestartet ist. Egal wie oft ich es aktiviere, es geht immer wieder aus. Ja, auch wenn ich den virtuellen Computer NICHT neu starte. Eben funktioniert noch alles und im nächsten Moment geht nichts mehr. Aber nur Versuch macht klug. Demnächst kontrolliere ich viertelstündlich ob das Ding läuft. Soviel zu den Macken von Windows…

Das erste Bewerbungsgespräch

Am Freitag war es nun soweit: Mein erstes Bewerbungsgespräch für die Praktikumsstelle im Januar. Da mir in der letzten Woche meine 2 favorisierten Firmen abgesagt haben, war ich etwas skeptisch. Immerhin bin ich nicht der mit dem größten technischen Fachwissen. Was werde ich gefragt? Kann ich eine klare Antwort auf technische Fragen geben?

In den 2 Tagen davor war ich ziemlich aufgeregt und durcheinander. Doch es hilft alles nix. Ich habe die Vorarbeit geleistet ( Webseite, Bewerbung, Bilder…) und immerhin habe ich eine Einladung bekommen. Mal sehen was draus wird.

Das Gespräch verlief sehr angenehm, bis dann die 1-2 Wissensfragen kamen. Eine konnte ich beantworten, die andere nicht. 50/50. Nach 2 Stunden intensivem Abklopfen, kam heraus, das ich nicht der typische FISI bin ( wußte ich ja schon vorher). Doch wohin sollte man mich stecken? Das Ergebnis war eine in Aussicht gestellte Stelle als Projektierer, der eine Mittlerfunktion zwischen dem Vertrieb und der IT hat. Zusätzlich sollte ich im Vertrieb arbeiten. Alles sehr interessante Aussichten. Ich werde mich in der nächsten Woche entscheiden, da am kommenden Freitag, noch ein Gespräch ansteht. Das interessante war, das kaum über das Praktikum, sondern mehr über die Folgestelle gesprochen wurde. Drückt mal die Daumen.



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