Eine volle Woche Unterricht

Eine ganz normale Woche – ohne Feiertage

Immer noch Subnetting

Auch dieser Montag beginnt mit dem Erkennen von Subnetzmasken und IP’s. Da immer noch viel mit IPv4 gearbeitet wird, müssen wir uns damit auskennen. Eine Erwähnung verdient auch das Supernetting. Es beschreibt das Zusammenfassen von mehreren Netzen mit teilweise gleichem Netzwerkanteil zu einer einzigen Route. Die zugrundeliegende Technik ist das Gegenteil zum Subnetting und bedeutet prinzipiell ein Verfahren zur Adressierung einer größeren Hostzahl innerhalb eines IP-Netzes.

Auf Deutsch:

Effektivere Ausnutzung des Platzes mit mehr Raum für Host-Adressen.



Heute werden die Netze mit Hilfe von Bits in „Klassen“ unterteilt. Ein Netz wird mit den ersten Bits gekennzeichnet. Fängt das erste Oktett mit einer 0 an, ist es ein A-Netz, bei einer 10 ein B-Netz, 11 ein C-Netz usw. Auf diese Art und Weise ist eine Bestimmung möglich, aber nicht mehr zwingend nötig.

Betriebswirtschaft

Über alles, was mit Verträgen zu tun hat, ging es heute. Vom Auftrag, über eine Bestellung und deren Annahme. Welche Arten gibt es und was ist der Unterschied zwischen Besitz und Eigentum. Wann geht Ware vom Besitz ins Eigentum über und worauf muß ich bei der Warenannahme achten.

Ein Beispiel aus der Praxis. Wenn ich ein Haus kaufe, bin ich dessen Eigentümer. Kaufe ich es auf Kredit, bin ich der Besitzer und die Bank der Eigentümer. Ist der Kredit abgezahlt, gehört mir das Haus und ich bin der Eigentümer. Ganz einfach also.

Interessante Telekommunikation

Ja ihr habt richtig gelesen. Es wurde interessant. In der nächsten Woche steht das DSL-Projekt an und in dieser Woche gibt es einiges dazu zu lernen. Folgende Themen wurden behandelt:

  • Arten des DSL-Anschlusses
  • DSL-Vectoring
  • DSL Technik
  • Hybrides DSL

Dies sind einige Varianten , die ich nachvollziehen kann und somit auch besser verstehe. Auch wenn ich in den letzten Wochen der Telekommunikation eher negativ gegenüber stand, so wurde es in dieser Woche besser. Das ist auch auf die abendlichen Übungsstunden mit diesem Thema zurückzuführen.

Englisch und die PowerShell

Wer kennt noch die „alten“ CD’s und DVD’s? Immer nachschauen ob man -R oder +R braucht. Ob es eine wiederbeschreibbare +RW oder – RW sein soll. Heutzutage fristen diese Datenträger eher ein Schattendasein – zumindest in der Form von Rohlingen. Doch unser Englischunterricht drehte sich um dieses Thema. Welche Datengrößen haben die unterschiedlichen Disks und sind sie ein- oder zweiseitig beschreibbar.

Im Fach Powershell wurden die letzten Fehler aus den Skripten verbannt und die Dokumentationen auf den Weg gebracht. Ich wurde mit meiner fertig und stellte Sie, zusammen mit meinem Quellcode, in unser hauseigenes Netz ein. Nun können in der nächsten Woche die Präsentation und Bewertung folgen.

ICS – Internet Connection Sharing

Im praktischen Teil gab es Nachhilfe beim ICS. Diese Funktion gibt es nur unter Windows.

Dabei stellt der Computer, der ICS zur Verfügung stellt, die Dienste Network Address Translation (NAT), DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol) und DNS-Server (Domain Name Service) zur Verfügung und macht es somit möglich, dass Computer-(Clients), die per LAN angeschlossen sind, dessen Internetanbindung nutzen können, ohne dass weitere Dienste oder Server vorhanden sein müssen.



Ein Computer kann also ohne Probleme das Gateway zum Netz sein. Er teilt einfach die bei hm vorhandenen Services. Dies sollte aber nur kurze Zeit geschehen. Für längerfristige Verbindungen sollte ein „richtiges“ Netzwerk installiert werden.

Unser Netzwerkdrucker funktioniert gut auf allen 12 virtuellen Maschinen. Heute kommt noch ein Druckerserver dazu. Das ist nichts anderes, als ein Verteiler, der alle ankommenden Druckaufträge an den Drucker weiterleitet, ohne dass es einen „Stau“ gibt, weil zu viele gleichzeitig drucken. Hier wurde meine Gruppe vor einige Probleme gestellt. Da wir uns wieder selbst durch die Installation kämpfen durften wurde es sehr unübersichtlich. VIele Funktionen und Konfigurationen sind möglich. Allerdings ist nur EINE wichtig für uns.

Findet die mal.

Zum Glück sind wir  alle gut im Suchen und der Server wurde am Ende des Tages auf einem PC eingerichtet. In der nächsten Woche kommen die restlichen PC’s dazu.

LAMP-Server

Mit Lampen hat das nichts zu tun.

LAMP ist eine Abkürzung, bzw. Akronym für:

Betriebssystem Linux
Webserver Apache
Datenbank MySQL
Programmiersprache PHP

In den Eingeweiden von Linux haben wir in unserem Netzwerk DNS, DHCP, FQDN, dynamische IPv4-Adressen und einen Server eingerichtet.

  • DNS – Domain Name System ( dieser Service dient dazu, IP-Adressen im Internet mit Buchstaben darzustellen. Z.B. www.google.de statt  8.8.8.8. Ich kann mir die Worte besser merken)
  • DHCP – Dynamic Host Configuration Protocol (Hier wird dem Gerät eine IP und eine Subnetzmaske zugewiesen. Diese kann per Hand – statisch- oder dynamisch vom DHCP zur Verfügung gestellt werden.)
  • FQDN – Fully Qualified Domain Name ( so wird der komplette Name samt Pfad einer Internetadresse genannt)

Aktuell laufen in unserem Netzwerk 2 virtuelle Computer, 1 virtueller Server und ein virtueller Router / Gateway. Und das alles auf einem Computer!

Nun ab ins Pfingstwochenende und dann zum Schlussspurt vor der Ferienwoche.

 

 

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