Theorie und Praxis

50% Theorie und 50% Praxis

Dienstag

Meine Woche beginnt mit dem theoretischen Teil. In den letzten Wochen kristallisiert sich heraus, dass der praktische Untericht zunimmt. Montag bis MIttwoch Mittag ist die Theorie, der Rest Praxis. Das kommt mir sehr gelegen, da ich dort die meiste Nachhilfe benötige.

Gestartet bin ich aber mit Englisch. Nachdem wir die letzten Begriffe von „Netzwerk Grundlagen “ bearbeitet haben, ging es an Kapitel 9,  „Memory Chip-Packages- Speicher Chip-Gehäuse“. Es geht um die „Hülle“ des Chips auf einem Arbeitsspeicher. Was ist alles drin und aus welchem Material ist er gemacht. NAch den Vokabeln und den Keywords ( Schlüsselwörtern/ Fachbegriffen), ging es an die Übersetzung. Viele neue Vokabeln. Ich muß mich jetzt schon regelmäßig dahinerklemen. Zu Beginn des 1. Semesters waren es pro Kapitel 3-4 neue Vokabeln. Aktuell sind e schon fast die Hälfte.

Direkt im Anschluß durfte ich mich mit den Lerninhalten beschäftigen, die ich für lernenswert erachtete. In  meinem Fall war es Der FTP-Server (mal wieder). Ich habe immer noch das eine oder andere Problem mit der Verzeichnisstruktur – was sich am Donnerstag wieder bewahrheiten sollte. Aber es wird langsam besser.

Der Schneeball

Ja es ist kalt, sogar sehr. “ Der Schneeball“ war mein Thema  für eine 2-Minuten-Präsentation in der Kompetenzförderung. Schon eine Herausforderung in dieser kurzen Zeit ein paar Infos unterzubringen. Mit den Oberbegriffen:

  • Guter Schnee
  • Schlechter Schnee
  • Flugbahn
  • Schneemann
  • was ist ein Schneeball eigentlich?

habe ich neben dem Flipchart eine ganz gute Figur gemacht. ein Schneeball aufgemalt, Überschrift drüber und ein paar Bilder zur visuellen Wahrnehmung haben gereicht. Mit 2:23 Minuten habe ich leicht überzogen. In der anschließenden Manöverkritik habe ich gehört, dass ich keine Hände in den Taschen hatte. Dafür habe ich häufig einen Deckel vom Pritt-Stift im Mund gehabt…. Es gab einfach zuviel in der Hand zu halten. Die Karten mit Stichworten, die Bilder zum Aufkleben, den Schreibstift für den Flipchart und den Klebestift. Eine Ablage hätte hier geholfen. Zusätzlich noch die Zeit im Nacken. Nicht einfach. Aber sonst sind alle gut durchgekommen. Immerhin war es ja eine Übung.



Der Nachmittag brachte eine interesante Überraschung. Statt und weiter mit der PowerShell zu „quälen“, wurden wir auf ein Internetportal aufmerksam gemacht. Dort gibt es Kostenlose Kurse zu den unterschiedlichsten IT-Themen. Also registriert, eingeloggt und losgelegt. Wer den Abschluß schafft bekommt sogar ein Zertifikat!

Ist zwar nix wert, aber vielleicht kann ich einem evtl. Arbeitgeber damit singalisieren, dass ich mich mit dem Thema beschäftigt habe und es mich interessiert. Die Kurse bestehen aus einer Präsentation (Video) und einem anschließenden Quiz. Kein Hexenwerk, da ich das Quiz sooft ich  möchte wiederholen kann.

Mittwoch

Mein „Lieblingsfach“ Telekommunikation. Ich habe das Gefühl wir stecken etwas bei den TAE-Dosen fest. Allerdings ist es angenehm immer wieder etwas davon zu hören. Der Stoff prägt sich mir so besser ein. Nachdem wir uns die mechanischen Verbindungen angeschaut haben, geht es jetzt ans Berechnen von Strom, Spannung, Widerständen.. (siehe Elektrotechnik 1. Semester ). Eine Besonderheit gab es jedoch noch. Wir lernten die Frequenzen der Klingentöne und der Freizeichen, Besetzzeichen und Gassenbesetzzeichen. Wer hätte gedacht, dasss zwischen dem Tuten des Telefons 4 Sekunden liegen? ein Besetztzeichen ist nur noch 0,5 Sekunden lang.

Am Nachmittag ging es mit der Praxis weiter. Visualisierung von Computern. Es gab viele Details zum Klonen von Virtuellen PC’s und den verschiedenen Möglichkeiten dazu. Vieles davon will noch nicht so richtig in meinen Schädel, aber mit etwas Geduld sollte auch das funktionieren.

Achja, wir haben diese Woche unsere Zeugnisse bekommen. Ich bin mit meinem hochzufrieden. Wer mir vor einem halben Jahr gesagt hätte, dass ich mit 2 x 2 und 1 x 1 abschließen werde, den hätte ich für verrückt erklärt. Danke an alle die mich dabei unterstützt haben.

 

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