Eine ruhige Woche mit viel Informationen

Betriebswirtschaft und  Zahlensysteme

Vorbereitung auf die Arbeit

Dienstag

Unser Dienstag begann mit den Vorbereitungen auf die Arbeit am Donnerstag in BWL. Die Betriebswirtschaft liegt mir, da ich durch meine Tätigkeit als Marktleiter in der Praxis viel damit zu tun hatte. Seien es Einstellungen, Personalpläne, Gespräche mit Betriebsräten oder Lohnabrechnungen. Da mein Kopf in dieser Woche ziemlich dick war, und ich mich irgendwie gar nicht auf das Lernen konzentrieren konnte, beließ ich es beim Durchlesen der Informationen. An ein ernsthaftes Durcharbeiten war nicht zu denken. hier machte ich mir aber auch keine großen Sorgen, da ich die Übungen bereits mit guten Ergebnissen abgeschlossen habe. Und das, ohne dafür zu lernen. Nach den letzten Arbeiten, die sehr lernintensiv waren, war das einmal eine angenehme Erfahrung. So konnte ich mich mit anderen Dingen wie z.B. HTML-Programmierung beschäftigen.



Den zweiten Teil des Vormittags verbrachten wir mit Systematisch-Analytischem Denken. Im Speziellen versuchten wir eine Ampel so zu programmieren, dass es einen korrekten Ablauf gab, also

  1. Beide Ampeln Rot
  2. Eine Rot, die andere zusätzlich Gelb
  3. eine Rot, die andere Grün
  4. eine Rot die andere Gelb
  5. Beide Rot
  6. Eine Rot und Gelb die andere Rot
  7. Eine Grün, die andere Rot
  8. Eine Gelb die andere Rot und wieder von vorne

Zum Glück hatten wir einen Neuzugang in der Klasse, der das erste Semester schon einmal durchlaufen hatte. Ich nahm die Hilfe dankend an. So bekamen wir schnell und sicher ein gutes Ergebnis.

Am Nachmittag arbeiteten wir an unseren Präsentationen in PC-Technik und ich an meinem Thema „Zugang zum Netzwerk“.

Mittwoch

Am Morgen hatten wir technisches Englisch. Leider war die Arbeit von der letzten Woche noch nicht korrigiert. Wir hatten alle darauf gehofft um mit einem positiven Gefühl in die BWL-Arbeit zu gehen. Aber kann man nix machen. Wir haben Kapitel 3 durchgenommen und insbesondere den SRAM und den DRAM. Die Übersetzungen kontrolliert und ein paar neue Vokabeln gelernt.

In Programmieren gab es weitere Infos zum Thema HTML und im Anschluss daran eine Übung. Wir sollten direkt eine komplette Webseite schreiben mit allem was dazugehört. Es war die erste Übung dazu und schon etwas heftig. Natürlich kam niemand zum Ende. Wir mussten uns das Ganze erst mal ordnen und sortieren. Im speziellen wusste ich zwar, was ich machen wollte, musste mir aber die Befehle suchen. Das kostete Zeit.  Mal sehen wie weit wir in der nächsten Woche damit kommen.

Der Nachmittag stand wieder unter der Leitung von Frau Schulz und der Vorbereitung auf die Arbeit. Wir konnten noch einmal alle Fragen stellen die uns bewegten. Und bekamen den einen oder anderen Tipp zur Arbeit.


CSS und HTML

Die Webseite nimmt langsam Gestalt an

HTML praktisch umgesetzt

Willkommen nach einer Woche Urlaub. Ich habe die Zeit genutzt um mich auf die Arbeit in BWL vorzubereiten. Einmal in die Bücher geschaut und das wars. Ich kann mich in dieser Ruhezeit einfach nicht auf die Schule konzentrieren. Vielleicht lerne ich das noch. Aber momentan besteht auch kein großer Bedarf dazu.

So fingen wir heute wieder mit Programmieren an. Vor dem Urlaub haben wir mit dem Boxmodelll angefangen.

Dieses beinhaltet die Abstände der einzelnen Komponenten einer Webseite zueinander. Schrift, bzw. zu vermittelnder Inhalt, Rahmen, Außenabstände zum restlichen Inhalt. Dieser muß so gestaltet werden, dass er sich mit den Medien verändert, auf denen er angezeigt wird. Responsive, also geeignet für Desktop-PC’s, Tablets oder Handys.

Um hier ein optimales Ergebnis zu erzielen, tragen wir erst einmal den Inhalt unserer Webseite in eine HTML-Datei ein. Wir versehen die einzelnen Passagen wie z.B. Kopfzeile (Header), Fußzeile (footer) oder Mittelteil (container) mit den entsprechenden Bezeichnungen. So finden wir diese schnell wieder und können mit dieser Angabe eine Formatierung vornehmen. Soll der Inhalt der Kopfzeile mit einer bestimmten Schriftart dargestellt werden, dann sagt man: „Kopfzeile, stell den Inhalt in der Schriftart „Arial“ dar“. Und das wars schon. Man muß nicht mehr jede einzelen Zeile bearbeiten, sondern packt alles in einen einzigen Befehl. Natürlich muß man dafür im voraus alles richtig benennen, und sich diese Bezeichnungen auch merken. Am besten ein Blatt Papier danebenlegen und sich diese notieren. Es könnte sonst bei einer Homepage mit mehreren Seiten in bisschen Durcheinander geben.


Aufbau einer Webseite „CSS“

Zu der HTML-Datei mit dem Inhalt gehört nun die angekündigte Design-Datei, „CSS“ genannt. Hier formatiert man die komplette Webseite nach seinen Wünschen. Die Größe und Stärke der Rahmen, die Schriftart, Farbigkeit der kompletten Seite oder auch nur einzelner Passagen oder die Abstände zueinander.

In der obigen Abbildung könnt ihr links einen Teil des HTML-Codes für den Inhalt und rechts einen Teil der CSS, also des „Design-Codes“ sehen.

Auf dem Bild in der Mitte seht ihr die Webseite OHNE CSS-Formatierung. Und daneben die Webseite MIT CSS-Formatierung. Am Inhalt habe ich nichts geändert, sondern nur die Bereiche der Seite mit Farbe und Schriftart versehen. Ein Beispiel:

Im Kopfbereich habe ich folgende Formatierung gewählt:

header{
background-color:#e9e9e9;
border-bottom:2px solid black;
text-align:center;
}
header h1{
color:#005500;

das bedeutet:

Formatiere den Kopfbereich mit

  • der Hintergrundfarbe: #e9e9e9 (hexadezimalcode für einen Grauton
  • ziehe darunter eine Linie mit der Dicke von 2 Pixeln in der Farbe Schwarz und durchgezogen
  • und ordne den kompletten Inhalt mittig/zentriert an.
  • Die Überschrift (h1) färbe mit #005500 für einen Grünton ein

Das Ergebnis ist verblüffend. Die Kopfzeile vorher und nachher.

So formatiert man die komplette Seite durch und ich werde euch berichten was man damit noch so alles machen kann.

BCH-,BCO-,BCD- und Binärcodes

An diesem Nachmittag suchte uns wieder die Digitaltechnik heim. Wir besprachen die Aufgaben der letzten Übung von vor dem Urlaub. Anschließend gab es eine Einweisung von der Zeit des Zählens mit Fingern und Füßen, Astronomen sowie Römische-, Maya-, Chinesische- Sumerische- und Ägyptische Zahlensystemen bis hin zu unseren indisch-arabischen Zahlen. Interessant fand ich, das die „Null“ die zuletzt hinzugefügte Ziffer war. Es konnte sich niemand vorstellen, dass man eine Ziffer benötigt, die keinen eigenen Wert hat und die durch ein Hintenanstellen die vorherige Zahl verzehnfacht. Letztendlich hat sie sich doch durchgesetzt.

Weitere Zahlensysteme sind:

  • der Binärcode: Darstellung mit 0 und 1 mit unbegrenzter Stellenanzahl
  • der BCD (binäre Dezimalcode): binäre Darstellung der Ziffern von 0-9
  • der BCO (binärer Oktalcode): binäre Darstellung der Ziffern 0-7
  • der BCH (binärer Hexadezimalcode): binäre Darstellung der Ziffern 0-F

Hierzu durften wir mit einigen Umrechenaufgaben beginnen. Allerdings war ich heute froh, das der Unterricht bald zu Ende war. Die Konzentration am Nachmittag läßt nach und sich dann noch diese Systeme und Schemata zu merken ist nicht so einfach fürs Gehirn.  Aber es war ein interessanter Tag mit vielen neuen Informationen.